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People | 10.05.2017

Danke, Mama!

Wie war Landesrätin Birgit Gerstorfer als Kind? Welche Bedeutung hat der Muttertag für Unternehmerin und Politikerin Ulrike Rabmer-Koller? Worauf legt Geschäftsfrau Petra Illenberger bei der Erziehung ihrer Kinder Wert, und was war das unvergesslichste Muttertagsgeschenk für Missenmacherin Nicole Kern? Anlässlich des bevorstehenden Muttertages am 14. Mai haben wir fünf Mütter und ihre Kinder zum Interview gebeten und sind dabei auf ganz viel Liebe und Zuneigung gestoßen.

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Ulrike Rabmer-Koller mit Sohn Julian (19) und Tochter Bernadette (20) (© Andreas Röbl)

Ulrike Rabmer-Koller ist Unternehmerin und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich. Bei allem beruflichen Engagement steht bei ihr die Familie immer an erster Stelle.

Frau Rabmer-Koller, warum sind Sie auf Ihre Kinder stolz?
Ich habe einfach die tollsten und liebsten Kinder auf der ganzen Welt, da kann man als Mutter nur stolz sein.

Was macht Ihnen am meisten Sorgen?
Die derzeitige weltweite politische Entwicklung und Unsicherheit. Ich hoffe, dass meine Kinder in Frieden und in einem positiven Umfeld leben und alt werden können.

Ist es Ihnen wichtig, dass eines Ihrer Kinder einmal Ihr Unternehmen übernimmt?
Natürlich wäre es schön, aber ich dränge sie nicht dazu. Das Wichtigste ist, dass sie sich für einen Beruf entscheiden, den sie mit Begeisterung machen und der ihnen Erfüllung bringt.

Was bedeutet Ihnen der Muttertag?
Der Muttertag ist für mich ein Familientag, den wir sehr entspannt daheim verbringen. Meine Kinder verwöhnen mich immer mit einem tollen Frühstück. Danach wird gemeinsam gekocht und mit der ganzen Familie inklusive meiner Mutter, meiner Schwiegermutter und meinem Vater gegessen. 

 

Bernadette (20) studiert Int. Wirtschaft und Julian (19) studiert Wirtschaft und Wirtschaftsrecht:

Was hat euch eure Mutter auf euren Lebensweg mitgegeben?
Wichtig ist, dass man das macht, was einem Freude macht – dann kann man auch alles erreichen.

Was schätzt ihr an eurer Mutter besonders?
Sie unterstützt uns in allem, was wir machen und ist immer für uns da. Wenn sie auf Terminen ist, antwortet sie sofort via WhatsApp und ruft danach gleich an.

Worüber könnt ihr gemeinsam lachen?
Wir lachen wirklich viel und machen oft Scherze. Unsere Familie ist sehr humorvoll und lustig.

Inwieweit seid ihr eurer Mutter ähnlich?
Eindeutig vom Aussehen her, und wir sind genauso technikbegeistert wie sie. 

Wofür seid ihr eurer Mama am meisten dankbar?
Dass sie da ist, wenn wir sie brauchen und uns immer voll unterstützt und zu uns steht. Sie ist sehr liberal und hat uns auch immer ermutigt, eigenständig Entscheidungen zu treffen.

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Frauenpower: Landesrätin Birgit Gerstorfer mit ihrer Mutter Maria Pichler, Tochter Petra und Enkeltochter Luise (© SPÖ OÖ, Pribar)

SPÖ OÖ-Chefin und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer ist ein Familienmensch durch und durch. Wenn die Politikerin von ihren Töchtern und Enkelkindern spricht, geht ihr das Herz auf. Ihrer Mutter Maria Pichler ist sie dankbar, dass diese sie zu einer selbstbewussten und selbstständigen Frau erzogen hat. Diese Eigenschaften hat Birgit Gerstorfer auch an ihre Töchter Heidi und Petra weitergegeben.

Maria Pichler (77), Mutter von Birgit Gerstorfer:

Frau Pichler, was für ein Kind war Ihre Tochter Birgit?
Birgit war ein super Kind. Sie war eine gute Schülerin und man konnte sich immer auf sie verlassen.

Ihre Tochter ist Politikerin. Fällt es Ihnen schwer, wenn sie kritisiert wird?
Ja, natürlich macht mir das was aus und ab und zu sorge ich mich auch um sie.

Ihre Tochter hat zwei Töchter und auch schon Enkerl. Wie nehmen Sie sie als Mutter und Großmutter wahr?
Sehr positiv. Ich bin eine wirklich reiche Frau, weil ich eine so tolle Familie habe, auf die ich wirklich sehr stolz sein kann.

Wie verbringen Sie am liebsten gemeinsame Zeit mit Ihrer Tochter?
Naturgemäß hat sie im Moment wenig Zeit. Aber wir haben oft Familienfeste und sehen uns natürlich auch dazwischen. Und wir telefonieren regelmäßig.

 

Landesrätin Birgit Gerstorfer:

Was war Ihnen in der Erziehung Ihrer Töchter wichtig?
Am wichtigsten war mir, sie zu selbstständigen Menschen mit eigenen Meinungen zu erziehen und ihnen Grundwerte mitzugeben, die sich im Miteinander abbilden.

Warum sind Sie auf Ihre Töchter stolz?
Beide sind klug, haben sich im Berufsleben behauptet und das Wichtigste sind die Enkelkinder. Ich weiß, dass das jetzt „geschwollen“ klingt, aber es ereilte mich die Liebe zu ihnen in dem Moment, als ich wusste, dass sie geboren werden.

Was bedeutet Ihnen der Muttertag?
Es ist ein Tag im Jahr, der die Mutterschaft in den Vordergrund stellt. Wichtiger ist mir aber, dass es für alle Mütter viele wertschätzende „Muttertage“ im Laufe des Jahres gibt.

Was wollten Sie Ihrer Mutter immer schon sagen?
Liebe Mutti, danke, dass du mir immer so viel zugetraut hast und mich zu einer so selbstbewussten und selbstständigen Frau erzogen hast.

 

Heidi (31), stv. Frauenreferentin des AMS-OÖ, Petra (29), Grafikerin, derzeit in Karenz:

Was hat Ihnen Ihre Mutter auf Ihrem bisherigen Lebensweg mitgegeben?
Heidi: Dass man Dinge, die man beginnt, auch zu Ende bringt – also Durchhaltevermögen und alles mit Herz, Hirn und Hausverstand erledigen.
Petra: Mit viel Liebe hat sie uns den Umgang mit Geld früh gelernt, und natürlich auch Zielstrebigkeit.

Was schätzen Sie an Ihrer Mutter besonders?
Heidi: Mama hat sich nie in unsere Entscheidungen eingemischt, sie hat sich auf uns verlassen – und wir haben (zumindest meistens) das Richtige getan!
Petra: Ich schätze ihre Ausgeglichenheit und dass sie immer für uns da ist, wenn wir sie brauchen. Ihr Optimismus hat mir oft über die Runden geholfen!

Wie hat sich das Verhältnis zu Ihrer Mama geändert, seitdem Sie selbst Mütter sind?
Heidi: Jetzt erst kann ich einschätzen, wie lieb meine Mama mich hat, und ich verstehe vieles, was ich als Kind noch hinterfragt habe.
Petra: Seither weiß ich, was Mama alles für uns geleistet hat. Man merkt erst als Mutter, was alles zu tun ist und wie lieb man die eigenen Kinder hat!

Wie wird der Muttertag gefeiert?
Heidi: Das hängt vom Terminkalender „der Landesrätin“ ab, aber vermutlich kommen wir zu Hause zusammen!

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Fesches Mutter-Tochter-Gespann: Anna und Petra Illenberger sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch beste Freundinnen. (© Celine Daliot)

„Ich habe bis zur Matura meiner Kinder auf Teilzeitbasis gearbeitet und war immer für sie da. Das war die schönste Zeit“, erinnert sich Petra Illenberger. Dabei arbeitet die Unternehmerin im Paradies – denn im gleichnamigen Lederwarengeschäft in Wels und in der PlusCity gibt es Taschen, so weit das Auge reicht. Stolz ist sie vor allem darauf, dass aus ihren Kindern Anna und Paul sehr liebevolle Menschen geworden sind, die bereits in jungen Jahren viel erreicht haben.

Petra Illenberger:

Was war Ihnen in der Erziehung Ihrer Kinder wichtig?
Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Geradlinigkeit.

Was wünschen Sie Ihren Kindern für die Zukunft?
Dass Sie ein unbeschwertes Leben leben können, was in Zeiten von Terror und Krieg leider nicht mehr so einfach ist. Und dass Sie einmal ein Familienleben haben werden, wie ich es selbst erlebe. 

Sie führen mit Ihrem Mann einen erfolgreichen Familienbetrieb in siebter Generation. Wie wichtig ist es Ihnen, dass eines Ihrer Kinder einmal den Betrieb übernehmen wird?
Mein Sohn Paul ist Ex-Radprofi und arbeitet seit zwei Jahren im Familienbetrieb mit. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn er das Unternehmen weiterführen würde. Dazu zwingen würden wir ihn allerdings nie.

Was bedeutet Ihnen der Muttertag?
Auf das spezielle Datum lege ich nicht so großen Wert. Muttertag ist für mich, wenn wir alle zusammenkommen und gemeinsam Zeit verbringen.

Ihr schönstes Muttertagsgeschenk?
Das waren die Briefe und Gedichte der Kinder während der Volksschulzeit.

 

Paul Illenberger (25), Ex-Radprofi, arbeitet im Familienunternehmen, und Anna Illenberger (23), Tänzerin, Moderatorin und Model:

Was hat Ihnen Ihre Mutter auf Ihrem bisherigen Lebensweg mitgegeben?
Dass Familie das Wichtigste im Leben ist, weil man dort Freude und auch Leid mit den liebsten Menschen teilen kann.

Was schätzen Sie an Ihrer Mutter besonders?
Anna: Sie ist einer der liebevollsten Menschen, die ich kenne, und hat ein riesengroßes Herz.
Paul: Sie ist nicht nur für uns Kinder die Anprechperson Nummer eins, sie hat auch immer ein offenes Ohr für andere Menschen.

Was wollten Sie Ihrer Mutter schon immer sagen?
Anna: Mama ist der erste Mensch, den ich anrufe, egal, ob ich Probleme habe oder ob ich mich wie verrückt freue. Im Prinzip sind wir wie beste Freundinnen.

Wofür sind Sie Ihrer Mutter am meisten dankbar?
Anna: Dass sie immer für uns da war und da ist.
Paul: ... und dass sie uns auch beruflich gesehen immer in allem voll und ganz unterstützt.

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Flora (5) spielt und kuschelt am liebsten mit ihrer Mama Nicole Kern (© Privat)

Vor 20 Jahren wurde Nicole Kern zur Miss Oberösterreich gewählt, und wenn man sich ihre kleine Tochter so ansieht, dann ist auch Flora schon jetzt eine kleine Schönheit. Seit über einem Jahr hat Nicole Kern gemeinsam mit Janin Baumann die Geschäfte der Miss Oberösterreich Corporation über. Ihre fünfjährige Tochter Flora steht bei der gebürtigen Steyrerin und Vollblutmama absolut im Mittelpunkt.

Nicole Kern:

Was ist Ihnen bei der Erziehung wichtig?
Ganz einfache Dinge wie „Bitte und Danke“- sowie „Grüß Gott und Auf Wiedersehen“-Sagen sind mir sehr wichtig. Ich versuche, Flora Respekt, Wertschätzung, Dankbarkeit und Ehrlichkeit zu vermitteln. Grundsätzlich ist ein gutes Mittelmaß an Strenge und vor allem viel Liebe eine gute Basis.

Warum sind Sie stolz auf Flora?
Weil sie ein sonniges Wesen hat und sehr sozial und lieb mit anderen Menschen umgeht. Sie ist sehr offen und für alles zu begeistern. Mit ihren fünf Jahren versteht sie schon irrsinnig viel und sieht alles sehr positiv. Ich muss aber gestehen, dass Flora schon immer sehr unkompliziert war und obendrein recht fröhlich ist.

Was wünschen Sie Ihrer Tochter für die Zukunft?
Dass sie so frei, fröhlich und individuell bleibt, wie sie ist. Und natürlich, dass sie sich weiterhin so gut entwickelt und gesund und glücklich bleibt.

Worüber machen Sie sich Sorgen?
Ich mache mir nicht viele Sorgen! Flora wird ihren eigenen guten Weg gehen, dass kann ich jetzt schon mit Sicherheit sagen. Ich lebe ihr vor, dass man ein Ziel braucht, um anzukommen. Ein bisschen Glück und die lieben Engel helfen natürlich auch mit.

Was bedeutet der Muttertag für Sie?
Muttertag ist ein schöner Tag, weil ich vor allem auch meine eigene liebe Mami hochleben lasse. Mütter sind eine sehr wichtige Basis für die Zukunft ihrer Kinder, und wenn Mamas in der Kindheit und Jugend viel richtig machen, dann schaffen sie es, selbstbewusste, erfolgreiche, gute Erwachsene zu formen.

Ihr schönstes Muttertagsgeschenk?
Ein selbstgebasteltes Herz aus Gänseblümchen.

 

Flora (5 Jahre):

Was machst du am liebsten mit deiner Mama?
Spielen und Kuscheln macht mir am meisten Spaß!

Was gefällt dir an deiner Mama?
Einfach alles, weil sie so schön ist und ein Model ist.