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People | 21.10.2019

So emotional hat man Herzogin Meghan noch nie gesehen

Herzogin Meghan gibt ihr erstes, privates Interview seit der Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018. In der Dokumentation des britischen TV-Senders "Harry & Meghan: An African Journey" zeigt sich die 38-Jährige verletzlich wie nie.

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© Doug Peters / PA / picturedesk.com

Die ehemalige "Suits"-Darstellerin ließ sich im Rahmen ihrer Afrika-Reise mit Prinz Harry von Kameras begleiten und sprach in der Dokumentation "Harry & Meghan: An African Journey", die am Sonntagabend (27. Oktober) auf dem britischen Sender ITV ausgestrahlt wird, auch ganz offen über die Probleme, die sie seit ihrer Beziehung zu einem Royal, als Schwangere und als Neu-Mama hat.

Das Interview rührt zu Tränen

So empfand Meghan es als eine "äußerst schwierige Zeit", als frisch gebackene Mama im Rampenlicht zu stehen. Stets waren alle Augen auf sie gerichtet. Auch die Schwangerschaft war für die Herzogin höchst emotional und war währenddessen - wie jede Schwangere - "sehr verletzlich".

Prinz Harry verteidigt seine Frau

Um seine Frau zu beschützen und nicht dieselbe Geschichte wie bei seiner Mutter Prinzessin Diana miterleben zu müssen, entschied sich Prinz Harry, zu Meghans Schutz ein wütendes Statement zu veröffentlichen und die Betreiber der "Mail on Sunday" zu verklagen. Die Zeitung hatte im vergangenen Jahr einen privaten Brief Meghans an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht. Der britische Royal klagt in seinem Statement über die schmerzhaften Auswirkungen der "unablässigen Propaganda" gegen seine Frau und in dem Teaser zur Afrika-Dokumentation merkt man nun auch, wie sehr die vergangenen Monate an Meghan genagt haben müssen.

"Es war ein Kampf"

Als der Interviewer Tom Bradby sie darauf anspricht, wie es ihr denn mit dem ganzen Druck, unter dem sie tagtäglich steht, wirklich gehe, spricht der Gesichtsausdruck der Herzogin Bände und man merkt, wie sensibel dieses Thema für sie ist und sie um Worte und Fassung ringt.  

"Für eine Frau ist das schon ziemlich viel. Wenn man das nimmt und dann kommt auch noch dazu, dass man einfach versucht, eine Neu-Mama oder Frisch-Verheiratete zu sein ..." - der Ex-Schauspielerin fehlen die Worte und sie fährt fort und spricht den Interviewer direkt an: "Danke fürs Fragen, denn nicht viele Menschen haben mich gefragt, ob ich in Ordnung bin, aber hinter den Kulissen ist es sehr schwer."

"Und die Antwort ist, wäre es richtig zu sagen, dass es Ihnen nicht gut geht. Das es ein Kampf war?", hakt Tom Bradby nach, was die Herzogin mit einem deutlichen "Ja" beantwortet. Sie ergänzt: "Ich habe lange zu Harry gesagt es ist nicht genug, etwas nur zu überleben, oder? Das ist nicht der Sinn des Lebens. Man muss gedeihen, man muss sich glücklich fühlen." Reporter Tom Bradby schreibt später in einem Beitrag für "Sunday Times", Meghan habe ihm gegenüber offenbart das Gefühl zu haben, "zu existieren, nicht zu leben".

Die ganze Dokumentation "Harry & Meghan: An African Journey" war auf dem Sender ITV am Sonntag, den 20. Oktober, um 21 Uhr Ortszeit, zu sehen.