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People | 31.01.2017

Schutz und Wärme für jedes Kind

UNICEF HILFT: Im Nachkriegseuropa erhielten auch viele österreichische Kinder Lebensmittel, Kleidung und lebensrettende Impfungen von UNICEF.

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DAMALS. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielten Kinder in Europa Hilfe von UNICEF. (© UNICEF/UNI142417)

Dezember 1946: Der Zweite Weltkrieg ist vorbei, Europa liegt in Trümmern. Die Not ist groß. Etwa 20 Millionen Kinder waren hungrig, heimatlos und in Lumpen gekleidet. Für viele von ihnen war es damals gewiss keine schöne Weihnachtszeit.

Um diesen Kindern zu helfen, wurde UNICEF am 11. Dezember 1946 gegründet. In den Nachkriegsjahren erhielten auch viele österreichische Kinder Lebensmittel, Kleidung und Impfungen von UNICEF.

Frau Lindl, eine Zeitzeugin, die nach dem Zweiten Weltkrieg Hilfe von UNICEF bekommen hat, erzählt: „Wenn man heute die Kinder sieht, wie sie zum Beispiel beim Wasserholen angestellt sind und wie sie dann strahlend weggehen – dieses Gefühl kenne ich auch.“

Heute, 70 Jahre später, lebt rund -eines von neun Kindern weltweit in einer Krisenregion. Konflikte und extreme Wetterbedingungen zwingen immer mehr Kinder dazu, ihre Heimat zu verlassen. Diese Kinder haben oft alles verloren: ihr Zuhause, Familienmitglieder, Freunde, Sicherheit. Die von UNICEF geleistete Nothilfe ist aktuell wichtiger denn je. Hilfe vor Ort ist die Basis einer nachhaltigen und langfristigen Lösung, um den Kindern eine sichere Zukunft in ihrer Heimat zu ermöglichen. Damals wie heute ist UNICEF direkt bei den Kindern.


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OHNE SCHUHE. Syrische Kinder brauchen dringend Hilfe im kalten Winter. (© UNICEF/UNI179172/Haidar)

Kein Kind darf in der Kälte allein gelassen werden! Konflikte wie derzeit in Syrien zerstören das Leben von Kindern und lassen sie schutzlos zurück. Völlig unschuldig werden unzählige Mädchen und Buben ihrer Kindheit beraubt. Viele Kinder in Kriegsgebieten kennen nur Angst, Gewalt, Hunger und Leid. Diese Kinder brauchen Schutz – vor allem jetzt im Winter.

Nach über fünf Jahren Krieg in Syrien fehlt es an allem, selbst an lebenswichtigen Nahrungsmitteln und warmen -Decken. Die nächsten Monate werden besonders hart: In Syrien und den umliegenden Regionen wird es bitterkalt. Viele der Kinder sind ohnehin schon geschwächt und jetzt in großer Gefahr, zu erkranken. Die Eltern versuchen, ihre Kinder so gut wie möglich durch den Winter zu bringen, doch ihre finanziellen Ressourcen sind mittlerweile erschöpft.

Ein bescheidener Wunsch. „Mein einziger Wunsch dieses Jahr ist, dass mein kleiner Bruder nicht mehr krank wird“, sagt die vierjährige Esraa leise. Sie lebt mit ihrem Bruder Waleed und ihren Eltern in einer Notunterkunft in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo. Als UNICEF-MitarbeiterInnen die Familie mit Winterpaketen erreichen, ist die Freude groß. „Das ist der beste Tag überhaupt“, strahlt -Esraa, in ihrer neuen Winterjacke. „Mit der warmen Kleidung wird mein kleiner Bruder Waleed endlich nicht mehr krank werden.“ Als der kleine Waleed seine neuen Handschuhe über die Finger zieht, sagt er leise: „Das ist das erste Geschenk, das ich je bekommen habe.“

UNICEF hilft vor Ort. UNICEF ist seit Anfang des Konfliktes in Syrien -direkt bei den Mädchen und Buben. Aktuell arbeiten die MitarbeiterInnen auf Hochtouren, um Kinder wie Esraa und Waleed sicher und gesund durch den kalten Winter zu bringen.


UNICEF Österreich bittet dringend um Spenden, um die Kinder Syriens gesund und sicher durch den Winter zu bringen:

 

Spendenkonto:

UNICEF Österreich

AT46 6000 0000 0151 6500

Kennwort „Winterhilfe“

 

Online spenden unter:

unicef.at/spenden