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People | 26.10.2020

Leaderin aus Leidenschaft

Für das Gelingen von Digitalisierung sei es entscheidend, nicht nur die Technologie zu sehen, sondern auch die menschliche Ebene zu begleiten. Einer der Gründe, warum sich die Wahl-Wienerin Astrid Gradischnig für die Fortbildung an der LIMAK entschieden hat.

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Offen und wissbegierig sei Astrid Gradischnig schon als Kind gewesen, sagen ihre Eltern. Gute Voraussetzungen für den MBA an der LIMAK in Linz. ( © Martin Jordan)

Diee gebürtige Kärntnerin lebt seit über 30 Jahren in Wien und davon seit 15 Jahren am Alsergrund – für Astrid Gradischnig „eines der schönsten Viertel von Wien und ,das Dorf in der Stadt‘, wie wir es liebevoll nennen“. Die Suche nach einer passenden Fortbildung zu Digitalisierung und digitaler Transformation ließ die Bank- und Versicherungsmanagerin über den Tellerrand Wiens blicken. Sie wurde in Linz an der LIMAK fündig und absolviert seit Oktober 2019 den MBA „Digital Transformation and Change Management“ – mit Begeisterung.

OBERÖSTERREICHERIN: Sie sind Führungskraft, Managerin mit über 20 Jahren Erfahrung im nationalen und internationalen Finanzdienstleistungssektor und steuern erfolgreich Teams und Projekte. Sind Sie eine Leaderin aus Leidenschaft?

Astrid Gradischnig: Das kann ich mit einem klaren Ja beantworten, denn Führung ohne Leidenschaft kann nicht begeistern. Das hat auch viel mit der Fähigkeit zu tun, Mitarbeitende zu verstehen und sie so einzubinden, dass sie sich gehört und wertgeschätzt fühlen. 

Welche Eigenschaften zeichnen eine gute Leaderin aus?

Leadership hat sich in den letzten Jahren stark verändert und wird sich auch zukünftig kontinuierlich weiterentwickeln. Partizipatives und innovatives Führen wird immer wichtiger, ebenso das Führen agiler Teams. Ein gut gefüllter Werkzeugkoffer und die Fähigkeit diese Werkzeuge situativ richtig anzuwenden, halte ich für erfolgsentscheidend.

Seit Sie im Banken- und Versicherungssektor tätig sind, haben Sie sich mit Weiterbildungen laufend Wissen zu Führung und Management angeeignet. Warum war es Ihnen wichtig, nun über die LIMAK den MBA für „Digital Transformation and Change Management“ zu erwerben?

Digitale Transformationen stellen sowohl Organisationen als auch Führungskräfte und Mitarbeitende vor große Herausforderungen. In der Praxis werden solche Vorhaben meist zu „technisch“ gesehen und die Veränderungsbegleitung zu spät oder gar nicht berücksichtigt. Dabei ist gerade diese für das Gelingen von Transformation erfolgskritisch. Genau aus diesem Grund habe ich mich für diese Spezialisierung entschieden und konnte mir bereits viele wertvolle Werkzeuge für eine wirkungsvolle Transformationsbegleitung aneignen und so mein bereits vorhandenes Wissen erweitern.

Mit welchen Herausforderungen sind Sie als Managerin in Hinblick auf die digitale Transformation konfrontiert?

Der Bogen spannt sich von der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, der Optimierung und Digitalisierung von Prozessen bis hin zum Aufbau von neuen digitalen Kompetenzen und Organisationsstrukturen. Ebenso gilt es eine dafür passende Unternehmenskultur und Führungskultur zu entwickeln. Mitarbeitende auf diese Reise mitzunehmen ist dabei eine der größten Herausforderungen.

Würden Sie sich erneut für diesen LIMAK-Lehrgang entscheiden?

Ja, auf jeden Fall, denn die im MBA erlernten Methoden und Modelle werden mich zukünftig optimal bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen unterstützen. Der Diskurs mit Kolleginnen und Kollegen sowie den Lehrenden haben mir viele neue Perspektiven eröffnet und bestätigt, wie wichtig es ist, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Sie arbeiten und leben in Wien. Wo haben Sie die Tools für den MBA absolviert und wie gut waren diese mit der Arbeit vereinbar?

Der MBA wurde erstmals in Wien angeboten und viele Lehrveranstaltungen somit auch in Wien abgehalten. Einige Präsenztermine haben in Linz und in Niederösterreich stattgefunden und waren für mich eine willkommene Abwechslung. Natürlich ist der MBA zeitintensiv, aber die unmittelbare Anwendung des Erlernten in der Praxis rechtfertigt die investierte Zeit in jedem Fall.

Haben Sie einen persönlichen Bezug zu Oberösterreich?

Nicht direkt, aber durch den MBA habe ich viele Kolleginnen und Kollegen aus Oberösterreich kennengelernt, mit denen ich auch zukünftig in Kontakt bleiben werde. Das finde ich sehr bereichernd.

Wie halten Sie Ihre Work-Life-Balance außerhalb des Büros in der Waage?

Beim Nordic Walken und beim Malen, das macht den Kopf frei. Im Sommer verbringe ich so viel Zeit wie möglich in Kärnten am Wörthersee, wo ich die Zeit mit meiner Familie und Freunden genieße.

Wie waren Sie als Kind? Könnte man Sie als geborene Leaderin bezeichnen?

Eine spannende Frage, die ich gleich an meine Eltern weitergegeben habe (lacht). Mit dem Wort Leaderin konnten sie zwar nicht viel anfangen, beschreiben mich aber als ein sehr offenes, wissbegieriges Kind, das immer wusste, was es will. Die Gabe, andere für meine Ideen zu begeistern und diese in einer Gruppe von Gleichgesinnten umzusetzen, schreiben sie mir als ein besonderes Talent zu.

Ihr Motto?

Geht nicht, gibt es nicht!

 

 

 

Führungskräfteentwicklung, die den Blickwinkel verändert und Karrieren neue Perspektiven eröffnet – genau das bietet die LIMAK Austrian Business School seit 30 Jahren. Als das Kompetenzzentrum für Führungskräfteentwicklung in Österreich konnte die LIMAK bisher 15.411 Führungskräfte und 1.004 MBA- und Master-Absolventinnen und Absolventen für sich begeistern.

 

KONTAKT:

Mag. Daniela Niedermair

(Programmberatung)

[email protected]

www.limak.at