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People | 23.12.2019

"Wir kämpfen mit Leidenschaft für die Wirtschaft"

Der Wirtschaftsbund OÖ ist ein Netzwerk, das für unternehmerisches Denken, Innovation und Freiraum für unsere heimischen Betriebe kämpft. An seiner Spitze steht Landesobfrau Maga. Doris Hummer, die sich in Vorbereitung auf die Wirtschaftskammerwahlen am 4./5. März 2020, klar positioniert.

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© Maybach

Wirtschaftsbund-Landesobfrau Maga. Doris Hummer hat ein klares Ziel: der Politik eine deutliche Richtung vorzugeben, die unsere Wirtschaft braucht, damit Maßnahmen wie Steuersenkungen, Bürokratieabbau und der dringend nötige Reformkurs weiter auf Schiene bleiben. Im kommenden Jahr steht eine entscheidende Wahl an, bei der Doris Hummer mit ihrem Top-Team und klaren Forderungen an den Start geht. Bei der Herbstklausur des Wirtschaftsbundes erarbeiteten 130 Spitzenfunktionäre das Programm für die Wirtschaftskammerwahl im Frühjahr 2020. Der OÖ Wirtschaftsbund kandidiert dabei als „TEAM DORIS HUMMER – Wirtschaftsbund OÖ“ in 77 Fachgruppen und vertritt mit starker Stimme die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer.

 

Ohne Entlastungen ist österreichischer Wirtschaftsstandort gefährdet.  Durch die zunehmend bedrohliche Konjunkturflaute sieht Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer die deutliche Notwendigkeit für rasches Handeln. Der Wirtschaftsabschwung macht Österreichs Unternehmen bereits zu schaffen und so gut wie alle Sektoren der Wirtschaft sind davon betroffen. Angesichts der wirtschaftlichen Lage braucht es für Hummer jetzt ein Entlastungspaket für den Wirtschaftsstandort. Konkret fordert der Wirtschaftsbund eine schnellstmögliche Senkung der Lohn- und Einkommenssteuertarife sowie des Körperschaftssteuersatzes und die Abschaffung der Mindest-KÖST. Die Erhöhung des Gewinnfreibetrages, die Einführung eines Investitionsfreibetrages sowie die Senkung der Abgabenquote Richtung 40 Prozent entlastet alle Unternehmen. Die Vereinfachung der Abschreibung von Arbeitszimmern mit Hilfe eines Pauschalabsetzbetrages von 1.500 Euro jährlich, entlastet vor allem Einzel- bzw. KleinstunternehmerInnen.

 

Oberösterreich. Im Wirtschaftsbund Oberösterreich wurden nicht nur Forderungen an die künftige Regierung formuliert, sondern auch konkrete Maßnahmen für Oberösterreich erarbeitet. Dazu gehören eine Million Euro für eine Digitalisierungsoffensive, 1.000 Euro Prämie für Meister- und Befähigungsprüfungen, eine Erhöhung und ein leichterer Zugang zur Nahversorgerförderung sowie die Beschleunigung des Breitbandausbaus.

 

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© Starmayr

„Runter mit den Steuern“

Vier Fragen an Doris Hummer

 

OBERÖSTERREICHERIN: Frau Maga. Hummer, wofür steht der Wirtschaftsbund in Oberösterreich?

Doris Hummer: Wir geben Unternehmerinnen und Unternehmern eine starke Stimme. Was wir jeden Tag in unserem unternehmerischen Tun erleben, muss in der Politik gehört werden, damit die nötigen Schritte gesetzt werden, um zu optimieren. Dafür müssen wir gemeinsam sprechen, unsere Wünsche an die Politik kommunizieren und Lösungen entwickeln.

 

Was sorgt dafür, dass die oberösterreichische Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt?

Österreich ist ein Hochsteuerland. Daher heißt unsere erste Forderung: runter mit den Abgaben, runter mit den Steuern für alle. Wenn wir als Unternehmensstandort nicht attraktiv sind, werden Betriebe abwandern. Die Wirtschaft ist unteilbar, wir brauchen einen Rahmen, in dem alle erfolgreich sein können. Eine Steuersenkung ist dabei das allererste Mittel. Dazu kommen Bürokratieabbau, neue Wege gegen den Fachkräftemangel und eine moderne flächendeckende Infrastruktur.

 

Welche Maßnahmen haben für Sie oberste Priorität?

Die überbordende Bürokratie ist der größte Feind des Unternehmertums, weil die Unternehmerinnen und Unternehmer abgehalten werden, sich auf ihr Geschäft zu konzentrieren. Der Bürokratieabbau ist daher für uns eine der größten Forderungen und Notwendigkeiten für die Zukunft.

 

Welche Forderungen stellen Sie außerdem?

Eine weitere große Herausforderung ist es, die richtigen, engagierten und qualifizierten Fachkräfte zu finden. Wir müssen den Markt aufmachen im Sinne einer funktionierenden Rot-Weiß-Rot-Card, aber auch, indem wir die Bildungswege optimieren. Nur dann können wir die Fachkräftelücke schließen. Ein erfolgreicher Unternehmer muss zudem die eigenen Produkte immer wieder innovieren. Dazu brauchen wir den nötigen Freiraum, um neue Lösungen zu entwickeln und ein innovatives, weltoffenes und klares Miteinander zu leben.