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People | 21.12.2015

Erster Platz: Zuhause

Skistar Anna Fenninger gibt der OBERÖSTERREICHERIN einen ganz privaten Einblick in ihre Wohlfühloase in Schladming.

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Skistar Anna Fenninger in ihrer Küche. (© Mirja Geh Photography)

Wenige Wochen nach ihrem folgenschweren Trainingssturz ist Skistar Anna Fenninger wieder zuhause in Rohrmoos bei Schladming. Dort, im Kreis der Familie und mit ihrem Lebensgefährten Manuel Veith, tankt sie Kraft für die kommenden Monate, die ganz der Regeneration und dem Aufbautraining gewidmet sind. Um motiviert und gestärkt auf die Rennpiste zurückzukehren, ist der private Rückzugsort für die „Sportlerin des Jahres“ besonders wichtig. In ihrer gemeinsamen Dachgeschosswohnung im Hotel von Manuels Eltern legen Anna und Manuel großen Wert auf natürliche Materialien und ruhige Atmosphäre. Hektisch ist es im Beruf des Skiprofis ohnehin genug. So richtig entspannen kann Anna beim Kochen. Wir haben die Gesamtweltcup- und Olympiasiegerin zu Hause besucht. Während sie mit Designer Martin Steininger ihr Lieblingsgericht, „Spaghetti con verdure“, gekocht hat, haben wir mit dem Skistar über Wohnentscheidungen und Genuss gesprochen.

 

Kochen Sie und Manuel gerne gemeinsam oder mit Freunden?

Wenn Freunde da sind, gehen wir gerne raus in die Natur oder treffen uns im Hotel-Restaurant von Manuels Eltern an der Bar. Unsere Wohnung sehen wir als Heimat und versuchen, sie so privat wie nur möglich zu belassen. Wir sind beide viel unterwegs und unsere gemeinsame Zeit ist begrenzt. Umso mehr möchten wir sie genießen. Daher kochen wir auch gern miteinander. Das macht viel mehr Spaß.

 

Sie sind mehr als die Hälfte des Jahres unterwegs und verbringen viel Zeit in Hotelzimmern. Was macht eine Wohnung für Sie zum Zuhause?

Manuel und ich haben extrem viel gesehen, was Hotels anbelangt. Hotelzimmer sind oft sehr klein und dunkel. Daheim ist es uns wichtig, dass wir großzügige Räume sowie viel Luft zum Leben haben. Und einen Platz, der unser gemeinsames Zuhause ist, wo wir wissen: Das ist unsere Wohlfühloase. Unsere Wohnung ist außergewöhnlich geworden, aber zugleich auch einfach, mit vielen natürlichen Materialien und wenigen Farbakzenten. Helle, ruhige Farben finde ich viel angenehmer als extreme Farben, und sie sind auch zeitloser.

 

 

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Anna Fenninger beim Kochen mit Designer Martin Steininger. (© Marja Geh Photography)

Worauf legen Sie in Ihrer Wohnung mehr Wert: auf Material, Form und Design oder Funktion?

Hauptsächlich auf das Material. Manuel und ich sind sehr naturbezogene Menschen. Wir lieben die Natur und versuchen sie so, wie sie ist, zu genießen und nicht zu viel zu verändern. Für mich war es immer wichtig, eine gewisse Natürlichkeit zu erhalten und das auch beim Einrichten auszudrücken.

 

Beim Hereinkommen sticht sofort der großzügige Küchenbereich mit der Kochinsel aus Beton ins Auge …

Die Küche ist für uns Kommunikationsmittelpunkt und zentrales Element der Wohnung. Auf der Suche nach der richtigen Küche sind wir im Internet auf Martin Steininger und seine Betonküchen gestoßen. Die Kombination mit dem geradlinigen Design hat mir auf Anhieb gefallen, allerdings hatten wir mit Beton bis dahin keine Erfahrung. Wir wollten wissen, wie das Material im täglichen Einsatz reagiert und wie pflegeleicht es ist. Eine Küche soll ja nicht nur gut aussehen, sondern auch praktisch sein. Deshalb haben wir uns einen Termin zur Besichtigung ausgemacht und sind ins Mühlviertel nach St. Martin gefahren. Martin Steininger hat uns alles erklärt, und es hat sich herausgestellt, dass Beton eines der pflegeleichtesten Materialien ist. Da ist für uns die Entscheidung gefallen, dass wir so eine Küche haben wollen.

 

Lest das ganze Interview in der neuen Print-Ausgabe der OBERÖSTERREICHERIN!

 

 

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Frische Kräuter runden das Rezept ab. (© Marja Geh Photography)