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People | 23.10.2014

Melodisch, melancholisch, Milow

„You don’t know, you don’t know, you don’t know anything about me …“ heißt es in einem seiner ersten Hits. Das wollten wir ändern und haben Jonathan Vandenbroeck alias Milow zum Interview gebeten.

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Hach, dieser Blick!

(Foto: Brantley Gutierrez)

 

Mit der Veröffentlichung der Single „You Don’t Know“ begann 2007 der kommerzielle Erfolg Milows. Der absolute internationale Durchbruch folgte 2008 mit der Coverversion von „Ayo Technology“, im Original von 50 Cent und Justin Timberlake. Weitere Hits folgten. Am 2. November 2014 präsentiert der belgische Singer-Songwriter sein neues viertes Soloalbum „Silver Linings“ live im Posthof Linz vor bereits fast ausverkauftem Publikum. Über das Album, seine Verbindung mit Kalifornien und seinen Hang zu Melancholie sprach er mit unserer Redakteurin Mia Russ.  

 

Worin unterscheidet sich dein neues Album „Silver Linings“ von seinen Vorgängern? Was ist das Besondere an dem Album?

Mein neues Album ist repräsentativ für das Time-out, das ich mir 2013 in Los Angeles gönnte. Ich nahm mir die Zeit, um meine Batterien wieder aufzuladen und neue Lieder zu schreiben. Dadurch, dass ich meine „Komfortzone“ Heimat verlassen hatte, musste ich mich mit meinen Wurzeln auseinandersetzen, sowohl auf persönlichem als auch auf musikalischem Level. Ich begann, einige Solokonzerte überall in den USA zu spielen, probierte jede Nacht neue Songs aus. 

 

„Silver Linings“ klingt reifer, melancholischer als seine Vorgänger, ist voller Bilder und Metaphern. Beschreiben deine Songs persönliche Erlebnisse? 

Ja, es gibt immer eine persönliche Verbindung zwischen meinen Songs und meinen eigenen persönlichen Erfahrungen. Das ist für mich sogar eine Notwendigkeit, um meine Lieder authentisch singen zu können. Es war niemals eine bewusste Entscheidung, aber wann immer ich anfing, ein Lied zu schreiben und zu singen, wurde ich zur Melancholie hingezogen. 

 

Die Songs zum aktuellen Album wurden alle im legendären Sound City Studio in Los Angeles aufgenommen, wo schon Klassiker wie Nirvana oder Joe Cocker eingespielt wurden. Wie ist es dazu gekommen? 

Dazu ist es eigentlich durch einen Zufall gekommen. Ich hatte mich noch gar nicht nach einem Produzenten oder einem Aufnahmestudio umgesehen, als ich den Produzenten Kevin Augunas – er ist Leiter der Sound City, jetzt genannt Fairfax Recordings – kennenlernte. Ein paar Monate später war ich schon dort, um Songs aufzunehmen. Mir war seine Geschichte zu der Zeit eigentlich egal, ich versuchte, mich voll auf die Musik zu konzentrieren.

 

 

Das ganze Interview finden Sie in der Oktober-Ausgabe der Oberösterreicherin.