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People | 07.02.2017

Karriere-Kick

Gute Nachrichten für 2017: Die LIMAK Austrian Business School und die OBERÖSTERREICHERIN vergeben vier Teilstipendien für den MBA „Quality, Project and Process Management“ und ausgewählte Universitätslehrgänge. Inwiefern sich die Weiterbildung für sie gelohnt hat, darüber spricht Daniela Christensen, Geschäftsführerin bei Loidl, im Interview.

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© H. Loidl

Die gebürtige Oberösterreicherin studierte Wirtschaftswissenschaften an der JKU Linz, in Taiwan und in Kanada, war Regionalverkaufsleiterin bei Hofer und Vertriebsleiterin bei Ed. Haas Austria. Die kecke 31-Jährige liebt Italien und Australien, das Heimatland ihres Mannes, und geht zum beruflichen Ausgleich gerne laufen, reiten und Ski fahren. Sich selbst beschreibt sie als zielstrebig, (selbst-)kritisch und neugierig.

 

Vor einem Jahr sind Sie zur Geschäftsführerin für Vertrieb und Marketing beim steirischen Salami- und Rohwurstspezialisten Loidl aufgestiegen und seit Kurzem auch federführend für diese Bereiche bei Landhof verantwortlich. Wie fühlen Sie sich in dieser Position?

Ehrlich gesagt fühle ich mich sehr wohl und bin froh, dass ich die Herausforderung angenommen habe. Jede berufliche Veränderung birgt ein gewisses Risiko und geht mit einer ordentlichen Portion Unsicherheit einher. Rückblickend kann ich aber sagen, dass es die richtige Entscheidung war.

 

Den Karrieresprung verdanken Sie unter anderem Ihrer Bereitschaft zur Weiterbildung. Inwiefern war Ihnen Ihre Ausbildung nicht „wurscht“?

Bildung ist das höchste Gut, das ein Mensch besitzen kann. Mir wurde schon als Kind mitgegeben, dass man nie genug wissen kann. Dabei hilft mir sicherlich, dass ich von Natur aus ein sehr interessierter Mensch bin.

 

Sie absolvierten den MBA „Sales Management Excellence“ 2013/14. Warum haben Sie sich ausgerechnet für einen Lehrgang an der LIMAK entschieden?

Nach dem Studium an der JKU Linz arbeitete ich fast drei Jahre in verkaufsnahen Positionen. Ich folgte in vielen Entscheidungen meinem Bauchgefühl, welches mich zwar nur selten im Stich ließ, ich wollte diese dann aber doch auf die Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse stellen. Die praxisorientierte Arbeitsweise hat mir dann die Entscheidung für die LIMAK nicht schwer gemacht.

 

Wann merken Sie konkret, dass Ihnen die erlernten Tools in der Praxis helfen?

Tagtäglich! Neben den wissenschaftlichen Inputs fand ich den Kontakt und Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus teilweise völlig anderen Branchen sehr spannend. Das hilft mir jetzt, Probleme und Fragestellungen zu abstrahieren und gemeinsam zu Lösungsansätzen zu kommen.

 

Wem können Sie die LIMAK-Weiterbildung empfehlen?

Ich kann die Weiterbildung praktisch jedem empfehlen – insbesondere aber jenen, die Mitarbeiterverantwortung haben oder anstreben.

 

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© Shutterstock

Die LIMAK und die OBERÖSTERREICHERIN vergeben im Jahr 2017 vier Teilstipendien:

Gefördert werden zum einen drei Universitätslehrgänge, das sind neun bis 15 Tage dauernde Kurzformate, die in einem Zeitraum von vier bis sechs Monaten absolviert werden sollen und die bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen auf den LIMAK Management-MBA angerechnet werden können. Weiters wird ein MBA Quality, Project and Process Management gefördert.

1 x MBA „Quality, Project and Process Management“ (Start: 29. März 2017)

3 x Universitätslehrgänge: Folgende Lehrgänge stehen zur Wahl:

  • Universitätslehrgang „Business Law“ (Start: 16. März 2017)
  • Universitätslehrgang „Controlling and Performance Management“ (Start: 2. März 2017)
  • Universitätslehrgang „Innovation and Product Management“ (Start: 22. März 2017)
  • Universitätslehrgang „Sales Management Excellence“ (Start: 2. März 2017)

Das sind neun bis 15 Tage dauernde Kurzformate (in einem Zeitraum von 4 bis 6 Monaten absolvierbar), die bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen auf den LIMAK Management-MBA angerechnet werden können.

Form der Förderung:

Die Frauen erhalten für die ausgewählte Weiterbildung ein Teilstipendium im Ausmaß von je 50 Prozent der Programmgebühr gefördert. Das bedeutet für den MBA Quality, Project and Process Management einen Förderbetrag in der Höhe von 10.450 Euro. Für die Universitätslehrgänge bedeutet es einen Förderbetrag pro Teilstipendium in der Höhe von 3.450 Euro.

Zulassungsvoraussetzung:

Die Bewerberinnen sollten entweder ein abgeschlossenes Studium und mindestens drei Jahre Berufserfahrung oder eine Qualifikation durch Berufs- und Praxiserfahrung, die mit einem Studium vergleichbar ist, vorweisen können.

Infos und Bewerbung unter:

www.limak.at/frauen-stipendium

Bewerbungsschluss: 8. Februar 2016, Hearing: 15. Februar 2016