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People | 04.09.2018

Road to South Africa

Bei der Ironman-Weltmeisterschaft in Südafrika überwindet die Mühlviertlerin Katrin Lang (35) mit ihrer Leidenschaft jegliche Anstrengung und Schmerz – und spürt dabei das pure Leben.

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Triathletin Katrin Lang (© tinefotos.com

Port Elizabeth ist nicht nur die Heimat traumhafter Strände und beeindruckender Nationalparks, in diesem Jahr findet in der südafrikanischen Me­tropole zum ersten Mal der Ironman 70.3 statt. Am 1. September startet Katrin Lang aus Hellmondsödt als einzige Oberösterreicherin und nimmt dabei unglaubliche 1,9 Kilometer Schwimmen im Indischen Ozean, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen auf sich. Für die 35-jährige Triathletin ist der Start an der globalen Rennserie viel mehr als nur ein Wettkampf – das Herz der sympathischen Sportwissenschaftlerin und Athletiktrainerin schlägt für den Extremsport. Mit der Teilnahme in Südafrika erfüllt sie sich erneut einen großen Traum. Uns verrät Katrin Lang, was sie an dieser besonderen Sportart fasziniert und wie sie sich auf einen so anspruchsvollen Wettbewerb vorbereitet.

 

Sie haben bereits 2014 an der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii teilgenommen. Was war das für eine Erfahrung?

Die Teilnahme auf Hawaii war eines der größten und einzigartigsten Erlebnisse – auch wenn ich mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmissen wurde. (lacht) Ich habe mich drei Monate davor ganz überraschend für den Wettbewerb qualifiziert und überhaupt nicht gewusst, was mich dort erwartet. Ich habe so viel von dieser Insel und deren Bewohnern kennengelernt. Noch nie habe ich so viel Vollkommenheit verspürt wie bei dem Einlauf ins Ziel. Für mich war von Anfang an klar, dass ich nicht nur an der Weltmeisterschaft teilnehmen möchte, sondern alles rundherum aufsaugen will – und so war es dann auch! Das besondere „Aloha-Feeling“ hat mich die ganze Reise hindurch begleitet.

 

Haben Sie zuvor auch schon an anderen Ironman-Wettbewerben teilgenommen?

Ja, ich habe im Jahr 2012 mit dem Triathlon begonnen und an meinem ersten Ironman in Klagenfurt teilgenommen. Seitdem bin ich mit dem „Triathlon-Virus“ infiziert. (lacht) Ein Jahr nach Hawaii durfte ich auch beim Ironman in Südafrika antreten. Für mich ist es viel mehr als nur ein Wettkampf: Es ist meine große Leidenschaft.

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(© TRIYOURLIFE/Christian Lehner)
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(© WASTUATSI/Johann Filipp)
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(© TRIYOURLIFE

Wie haben Sie sich für die Ironman-Weltmeisterschaft in Südafrika qualifiziert?

Nachdem ich im Jahr 2016 keinen Wettkampf absolviert hatte, entschloss ich mich im vergangenen Jahr dazu, am Half-Ironman in Zell am See teilzunehmen. In erster Linie wollte ich einfach wieder das besondere Triathlon- und Ironman-Gefühl verspüren. Dass ich mich dabei für die Ironman-WM in Südafrika qualifiziert habe, war die perfekte Draufgabe für mich! Bei meiner Teilnahme in Südafrika vor drei Jahren sind einige tiefe Freundschaften entstanden, umso mehr freut es mich auch, dass ich wieder an diesen besonderen Ort zurückkehren kann!

 

Wie bereiten Sie sich darauf vor?

Durch meinen Beruf als Sportwissenschaftlerin und Athletiktrainerin lässt sich ein Teil des Trainings, insbesondere das Koordinations- und Rumpftraining, sehr gut mit meiner Arbeit verbinden. Zu Beginn der Vorbereitung trainiert man sehr umfangreich und konzentriert sich auf die Grundlagen. Je näher der Wettkampf rückt, umso mehr versucht man, Schnelligkeit einzubauen. Bei einer Halbdistanz geht es auch immer um eine gewisse Spritzigkeit. Grundsätzlich trainiere ich sechs Tage die Woche morgens, mittags oder abends. In der Früh starte ich meist gleich mit dem Schwimmen oder steige bereits um fünf oder sechs Uhr aufs Fahrrad. Auch meine Mittagspause nutze ich, um mich auf den Wettkampf vorzubereiten.

 

Unterstützen Sie Katrin Lang via Crowdfunding: 

www.ibelieveinyou.at/ibiy-at/src/#!/projectdetail/4813

 

 

Das ganze Interview findest du in der neuen OBERÖSTERREICHERIN – ab sofort im Handel!