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People | 31.10.2014

„Eine aufregende, eine berauschende Zeit“

2012 war das bisher erfolgreichste Konzertjahr für Hubert von Goisern, 61. Auf der „Brenna tuats guat“-Tour gab er mit seiner Band 101 Konzerte vor 300.000 begeisterten Fans. Am 16. November gibt es im Linzer Posthof ein Wiedersehen. Im Interview mit der OBERÖSTERREICHERIN.

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2012 gelang mit der Single „Brenna tuats guat“ Ihr erster Nummer 1-Hit, der Song war fünf Wochen an der Spitze der österreichischen Single-Charts und wurde mit Platin ausgezeichnet. Stolz?

Natürlich. Vor allem deswegen, weil wir uns darüber gar keine Gedanken gemacht haben. Beim Aufnehmen war schon zu spüren, dass die Nummer einfährt. Und dass das dann so vielen Menschen so ging – ja, das ist ein schönes Gefühl.

 

Seit Dezember 2012 standen Sie nicht mehr live auf der Bühne?

Nicht mit Musik. Das heißt aber nicht, dass ich auf der faulen Haut gelegen bin …

 

Im April 2013 haben Sie ein neues Album versprochen, das folgt aber erst 2015. Am 24. Oktober ist Ihr Album „Filmmusik“ erschienen, das als Soundtrack für Joseph Vilsmaiers neuen Film „Österreich: Oben und Unten“ dient. Welche Songs steuerten Sie bei?

Die „Filmmusik“ ist ein Gesamtkonstrukt, das kann man schwer in einzelne Songs aufteilen. Mich hat die Aufgabe sehr gereizt, die Bilder, die auf der Leinwand ausgebreitet werden, zu vertonen. Was ich gesehen habe, hat mich begeistert und ich hatte sofort den Gedanken an ein Orchester, einen „großen Klang“. Robert Opratko hat das Orchester komplex, unnachahmlich und frei arrangiert – zu meinen Liedern. Das war faszinierend.

 

Am 20. Oktober starteten Sie Ihre neue Tournee im Lehartheater Bad Ischl und am 16. November sind Sie im Linzer Posthof. Sind bereits Songs von Ihrem im Frühjahr 2015 erscheinenden Studioalbum „Federn“ enthalten?

Sicher! Ich finde es spannend, das Publikum ein bisschen damit herauszufordern, dass man nicht nur Altbekanntes auf­tischt. Und für uns ist es spannend, die Lieder live zu spielen und sie dann erst aufzunehmen.

 

Ebenfalls im Oktober erschien Ihre CD „Steilklänge“, Musik zur „Alpenliebe“-Ausstellung, die im Juni auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner eröffnet wurde …

Ja. Die Recherchearbeit war für mich eine willkommene Gelegenheit, mich wieder mit den Wurzeln, der Tradition zu beschäftigen. „Steilklänge“ enthält eine Auswahl der Titel. Es ist ein Einstieg in diese unglaubliche klangliche Vielfalt, die uns sechs Alpenländer bieten – fein, versponnen, manchmal brachial.

 

2015 soll auch ein eigener Kinofilm „Brenna tuats schon lang“ folgen. Der Regisseur?

Das ist Marcus H. Rosenmüller. Für uns beide ist das eine sehr schöne und besondere Zusammenarbeit. Ich freue mich schon auf das Ergebnis.

Sieglinde Preidl