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People | 26.12.2022

Prominente Ja-Sagerinnen

„Dancing-Star“ Maria Santner, Puls4-Moderatorin Julia Furdea und Moderatorin Kimberly Budinsky sind heuer in den Hafen der Ehe gesegelt. Wir haben bei den drei Frischvermählten nachgefragt, was vor der Hochzeit die größte Herausforderung war, wie sie ihr Traumkleid gefunden haben und was sie angehenden Paaren in Sachen Hochzeitsplanung raten.

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© Sarah Katharina

Fans von „Dancing Stars“ können sich sicher daran erinnern, wie Marco Angelini seiner Maria vergangenes Jahr beim Semi-
finale der Show einen Heiratsantrag gemacht hat. Am 7. Juli war es nun soweit und die „Dancing Stars“-Gewinnerin,  -Jurorin und Tanzschulinhaberin und der Chirurg und Vollblutmusiker gaben sich auf dem Weingut Hirschmugl in der Steiermark das Jawort.

 

OBERÖSTERREICHERIN: Maria, was war vor der Hochzeit in Sachen Planung die größte Herausforderung?
Maria Santner: Die größte Herausforderung war zu Beginn, die perfekte Location für unseren großen Tag zu finden. Letztendlich ist uns das mit der Domaene Hirschmugl geglückt, einer traumhaften Location in der wunderschönen Steiermark.

 

Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihr Traumkleid gefunden haben? 
Ich habe mein Traumkleid sehr schnell gefunden. Das liegt sicher auch daran, dass wir mit Christine Rührlinger vom Brautmodengeschäft „Hänsel & Gretel“ in Gunskirchen eine tolle und starke Partnerin an unserer Seite haben. Ob Opernball oder eigene Hochzeit, bei „Hänsel & Gretel“ ist es nie ein Problem, das passende Kleid zu finden. Dafür sind wir sehr dankbar.

 

Wie war die Hochzeit? So wie ihr euch sie erträumt habt oder noch viel besser?
Unsere Hochzeit ist die Krönung unserer Liebe, die vor vielen Jahren bei „Dancing Stars“ begonnen hat. Das Fest in der Steiermark war einfach ein Traum. Wir hatten einen wundervollen Tag mit unseren Familien und den engsten Freunden. Es hätte nicht besser sein können!

 

Was würden Sie angehenden Hochzeitspaaren in Sachen Vorbereitung raten?
Ich denke, das Wichtigste ist, früh genug mit den Vorbereitungen zu beginnen. Man sollte mit seinem Partner/ seiner Partnerin als Team agieren und die wichtigsten Entscheidungen gemeinsam treffen, damit die Interessen beider Seiten im Einklang stehen und umgesetzt werden können. Enge Kommunikation ist dabei sehr wichtig und wenn dann der große Tag gekommen ist, einfach nur noch genießen. Auch wenn einige Dinge vielleicht nicht ganz so funktionieren, wie man es sich vorgestellt hat, sollte man diesem Umstand mit einem Augenzwinkern, Toleranz und Akzeptanz begegnen. Letztere sind übrigens auch wichtige Zutaten für eine funktionierende Beziehung (lächelt).

 

Long-Distance-Planung

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© Kreativ Wedding

In der Steiermark verliebte sich Moderatorin Kimberly Budinsky in Profikicker Christoph Haas. Dort, wo er seiner Liebsten den Heiratsantrag gemacht hat, schritt das Paar im Juni 2022 vor den Traualtar und feierte mit Familien und Freunden ein großes Fest. 

Kimberly, was war im Vorfeld der Hochzeit in Sachen Planung die größte Herausforderung?
Kimberly Budinsky: Wir haben standesamtlich im kleinen Kreis am Berg in Tracht geheiratet und am darauffolgenden Tag mit großer Festgesellschaft. Die größte Herausforderung bei der Planung war der Faktor Zeit. Christoph hat in der vergangenen Saison beim SV Ried gespielt und ein Jahr lang in Oberösterreich gelebt. Ich war in Wien, unser Leben und damit auch die Organisation haben wir auf „long-distance“ geschupft.

 

Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihr Traumkleid gefunden haben?
Das Dirndl für die standesamtliche Hochzeit habe ich recht schnell gefunden. Die Suche nach meinem Hochzeitskleid für die kirchliche Trauung, also die typische große weiße Robe, hat länger gedauert. Ich habe mit „Loveglow – Bridal Concept“ in Klosterneuburg den perfekten Store gefunden, wo ich anfangs mit meinen Freundinnen ein schlichtes weißes Kleid ausgewählt habe. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion bin ich aber nochmal dorthin gefahren, weil ich kein gutes Bauchgefühl hatte. Im Schaufenster sah ich dann mein Traumkleid im Meerjungfrauen-Stil. Ich habe es angezogen und wusste, das bin zu hundert Prozent ich.

 

Wie war die Hochzeit? So wie ihr euch sie erträumt habt oder noch viel besser?
Für uns war die Hochzeit perfekt, aber perfekt ist immer eine Definitionssache. Vieles ist nicht nach Plan gelaufen: Kurz vor der kirchlichen Trauung, die im Freien stattfinden hätte sollen, hat es zu regnen begonnen, und mein Bruder Niklas hat vor lauter Aufregung vergessen, die gedruckte Textversion aus einem Teil von „Der Alchemist“ von Paolo Coelho, aus der vorgelesen werden sollte, zur Trauung mitzunehmen. Aber genau diese Momente haben die Hochzeit einmalig gemacht. Wir haben uns gewünscht, dass die Feier nicht nur für uns, sondern auch für unsere Gäste ein Fest der Liebe wird. Das ist kaum planbar, daher ist es umso schöner, dass dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Mein Bruder hat gesungen und sogar ein eigenes „First-Dance“-Lied im Dreivierteltakt für uns gespielt. Ich habe den Mann geheiratet, den ich über alles liebe und mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Unsere Hochzeit war für uns einfach perfekt.

 

Was würden Sie Hochzeitspaaren in Sachen Vorbereitung raten?
Punkt 1: Macht euch keinen Stress! Esst genug! Trinkt vor der Trauung Sekt, aber halt nicht zu viel! Trinkt Wasser! Lasst euch von niemandem die Stimmung versauen! Punkt 2: Eine Hochzeitsplanerin kann ich nur empfehlen. Ich hatte mit Verena Wächter von „One Day“ eine tolle Hochzeitsplanerin, die mir viel Arbeit abgenommen hat. Dadurch konnte ich mich auf das Wesentliche konzentrieren und jeden Moment genießen. Und Punkt 3, der beste Tipp, den ich im Voraus bekommen habe: Schaut eurem Partner am Weg zum Altar in die Augen! Lasst diesen einzigartigen Moment nicht vorbeiziehen, ohne ihn mit eurem zukünftigen Ehepartner zu teilen!

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

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© Aschaaa Photography

Ihrem Traummann Christian hat die gebürtige Oberösterreicherin Julia Furdea bereits 2019 am Standesamt in Venedig das Jawort gegeben. Aufgrund der Coronapandemie musste die kirchliche Hochzeit jedoch zwei Mal verschoben werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben ... und so konnten die Puls4-Moderatorin und der Fluglotse, die gemeinsam in Wien leben, im Juni 2022 nun endlich auch auf Schloss Eckartsau in Niederösterreich mit ihren Liebsten Hochzeit feiern. 

 

Julia, was war im Vorfeld der Hochzeit in Sachen Planung die größte Herausforderung?
Julia Furdea: Die größte Herausforderung war definitiv das zweimalige Verschieben der Hochzeit. Zum Glück hat das unsere Hochzeitsplanerin übernommen, trotzdem war es immer wieder enttäuschend, noch einmal UND noch einmal zu warten. Es war gar nicht so einfach, die Vorfreude aufrechtzuerhalten, und wir zweifelten auch immer wieder, ob wir die Feier nicht einfach absagen sollten. Eine Hochzeit verschieben ist sehr nervenaufreibend.

 

Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihr  Traumkleid gefunden haben?
Ich hatte eigentlich vor, ein ganz schlichtes Kleid zu tragen. Ich wollte keine Spitze, kein großes Kleid, keinen Schleier, aber im Endeffekt kam alles anders und darüber bin ich froh. Im dritten Geschäft wurden mir alle möglichen Kleider zum Anprobieren gegeben, auch solche, in denen ich mich eigentlich nicht gesehen habe. Oft kommt es eben anders, als man denkt, und das wussten die Damen im Brautmodengeschäft sehr gut. 

 

Wie war die Hochzeit? So wie ihr euch sie erträumt habt oder noch viel besser?
Der Tag war definitiv emotionaler als gedacht. Ich habe 30 Minuten vor der Hochzeit alle drei Minuten meine Stimmung gewechselt: vom Weinen zum Lachen, zum Tanzen, zum Nervössein (lacht). Im Endeffekt war es ein unglaublich schöner Tag. Alle unsere liebsten Menschen um uns zu haben, war einfach so besonders – eine „once in a lifetime“-Experience!

 

Was würden Sie Hochzeitspaaren in Sachen Vorbereitung raten?
Pinterest, Instagram & Co. sind zwar tolle Inspirationsquellen, aber man muss sich immer bewusst sein, dass die schönen Fotos dort oft Styled-Shootings sind. Viele Dinge sind im realen Eventleben nicht möglich oder würden viel Geld kosten. Es geht nicht um die üppige Deko, die teuren Blumen oder den perfekt einstudierten Tanz – es geht um die Liebe, um die Menschen, die gekommen sind, es geht um EUCH! Man lässt sich so leicht von Dingen blenden und vergisst oft das Wichtigste, nämlich die Feier mit den Liebsten und eine gute Zeit.