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People | 27.11.2018

„Ich kann mich nicht verbiegen“

Am 16. November kam sein neuer Song „Trouble“ auf den Markt. Am 3. Juli wird Parov Stelar am neuen „Elwood Music Festival“ in Ort im Innkreis sein einziges Österreichkonzert im Jahr 2019 geben. Wir haben mit dem Weltstar aus Linz über seine neue Single, Erfolgsdruck und Abnützungserscheinungen gesprochen.

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Als ersten Österreicher nach Falco gelang es Parov Stelar einen Deal bei einem US-amerikanischen Label einzufahren.

Es läuft gut für Markus Füreder alias Parov Stelar. Dem Linzer, der den internationalen Durchbruch schon lange hinter sich hat, ist es neuerdings gelungen, als erster Österreicher nach Falco bei einem US-amerikanischen Label einen Deal einzufahren. Zudem hat es sein Song „The Sun“ vor Kurzem auf Platz 1 der iTunes-Charts Electronic der USA geschafft.

Die ersten Schritte ins Musikbusiness machte der studierte Grafiker um das Jahr 2000 in der damals blühenden Electromusik-Szene in Linz. Mit Tracks wie „Catgroove“ hat er den Electro-Swing miterfunden. In den vergangenen 15 Jahren hat der innovative Künstler nicht nur acht facettenreiche Alben und zahlreiche EPs veröffentlicht, mittlerweile zählt er mit seiner Band zu den besten Live-Acts der Welt und ist gern gesehener Act am legendären Coachella Festival. Trotz sieben Amadeus Awards und Kooperationen mit Marvin Gaye, Lady Gaga oder Tony Bennett hat Marcus Füreder nie die Bodenhaftung verloren. Seit einigen Jahren lebt der 43-jährige Künstler mit seiner Frau Barbara und Söhnchen Max hauptsächlich auf Mallorca.

 

Gratuliere Marcus! Als erster österreichischer Künstler nach Falco haben Sie mit Atlantic Records bei einem US-Label einen Deal. Wie fühlt sich das an, was bedeutet Ihnen das?

Natürlich ist es ein super Gefühl, wenn ein Label wie Atlantic Records bei einem anklopft, und es ist auch eine gewisse Art von Bestätigung. Aber ich bin schon lange genug im Business, um zu wissen, dass ich dem Ganzen nicht allzu viel Bedeutung beimessen kann. Man muss erst mal schauen, was dabei rauskommt. Am 16. November kam meine neue Single„Trouble“ auf den Markt, jetzt warte ich einfach einmal ab, wie sich alles entwickeln wird.

 

Wie würden Sie den neuen Song „Trouble“ mit Nikki Williams als Featureguest beschreiben?

„Trouble“ ist kein typischer Parov Stelar- Song. Es ist eine Mischung aus allem, was ich bisher gemacht habe. Es ist ein treibender Song, bei dem die Vocals im Vordergrund stehen, was eben nicht typisch für mich ist. Aber mit Lyrics und Texten zu arbeiten, finde ich momentan extrem spannend.

 

Sie haben bereits mit Featureguests wie Marvin Gaye, Graham Candy, Krysta Youngs und auch Ihrer Frau Barbara alias Lilja Bloom gearbeitet. Wie kommen diese Kooperationen zustande?

Das ist ganz unterschiedlich. Im aktuellen Fall mit Nikki Williams ist die Zusammenarbeit über das Label zustande gekommen. Vor mehr als einem Jahr flatterte eine Anfrage ins Haus. Ich war anfangs eher skeptisch und sah keine Notwendigkeit, mich mit einem so großen Label ins Bett zu legen. Dann hat man mir verschiedene Vocal-Vorschläge, unter anderem auch von Nikki Williams, geschickt. Da mir ihre Stimme auf Anhieb sehr gut gefallen hat, war es einen Versuch wert. Ich habe den Song instrumental ausgearbeitet, fertig gemacht und wieder ans Label geschickt. Dort fand man ihn großartig.

 

Wie würden Sie jemanden, der sich in Ihrem Genre nicht auskennt, erklären, wie Ihre Stücke entstehen?

Ich bin nicht der klassische Komponist, der sich ans Klavier setzt und eine Ballade schreibt. Bei mir funktioniert das ein bisschen anders, weil ich aus der Groove-Szene komme. Ich schneide aus bestehenden Songs ganz kurze Passagen heraus und reihe diese aneinander. Daraus entsteht dann etwas Neues. Man muss sich das wie Lego- oder Puzzlebauen vorstellen. Nach und nach entsteht ein Song. Ich weiß am Anfang nie, was am Ende herauskommen wird.

 

Klingt spannend!

Das ist sehr spannend, es ist aber auch anstrengend, denn von zehn Stücken werfe ich neun wieder weg. Es dauert oft lange, bis es in die Richtung geht, die ich mir vorstelle.

 

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Kreatives Paar: Marcus Füreder mit seiner Frau Barbara, die als interdisziplinäre Künstlerin unter dem Namen Lilja Bloom wirkt.

Sie werden immer wieder als Erfinder bzw. Gründer des Elektro-Swing be- zeichnet. Würden Sie sich auch selber so bezeichnen?

Dieser Begriff ist Fluch und Segen zugleich. Ich habe dieses Genre durch Zufall erfunden. Das ist passiert und war natürlich maßgeblich für meinen Erfolg verantwortlich. Gerade in der heutigen Zeit ist es irrsinnig schwierig, dass dein Sound gehört wird. Man muss etwas machen, das vorher noch nie jemand gemacht hat. Etwas, wo die Hörer hängen bleiben. Und in meinem Fall war das der Elektro-Swing. Gleichzeitig habe ich aber auch ganz viele andere Sachen gemacht. Irgendwann merkt man, dass man als Erfinder und als Pionier immer in die gleiche Schublade gesteckt wird, und man tut sich hart, da wieder auszubrechen. Damit habe ich manchmal ein Problem. Denn wenn meine Songs die Pfade des Elektro-Swings nur ein kleines bisschen verlassen und in eine andere Richtung gehen, dann schreien die Hardcore-Fans sofort auf. Aber Stücke wie „Booty Swing“ oder „Catgroove“ zum tausendsten Mal zu produzieren, wäre für mich langweilig.

 

2004 ist Ihnen mit der Extended Play „Kiss- Kiss“ und dem Album „Rough Cuts“ der Durchbruch gelungen. 2005 sind Sie zum ersten Mal mit der Live-Band aufgetreten. Die mittlerweile mehr als 1000 Live-Konzer- te auf der ganzen Welt beinhalten u.a. ausverkaufte Shows im Playstation Theater am Broadway in New York und auch auf großen Festivals wie Coachella oder Glastonbury. Wie real kommt Ihnen das vor, wenn Sie auf diese beeindruckende Karriere zurückblicken?

Wenn ich den Weg, den ich die letzten 14 Jahre zurückgelegt habe, ausblende und mich ins Jahr 2004 begebe, dann ist das für mich schon ein bisschen surreal. Ich glaube, das Leben hat es aber so eingerichtet, dass gewisse Dinge über einen gewissen Zeitraum entstehen und reifen können. Dadurch hat man auch die Chance, reinzuwachsen. Parov Stelar ist in meinen Augen gesund gewachsen. Darüber bin ich sehr dankbar. Bei vielen Kollegen, die von heute auf morgen einen Hit landen, ändert sich das Leben rapide. Das kann mitunter eine gefährliche Sache sein. Ich bin froh, dass die Zeit reifen konnte.

 

Sie kommen aus Linz. Wie waren Ihre Anfänge? Welche Szene gab es damals?

In Linz gab es um die Jahrtausendwende eine relativ große elektronische Musikszene, die mich sicher maßgeblich geprägt hat. Da ich an der Kunstuni Angewandtes Design studiert habe, gestaltete ich anfangs viele Flyer für Veranstaltungen in der Szene, und so kam ich damit in Berührung. Linz hatte damals mit Clubs wie dem Cembrankeller oder dem Tunnel österreich- und sogar europaweit eine Art Vorreiterrolle. Es passierte sehr viel, dafür bin ich heute noch dankbar.

 

Was war eigentlich der Turbo für Ihren internationalen Erfolg?

Ich weiß nicht, ob es einen richtigen Turbo gab. Es gab aber Meilensteine. Titel wie „Booty Swing“ oder „All Night“ haben natürlich immer wieder einen kleinen Schub ausgelöst. Zumal sie auch in Fernseh-Commercials ausgestrahlt wurden und wir dadurch plötzlich zu großen Reichweiten kamen. Dadurch ist unsere Fanbase gewachsen.

 

Heute füllen Sie weltweit die größten Konzerthallen und Festivalgelände. Was für ein Gefühl ist es, wenn Zehntausende Menschen zu Ihren Stücken tanzen. Wie groß ist der Erfolgsdruck?

Natürlich wächst man mit der Zeit hinein, aber eine gewisse Grundnervosität habe ich nie verloren. Seltsamerweise bin ich bei kleineren Konzerten aufgeregter als bei Riesenveranstaltungen. Bei großen Auftritten hat man durch die Wavebreaker vor der Bühne eine gewisse Distanz zum Publikum und fühlt sich ein bisschen anonymer. Vor einzelnen Konzerten habe ich keine Angst, richtig nervös bin ich, bevor es auf Tour geht: wenn ich am Anfang des Sommers weiß, jetzt kommen 25 Stationen hintereinander und ich funktionieren muss. Mittlerweile besteht das „Unternehmen“ Parov Stelar aus knapp 30 Personen, für die ich verantwortlich bin. Das stresst mich eigentlich mehr als die einzelnen Konzerte.

 

Vergangenen Sommer waren Sie mit drei großen Tourbussen in Frankreich unterwegs. Geht da jeden Tag die Post ab?

Ich glaube, man stellt sich das romantischer vor, als es wirklich ist. Man muss funktionieren, beim Konzert soll alles passen. Mit zunehmendem Alter habe ich gemerkt, dass die Verantwortung gewachsen ist. Unsere Partys sind nicht mehr ganz so ausschweifend wie zu Beginn unseres Tourlebens. Und im Endeffekt wird man es nur schaffen, wenn man professionell an das Ganze herangeht. In Frankreich war zum ersten Mal auch die komplette Family, sprich meine Frau Barbara und mein Sohn Max, mit auf Tour. Ich wollte, dass Max sieht, was der Papa macht, wenn er zur Arbeit wegfliegt.

Mit Parov Stelar auf Tour
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Bei der Tour in Frankreich war im Vorjahr erstmals auch Söhnchen Max live dabei.
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Mittlerweile geht Parov Stelar mit drei großen Bussen auf Tour. Das Unternehmen zählt an die 30 Personen.

Wie hat es Max gefallen?

Es hat ihm total gut gefallen. Er fragt oft, wann wir wieder in den großen schwarzen Bus steigen. Ich glaube, am meisten haben ihm die Playstations im Bus gefallen. (lacht)

 

Gibt es vor den Auftritten ein Ritual in der Band?

Bevor wir auf Bühne gehen, umarmen wir uns nochmal alle und klatschen ab. Im Prinzip ist vor dem Auftritt jeder mental voll und ganz in seinem Part drinnen. So wie Skifahrer, die im Geist nochmal die Piste durchgehen. Alle sind höchst konzertiert.

 

Wie kommen Sie nach dem Auftritt runter. Hilft da ein Bier oder Yoga?

Ein kühles Bier hilft meistens. (lacht) Yoga wäre sicher auch nicht schlecht. Ich habe auf der Tour meinen Wing Tsun-Trainer immer an meiner Seite (Anm. d. Red.: Wing Tsun ist eine chinesischer Kung-Fu-Stil, der die Koordinationsfähigkeit verbessert). Am Vormittag und am Nachmittag trainieren wir gemeinsam, damit der Geist gefüttert wird. Immerhin ist das Tourleben sehr surreal.

 

Sie haben in Ihrer Karriere acht Alben auf den Markt gebracht. Wie lange arbeiten Sie im Durchschnitt an einem Album. Wie wird ausgewählt, welche Stücke es auf ein Album schaffen?

Früher war ich schneller mit den Alben, jetzt dauert es länger, weil ich nicht mehr so schnell zufriedenzustellen bin. Ich habe zwar schnell eine Begeisterung für einen Song und denke mir, ja das ist er, dann lasse ich ihn allerdings eine Zeit lang liegen. Das, was mir nach einem halben Jahr auch noch gefällt, schafft es aufs Album. Ich lasse mir heute bewusst mehr Zeit als früher. Irgendwann weiß ich, jetzt ist der Song fertig, das spürt man einfach.

 

Können Sie uns schon verraten, wann Ihr nächstes Album erscheinen wird?

Zum Leidwesen meines Managements gibt es noch kein Album. Ich bin am Arbeiten, aber wie gesagt, es muss für mich einfach passen.

 

Sie sind immer für Neuerungen und Überraschungen gut und haben zuletzt mit Jazz und Blues experimentiert. Da hagelt es von Fans auch mal Kritik. Wie gehen Sie damit um?

Natürlich versuche ich, Kritik nicht zu sehr an mich heranzulassen. Aber es ist eine Gratwanderung. Wenn einem völlig wurscht ist, was die Fans sagen, dann muss man damit rechnen, dass man irgendwann die Fanbase verliert. Ein gesundes Hinhören ist wichtig, allerdings könnte ich mich nicht so verbiegen, dass ich nur nach der Nase des Publikums spiele. Als Künstler muss ich meinen Weg gehen, sonst gibt es keine Weiterentwicklung. Aber klar tut es weh, wenn man kritisiert wird.

 

Ich habe das Gefühl, dass Sie International viel bekannter sind als bei uns. Wie schwer war es, in Österreich Fuß zu fassen?

In Österreich ist es schwierig mit den Medien, und im Moment ist es gerade extrem modern, in deutscher Sprache oder im Dialekt zu singen. Da gibt es bei uns wenig bis gar keine Ansatzpunkte. Manchmal hat man einen Heimvorteil, aber das Musikbusiness als Ganzes ist nicht easy.

 

Apropos Heimvorteil: Neben Amsterdam, London, Frankfurt und Berlin kommen Sie 2019 auch nach Oberösterreich und geben am 3. Juli beim neuen Elwood Music Festival in Ort im Innkreis Ihr aktuell einziges Österreich-Konzert. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Konzerte in Österreich aus?

Wir haben bereits in der Wiener Stadthalle und in der Linzer Tabakfabrik gespielt. Zuletzt sind wir auch zweimal auf der Burg Clam aufgetreten – das ist immer total schön. Aber ich versuche, immer etwas Neues zu machen, das ist eine tolle Herausforderung.

 

Blöde Frage, aber spielen Sie ein Instrument?

Ja, mit dem Computer. (lacht)

 

Wie ist es eigentlich zum Namen Parov Stelar gekommen?

Das weiß ich selber nicht mehr. Das war zu Beginn meiner Karriere immer die erste Frage von Journalisten und Fans, und ich hatte die wildesten Geschichten dazu. Es ist ein Fantasiename, Stelar kommt vielleicht von den Sternderln. (lacht)

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Ausverkaufte Shows wie etwa im Playstation Stadion New York oder am Coachella Festi- val sind Höhepunkte der 1000 Live-Konzerte von Parov Stelar weltweit.

Sie leben mit Ihrer Familie auf Mallorca. Warum hat es Sie auf die Insel verschlagen?

Zum einen ist Mallorca wunderschön und von Palma aus erreicht man mit dem Flugzeug in zwei Stunden fast jedes europäische Land, was in meinem Job nicht unwichtig ist. Ich liebe vor allem auch das mediterrane Feeling.

 

Kommen sie noch ab und zu in Ihr Haus ins Mühlviertel?

So gut und so oft es geht, sind wir dort. 

 

Sie sind ein Weltstar. Wie gehen Sie mit dem Promistatus um?

Es ist nicht so schlimm. Ich habe immer versucht, mein Gesicht nicht in jede Kamera zu halten. Immerhin geht es um meine Musik und nicht um Parov Stelar als Person. Teilweise passiert es, dass ich angesprochen werde, aber es hält sich in Grenzen. Und unsere Fans sind zum Glück keine hysterischen Teenager.

 

Wie schwierig fällt es Ihnen, ohne Familie auf Tour zu gehen?

Die Familie ist mir sehr wichtig, deshalb fällt es mir natürlich schwer. Max weiß zwar schon, dass der Papi immer wieder mal abreist, und wenn ich wegfahre, werden auch ein paar Krokodilstränen gedrückt. Wenn ich dann aber zu Hause bin, kann ich sehr viel Zeit mit ihm verbringen. Das ist natürlich ein Vorteil.

 

Sie sind Künstler, Ihre Frau ist Künstlerin. Söhnchen Max muss ja mit Mega-Genen ausgestattet sein.

Er ist auf jeden Fall ein kreativer Kopf. Wir fördern das, werden ihn aber zu nichts zwingen. Wenn er Zahnarzt werden will, freuen wir uns auch.

 

Parov Stelar gibt es jetzt seit gut 15 Jahren. Gibt es schon Abnützungserscheinungen?

Natürlich will man nach 15 Jahren immer wieder etwas anderes, Neues probieren, so wie beim aktuellen Song „Trouble“ oder beim Song „Coco“ mit meiner Frau Barbara, der sehr gut angekommen ist. Wenn man den Beruf des Künstlers wählt, gibt es wenig Abnützungserscheinungen. Man wird mit dem Lauf der Zeit besser und der Spaß wird mehr. Einzig das viele Herumreisen wird immer anstrengender. Ich liebe es, Konzerte zu spielen, aber die viele Reiserei macht mich manchmal verrückt.

 

Wie halten Sie sich fit?

Ich mache zwei- bis dreimal die Woche Wing Tsun und habe wieder mit dem Tennisspielen begonnen. Sport ist physisch und vor allem auch psychisch sehr wichtig für mich.

 

Wo sehen Sie die Zukunft des Musikbusi- ness?

Das ist nicht einfach zu beantworten, da sich das Business wöchentlich ändert. Letztendlich wird „Streaming“ die Zukunft sein. Keiner wird mehr Musik besitzen. Weiters wird auch der Livesektor immer wichtiger. Es geht darum, als Künstler persönlich mit den Fans zu connecten, das kompensiert auch, dass es keine Cover und keine Booklets mehr gibt. Ich finde es übrigens sehr schade, dass diese weggefallen sind. Das Streaming ist sehr anonym geworden. Vielfach kennen die Leute nur mehr die Songs und nicht den Künstler.