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People | 04.10.2022

Wordrap mit Martina Gaisch

Hochschulforscherin und Professorin an der FH OÖ Fakultät für Informatik, Kommunikation & Medien in Hagenberg, zweifache Mutter und unermüdliche Frauenförderin: Die Powerfrau und Initiatorin des neuen Studiengangs „Design of Digital Products“ Martina Gaisch beeindruckt mit ihrem unbegrenzten Engagement – obwohl sie im Wordrap gesteht, ihre Work-Life-Balance noch nicht gefunden zu haben.

Bild 2207_O_FHagenberg_MartinaGai.jpg
© Florian Petermann

Eine spannende Frau, die für Frauenförderung kämpft: So beschreibt man Martina Gaisch (51) wohl am besten. Als Professorin für Englisch und Interkulturelle Kommunikation an der FH Oberösterreich vereint sie ihre Leidenschaft zur Wissenschaft mit der Liebe zur Arbeit mit Menschen. Als die gebürtige Kärntnerin nach ihrer Matura mit dem Studium der Translationswissenschaften in Graz startete, Auslandssemester in Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich hinter sich brachte und in Wien dissertierte, dachte wohl noch niemand, dass Martina Gaisch irgendwann in Ottensheim leben und sich an der Fakultät Hagenberg beim Lehren und Forschen verwirklichen würde. Und das war noch lange nicht alles: Die Mutter zweier Söhne hat den im Herbst startenden Bachelorstudiengang „Design of Digital Products“ initiiert – mit dem Ziel, mehr Vielfalt in die Informatik zu bringen. Die Rechnung geht auf: Es haben sich 80 Prozent Frauen beworben. Das freut die Wahloberösterreicherin besonders – wieder ein Mosaiksteinchen mehr, um Frauenförderung und Diversität zu stärken. Ziemlich beeindruckend!

 

Mein größtes Talent …

... die Stärken in Menschen zu erkennen und zu fördern, und dadurch optimale Teamkonstellationen zu schaffen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

 

An meiner Tätigkeit an der FH Hagenberg mag ich …

... die Vielfalt und Menschen, die eine Aufbruchstimmung verbreiten. 

 

Frauenpower bedeutet für mich …

... Empowerment, gegenseitige Unterstützung und wertschätzende Zusammenarbeit, im Idealfall mit Männern, die das auch so sehen.

 

Wofür ich wie eine Löwin kämpfe …

... dafür, dass Frauen mehr Sichtbarkeit in Wirtschaft und Gesellschaft erhalten und in allen Bereichen gleichberechtigt vertreten sind.

 

Diese Persönlichkeit würde ich gerne auf einen Kaffee treffen …

... die Sängerin Pink.

 

Das ärgert mich …

... dogmatische Zugänge, die nur Schwarz und Weiß zulassen.

 

Diesen Wunsch habe ich mir zuletzt erfüllt …

... eine Studienreise durch Armenien.

 

Dieses Buch möchte ich jedem ans Herz legen …

... „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ von Yuval Noah Harari.

 

Ein Lieblingsplatz in Oberösterreich …

... ist meine Laufstrecke entlang der Donau.

 

Eine gute Work-Life-Balance schaffe ich durch …

... daran arbeite ich noch.

 

Mein Motto ...

... You cannot be what you cannot see.