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People | 05.05.2021

Mama Mia

Am 9. Mai ist Muttertag. Wir haben vier Oberösterreicherinnen zu Wort gebeten, die allesamt im Coronajahr ihr Baby zur Welt gebracht haben. Ein Talk über die vielen Freuden, aber auch die Herausforderungen des Alltags mit Kind.

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© Shutterstock

Margot Helm

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Unternehmerin (Andmetics), Dreifach-Mama von den zweijährigen Zwillingen Maxima und Nikola und Arthur, 5 Monate

Was hat sich für Sie verändert, seitdem Sie Mama sind?

Am besten trifft es wohl dieser Spruch: „Kinder nehmen dich an der Hand und führen dich in eine Welt, die du glaubtest, längst vergessen zu haben.“

Wie belastend ist die Coronakrise mit allen Einschränkungen?

Was ich wirklich schade finde, ist, dass man viele Dinge nicht unternehmen konnte. Darunter fällt zum Beispiel der Besuch eines Indoor-Spielplatzes bei Schlechtwetter, ein Zoobesuch bei Sonnenschein und natürlich das Reisen und Erkunden von neuen Plätzen gemeinsam mit den Spielkameraden.

Was wünschen Sie sich für Ihre Kinder in der Zukunft?

Dass in ihnen immer das Kind erhalten bleibt, welches sich freuen und von Herzen lachen kann und neugierig die Welt erkunden will.

Wie werden Sie den Muttertag feiern?

Ganz easy! Zu Hause mit einem ausgedehnten Frühstück, viel Familytime und hoffentlich jede Menge Sonnenstrahlen.

 

Maria Santner

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Tanzschulbesitzerin, Tochter Antonia erblickte am 26. September 2020 das Licht der Welt. ( © Christiane Wolfram Photography)

Frau Santner, was hat sich für Sie verändert, seitdem Sie Mama sind?

Als Mama ändert sich so ziemlich alles! Mit dem kleinen Mäuschen steigt natürlich die Verantwortung, da können Alltagsentscheidungen zur Lebensfrage werden. Styling war gestern und eine ungeahnte Form von Müdigkeit ist mein ständiger Begleiter. Auch der Blick auf meine eigene Mutter hat sich verändert, da mir umso mehr bewusst geworden ist, auf was sie für mich wohl alles verzichtet hat. Mama zu sein ist nicht immer einfach, aber trotzdem die schönste Aufgabe der Welt.  

Wie belastend ist die Coronakrise mit allen Einschränkungen für Sie?

Diese Krise ist eine Belastung für uns alle, so auch für mich und natürlich auch für unsere Tanzschule Santner in Wels. Ich blicke aber optimistisch in die Zukunft und als Mama sehe ich einen enormen Vorteil darin, viel Zeit mit meiner Tochter und meiner Familie verbringen zu können. Diese Zeit bekommt man nicht zurück, man sollte sie schätzen. 

Was wünschen Sie sich für Ihre Tochter in der Zukunft?

Dass sie unbeschwert aufwachsen kann, in einer Welt voller Hoffnung und Zuversicht, in der sich Menschen positiv begegnen und wertschätzend gegenübertreten.

Wie werden Sie den Muttertag feiern?

Wir werden den Tag gemütlich zu Hause verbringen und ihn mit einem schönen Spaziergang an der frischen Luft ausklingen lassen. Darauf freue ich mich! 

Doris Kemptner

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Model und Yogalehrerin, Söhnchen Rey Gabriel erblickte am 1. November 2020 das Licht der Welt. ( © Michael Wittig)

Was hat sich für  Sie verändert, seitdem Sie Mama sind?

Ich bekomme definitiv weniger Schlaf, weiß aber auch Zeit mehr zu schätzen und lebe den Moment intensiver. Das MamaSein hat die Verbindung zu meiner eigenen Mama gestärkt. Es ist mir noch bewusster geworden, wieviel sie für mich getan hat.  

Wie belastend ist die Coronakrise mit allen Einschränkungen?

Die Coronakrise belastet mich wenig. Aufgrund der Schließung der Fitness- und Yogastudios halte ich nur ab und zu ein paar Privatklassen ab. Wenn ich Fotoshootings habe, nehme ich das Baby mit und stille es zwischendurch.  Außerdem arbeite ich an einem Blog. Im ersten Artikel gebe ich Tipps für eine unbeschwerte Schwangerschaft und Geburt: https://doriskemptner.com/easypregnancy/

Was wünschen Sie sich für Ihren Sohn in der Zukunft?

Dass er glücklich ist, seine Talente entfalten kann und seinen eigenen Weg stark und unbeirrt beschreiten wird. Und dass ich ihn dabei gut unterstützen und auch wieder loslassen kann, wenn es an der Zeit ist ...

Wie werden Sie den Muttertag feiern?

Meinen ersten Muttertag werde ich mit meiner Mama und meinem Sohn in Thailand in Quarantäne verbringen. Wir haben ein schönes Hotel mit einem großen Swimmingpool gebucht und werden mit der restlichen Familie über Zoom telefonieren. Als frischgebackene Mama werden mir die Massagen, das Meer und viel Yoga in Thailand richtig guttun. 

Kerstin Lechner

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Model, Söhnchen Emeric erblickte am 16. Juli 2020 das Licht der Welt. ( © Julia Traxler)

Frau Lechner, was hat sich für Sie verändert, seitdem Sie Mama sind?

Ehrlich gesagt hat sich mein Leben auf den Kopf gestellt, im positiven Sinne.  Das Wort „Langeweile“ gibt es in meinem Vokabular nicht mehr. Emeric gibt von frühmorgens bis spätabends den Ton an.

Wie belastend ist die Coronakrise mit allen Einschränkungen?

Schön langsam wird‘s mühsam und ich sehne mich schon sehr danach, endlich wieder mit meiner Familie am Abend essen zu gehen. Aber solange die Zahlen nicht sinken, wird sich nichts ändern. Zum Glück habe ich einen Thermomix, der uns im kreativen Sinne durch die Pandemie bringt.

Was wünschen Sie sich für Ihren Sohn in der Zukunft?

Eine gesunde Zukunft, und dass er endlich keine Masken mehr sehen muss. Ich wünsche ihm Liebe, Geborgenheit, Wärme und ein großes Stück Herzlichkeit.

Wie  werden Sie den Muttertag feiern?

Geplant ist eine kleine Grillerei mit der Familie von meinem Lebenspartner Karl Ochsner sofern uns die Regierung zusammenkommen lässt. Ich freue mich schon sehr darauf, endlich das Mama-Sein feiern zu dürfen.