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People | 29.09.2021

Was Frauen Mut macht

Grieskirchens Bürgermeisterin Maria Pachner tritt im Wahl-Talk als Mutmacherin auf, spricht über Role Models und ihr kleines privates Wahlgeheimnis.

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Grieskirchens Bürgermeisterin Maria Pachner (59) gibt ihr kleines privates Wahlgeheimnis preis: Ihr zweites Enkelkind wird um den Wahltermin herum das Licht der Welt erblicken. © ÖVP Grieskirchen

Obwohl Frauen in der Politik noch immer unterrepräsentiert sind, sind Bürgermeisterinnen nichts Außergewöhnliches mehr. 48 Bürgermeisterinnen gibt es aktuell in Oberösterreich. Bei der Wahl am 26. September entscheidet sich, ob diese Zahl steigen wird. Von österreichweit 199 Bürgermeisterinnen bekleiden nach Angaben des Österreichischen Gemeindebundes die meisten Ortschefinnen in Niederösterreich (75), gefolgt von Oberösterreich, das Amt. Was Frauen Mut macht, weiß Maria Pachner seit zwölf Jahren aus Erfahrung. Die ÖVP-Bürgermeisterin aus Grieskirchen stellt sich zum dritten Mal der Direktwahl. Ein kleines, erfreuliches Wahlgeheimnis verrät die Grieskirchnerin und Mutter von zwei erwachsenen Kindern im Vorfeld: Ihr zweites Enkelkind wird rund um den Wahltermin das Licht der Welt erblicken.

Was motiviert Sie, erneut als Bürgermeisterin anzutreten?

Es macht mir nach wie vor Spaß, Problemlöserin zu sein und einen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinde zu leisten. Es ist schön, mit den Menschen zu kommunizieren und sie zu begleiten, von der Wiege bis zur Bahre.

Gibt es genügend Role Models und weibliche Vorbilder in der Politik?

Es werden zum Glück immer mehr. Aber die Skala nach oben ist offen. Mir persönlich ist Frauenförderung sehr wichtig, das spiegelt sich bei der bevorstehenden Wahl auch in der Liste wider: es sind zwölf Frauen auf den ersten 25 Listenplätzen.

Was macht Frauen Mut?

Mut macht das Gefühl, etwas bewegen zu können. Wo man selbst betroffen ist, sei es durch Kinderbetreuung, Gesundheit oder Bildung, funktioniert es am besten. Frauen wollen nicht als Quotenfrauen gelten, sondern sich mit ihrer Kompetenz einbringen.

Was bringt der Austausch mit anderen Bürgermeisterinnen?

Ehrlichen Erfahrungsaustausch, den ich sehr schätze. Man stärkt sich gegenseitig und ist auch in schwierigen Situationen nicht allein.

Gesundheit, Wirtschaft und Familie: Was sind Ihre drei wichtigsten Ziele für die Zukunft von Grieskirchen?

Beim wichtigen Thema Gesundheit weiterhin eine gute Versorgung durch Krankenhaus und Fachärzte. Wirtschaftlich am Herzen liegen mir eine belebte Innenstadt sowie optimale Rahmenbedingungen, damit Betriebe in der Region bleiben und weiter expandieren. Die Betreuungs- und Freizeitangebote für Familien sollen weiter ausgebaut werden.