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People | 05.05.2020

Kunst zum Pflücken

In der Corona Krise gestaltete Karin Hannak in Wels die 70 Meter lange Installation "70 m Violets" – Kunst zum Pflücken

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Die Welser Künstlerin Karin Hannak vor ihrer Installation in der Bauernstraße in Wels. © Privat
International tätige Konzeptkünstlerin
Sie fotografiert, gestaltet Installationen und arbeitet ausgehend vom Menschenhaar mit diversesten Materialien bis hin zum Plastikmüll. Sie verlegt Kopfsteine mit darauf affichierten Frauenporträts in der Fußgängerzone zum Thema Gewalt gegen Frauen und Frauenrechte. In der Wahl ihrer Ausdrucksmittel kennt die international tätige Konzeptkünstlerin Karin Hannak keine Grenzen. Es sind zumeist hoch aktuelle brennende Themen der heutigen Zeit, deren sie sich annimmt – vor allem menschliches Leid und die Sorge um die Zukunft unserer Welt. Sie verbindet ihre künstlerische Tätigkeit auch oft mit Aufrufen zur Menschlichkeit und zur zwischenmenschlichen Solidarität. In "European Landscape" – einem mehrteiligen Projekt zur Zukunft Europas, an dem sich Rathäuser, Museen, Galerien, Universitäten und Schulen beteiligten – vereinte Hannak 2006 alle Länder der Europäischen Union. Im Kontext zur 58. Internationalen Venedig Kunst Biennale 2019 präsentierte die Künstlerin im Palazzo Mora mit "Embracing Time And Space" ihr weltumspannendes Kunstprojekt für den Frieden. Weitere Arbeiten zeigte sie u.a. im Museums Quartier/ Wien, Künstlerhaus/ Wien, Contemporary Art Museum/ Neapel/ Italien,Kunsthalle Tallinn/ Estland, Olympic Fine Arts Museum/ Peking/ China, Drill Hall/ Johannesburg/ Südafrika sowie anlässlich des Caribbean Festival of Arts in Georgetown/ Guyana.

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Veilchen in Bildform zum Pflücken © Privat
Hoffnung, Liebe und Geduld
In diesen Wochen der Unsicherheit ist Karin Hannak im öffentlichen Raum von Wels aktiv. Zur Corona Krise gestaltete sie die 70 m lange Installation "70 m Violets" - Kunst zum Pflücken – eine Arbeit für die Menschen in dieser schwierigen Zeit.
"Mehr denn je brauchen wir jetzt Hoffnung, Liebe, Geduld und Heilung  – all dies symbolisiert das Veilchen. In der Naturheilkunde wird es sogar bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt", erklärt Karin Hannak. Für die Künstlerin ist das Veilchen sozusagen die Blume der jetzingen Zeit. 
300 Veilchen-Fotos
An die 300 Veilchen-Fotos an einer desolaten Wand – ein Hinweis auf den aktuellen Zustand unserer Welt – lassen in dieser dunklen Zeit, die wir jetzt gerade erleben, die Hoffnung erblühen, dass wir die Corona-Pandemie bald und vor allem möglichst gut überstehen. Gleich einem Zeithorizont in einer Linie mit einem gewissen Abstand gesetzt, erinnern sie aber auch daran, dass wir uns nach wie vor nur in einem entsprechendem Abstand begegnen sollen, um die Pandemie weiter einzudämmen. 
Mit diesen Veilchen-Fotos – Foliendrucke/ alle signiert –, die Karin Hannak als Teil ihres Gesamtkunstwerks "70 m Violets" wiederablösbar an der Gartenmauer (Bauernstraße in Wels) im Laufe der Karwoche angebracht hat, möchte die Künstlerin allen durch die Corona Krise verunsicherten und verängstigten Menschen Hoffnung und Liebe schenken, d.h. jeder, der das möchte, kann sich eines dieser Veilchen-Foto-Kunstwerke "pflücken" und so ein wenig Hoffnung, Liebe und Geduld mit nach Hause nehmen ......
Infos zu Karin Hannak unter:
Bild Vielen Dank.jpg
Viele Menschen hinterlassen der Künstlerin Dankesnachrichten. @ Privat