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People | 29.09.2021

I'm back!

Nicht als Profitänzerin, sondern als Jurorin kehrt Maria Santner in die neue Staffel von „Dancing Stars“ zurück. Ob gestreng oder mild, was ihr in Sachen Kritik wichtig ist, hat sie uns verraten.

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Maria Santner kennt das Parkett von „Dancing Stars“ nur zu gut und weiß, wie wichtig eine konstruktive Kritik für die Entwicklung der Paare ist. © privat

Es war ein bisschen wie heimkommen“, erinnert sich Maria Santner daran, als sie im Vorjahr für die erkrankte Karina Sarkissova beim Finale von „Dancing Stars“ als Jurorin eingesprungen ist. Und die sympathische Welser Tanzschulbesitzerin und Opernball-Choreografin freut sich riesig, heuer von Anfang an bei der ORF-Tanzshow das Jurorenpult mit Karina Sarkissova und Balázs Ekker teilen zu dürfen. Mit Promitanzpartnern, wie Michael Schönborn, Ex-Boxer Biko Botowamungu oder Russkaja-Sänger Georgij Makazaria, fegte sie selber bei „Dancing Stars“ als Profitänzerin übers Parkett. Mit Martin Ferdiny gewann sie die Show und mit Marco Angelini fand sie den Mann fürs Leben – die Geburt von Töchterchen Antonia krönte das Glück des Paares vor einem Jahr.

OBERÖSTERREICHERIN: Maria, mit welchem Gefühl gehen Sie in die Show? Sie waren ja bereits im Vorjahr kurzfristig als Jurorin bei „Dancing Stars“ im Einsatz?


Maria Santner: Im Vorjahr bin ich für die erkrankte Karina Sarkissova im Semifinale und im Finale eingesprungen. Das ist natürlich eine ganz andere Situation, weil die Paare bereits auf einem absoluten Toplevel sind. Ich war sehr positiv gestimmt, wie es grundsätzlich mein Naturell ist, und es war sehr viel an Leistung zu sehen. Wenn man von Anfang an in der Jury sitzt, ist das natürlich etwas anderes.

Sie sind ein so sonniger und freundlicher Mensch, wie geht es Ihnen generell dabei, Kritik zu äußern?

Als Tanzlehrerin möchte ich natürlich in tänzerischer Hinsicht immer das Maximum aus einer Person rausholen. Bei „Dancing Stars“ ist es nicht anders, da möchte man auch, dass die Promis  eine gute tänzerische Performance aufs Parkett bringen. In beiden Fällen ist es wichtig, ihnen konstruktive Kritik zu geben, denn nur so können sie sich weiterentwickeln und verbessern. Da kommt bei mir mit Sicherheit die Tänzerin durch und es wird von positiver bis hin zur negativen Kritik alles dabei sein.

Sie führen gemeinsam mit Ihrem Bruder in Wels eine Tanzschule. Wie ist die Stimmung nach den langen Lockdowns? Werden Sie im Herbst unterrichten?

Selbstverständlich werde ich im Herbst auch in unserer Tanzschule unterrichten. Zum Glück konnten wir im Sommer wieder öffnen und  haben Workshops und viele Sommertanzkurse angeboten. Man hat richtig gemerkt, wie sehr sich die Menschen aufs Tanzen, die Bewegung und das Zusammensein gefreut haben. Jetzt hoffen wir auf einen erfolgreichen Herbst ohne Einschränkungen.

Vor einem Jahr wurden Sie Mama. Wie geht es Ihnen und wie werden Sie Ihre Tätigkeit bei „Dancing Stars“ mit Ihrer Familie vereinbaren?

Antonia ist jetzt ein Jahr alt und natürlich wird sie, wenn ich nicht da bin, von Marco und von meiner Mama bestens betreut und versorgt. Unsere Kleine ist ein absoluter Sonnenschein, sie plappert und plaudert, kann schon Mama und Papa sagen und wir haben irrsinnig liebe und lustige Momente mit ihr. Vor Kurzem haben wir ein Lied von Marco gespielt, als sie seine Stimme gehört hat, hat sie sofort reagiert und „Papa, Papa“ gesagt. Sie ist ein sehr aufgewecktes Mädchen und die Zeit vergeht viel zu schnell.

Bei „Dancing Stars“ sind Sie gemeinsam mit Karina Sarkissova und Balázs Ekker in der Jury. Welche Rolle werden Sie einnehmen? Stimmt man sich da ab, so in Richtung guter Bulle, schlechter Bulle?

(lacht) Nein, der ORF lässt einem komplett frei, was man sagt und welches Feedback man gibt. Ich bin Tanzlehrerin und werde fachlich-kompetent auftreten. Da ich Tänzerin mit Leib und Seele bin, wird das tänzerische Können der Paare ganz sicher im Vordergrund stehen. Wer eine gute Leistung aufs Parkett bringt, kann auch mit guten Punkten rechnen. Bei „Dancing Stars“ soll das Tanzen im Mittelpunkt stehen, das ist für mich mit Abstand das Wichtigste!

Vor allem kennen Sie ja auch die Show von der anderen Seite.

Ja, ich weiß wirklich, wie viel Schweiß und Tränen jede Woche fließen, damit man am Freitagabend performt und ganz Österreich unterhält. Ich weiß ganz genau, was die Promitänzer und Profitänzer da leisten.