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People | 04.05.2016

Muttertag im Stadion

Vier Buben und alle spielen Fußball – ein Interview mit SV Ried-Kicker Thomas Reifeltshammer und seiner Mama Manuela.

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Thomas Reifeltshammer mit seiner Mama Manuela

Im zarten Alter von vier Jahren hat Thomas Reifeltshammer aus Ried im Innkreis mit dem Fußballspielen begonnen. Diese Leidenschaft hat den 27-Jährigen bis heute nicht mehr losgelassen. Seit acht Jahren kickt der große Blonde bereits für den Bundesligisten SV Ried, wo er schon 1994 als Nachwuchsspieler dem Ball nachgejagt ist. 

Das Rüstzeug für den Fußballsport hat der Profikicker – genauso wie seine drei Brüder, die allesamt Fußball spielen – von seinem Papa, dem Ex-SV-Ried Kicker Pepi Reifeltshammer mitbekommen. Kein Wunder also, dass auch Mama Manuela den Großteil ihres Lebens am Fußballplatz verbracht hat. 

Tor als Gartengestaltung. „Für mich war es immer selbstverständlich, dass die Buben Fußball spielen. Noch bis vor fünf Jahren bestand unsere Gartengestaltung aus einer Torwand und einem Tor“, schmunzelt die 52-Jährige. Auch bei den Spielen ihrer Söhne (Raphael kickt bei Austria Salzburg, Sebastian und Michael beim Rieder Partnerverein USV Neuhofen) war die Mama immer aktiv dabei. „Natürlich fiebert man bei den Spielen mit, und auch die Angst vor Verletzungen war lange Zeit sehr präsent. Das hat sich aber mittlerweile zum Glück gelegt“, erzählt Manuela Reifeltshammer. Großes Lob hat sie für ihren Mann Pepi übrig, der die Leidenschaft seiner Söhne immer voll und ganz unterstützt hat. Und auch ihre Eltern, die seit 16 Jahren die Kantine im VIP-Bereich von der SV Ried betreuen, haben das Hobby bzw. den Beruf ihrer Enkerl immer mit Leidenschaft verfolgt. 

Privileg Profikicker. „Selbstverständlich haben meine Eltern meinen Karriereweg als Profispieler positiv beeinflusst. Egal, wie viele Fußballdressen sie waschen musste, Mama hat nie gejammert. Es ist ja doch ein großer Aufwand, wenn vier Buben Fußball spielen“, weiß Thomas Reifeltshammer. Erst vor Kurzem wurde sein Vertrag mit der SV Ried bis 2018 verlängert. Dass er als Profispieler arbeiten kann, sieht der BWL-Student als großes Privileg. Natürlich hat der Traumberuf auch Schattenseiten. „Während der Saison gibt es kein freies Wochenende, und wenn es einmal nicht so gut läuft, muss man sich von Fans und Medien einiges anhören. Aber auch damit lernt man umzugehen und das Positive überwiegt bei Weitem“, erklärt der Verteidiger. Zum Glück hat Freundin Doris aus Eberschwang großes Verständnis für den Fußballsport. „Sie ist eine ganz Liebe und bei den Heimspielen immer dabei“, freut sich Mama Manuela und zeigt einen Zeitungsausschnitt von der feschen Dunkelhaarigen. 

Muttertag im Stadion. Stolz ist Manuela Reifeltshammer auch, dass es in sportlicher Hinsicht nie Neid oder Missgunst zwischen ihren vier kickenden Buben gegeben hat. „Konkurrenzkampf gibt es bei uns Brüdern keinen. Wir gönnen jedem von uns nur das Beste und sind stolz aufeinander“, bestätigt Thomas Reifeltshammer. Und wie sehen die Muttertage im Hause Reifeltshammer aus, wollen wir von Vierfach-Kicker-Mama Manuela wissen. „Na ja, die habe ich schon mehrfach im Stadion verbracht“, lacht die Blondine.

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Thomas mit seiner hübschen Freundin Doris