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People | 01.12.2015

Chanel & Lebkuchen …

… sind die große Schwäche von Miss Austria Annika Grill. Im Interview verrät die schöne Gmundnerin, wie sie sich auf die Miss World-Wahl in China vorbereitet hat, und dass sie einen Winzer aus dem Burgenland liebt.

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Annika Grill beim Shooting mit einem Greifvogel. (© Karin Lohberger)

Die letzten Wochen standen für Miss Austria Annika Grill ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die Miss World-Wahl in China. Neu gestylt, mit hellerem Haar, hob die 22-jährige Gmundnerin am 19. Dezember ab in Richtung Land des Lächelns. Vier Wochen lang ist sie dort mit 124 Missen aus der ganzen Welt im Einsatz, absolviert Charity-Einsätze, Shootings, Empfänge und repräsentiert Österreich beim größten Show-TV-Spektakel der Welt. Immerhin verfolgen mehr als zwei Millionen Menschen auf der ganzen Welt die TV-Show. Wir drücken der sympathischen Oberösterreicherin ganz fest die Daumen und hoffen, dass sich ihr Traum, unter die besten Zehn zu kommen, erfüllen wird. 

 

Am 2. Juli wurden Sie zur schönsten Frau Österreichs gewählt. Wie hat sich Ihr Leben seither verändert?

Mein Leben hat sich um 180 Grad gedreht. Ich bin nun jeden Tag zu verschiedensten Terminen wie Shootings, Modeschauen und Events unterwegs, und das in ganz Österreich sowie auch international. Vor Kurzem hatte ich Aufträge in Dubai und Abu Dhabi.

 

War es schon immer Ihr Traum, als Model zu arbeiten?

Ja, schon als kleines Mädchen habe ich vor dem Spiegel das Posieren geübt und mir das Laufen am Catwalk der internationalen Topmodels im Fernsehen angesehen.

 

Was hat Sie dazu bewogen, für die Wahl zur Miss Oberösterreich zu kandidieren?

Ich habe für mich darin eine Art Sprungbrett ins Modelbusiness gesehen.

 

Haben Sie mit dem Siegertitel „Miss Austria“ gerechnet?

Ich habe davon geträumt und mir oft ausgemalt, wie es wohl wäre, Miss Austria zu sein. Als es dann Wirklichkeit wurde, ist für mich ein Traum wahr geworden.

 

Sie haben die Modeschule Ebensee absolviert und anschließend als Buchhalterin gearbeitet. Könnten Sie sich einen Job im Modebusiness vorstellen?

Die Mode hat mich mit ihren vielen Facetten und der grenzenlosen Kreativität schon immer fasziniert. Das Schneidern, das ich in der Modeschule unter anderem gelernt habe, ist eine Tätigkeit, die ich gerne in meiner Freizeit ausübe. Beruflich möchte ich als Model arbeiten.

 

Sind Sie während Ihrem Jahr als Miss Austria vom Job freigestellt?

Ja, ich habe mir eine Auszeit genommen, könnte aber jederzeit wieder einsteigen, da ich die Ausbildungen abgeschlossen habe. Ich möchte dieses Jahr einfach voll und ganz nutzen, um mir meine Karriere als Model aufzubauen.

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(© MAC)

Ab 19. November vertreten Sie Österreich ein Monat lang bei der Miss World-Wahl in China. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet? Mit welchem Platz rechnen Sie? 

Die Vorbereitungen haben schon sehr früh begonnen. Ich mache viel Sport, nehme Tanzstunden und übe natürlich intensiv für die Präsentation auf der Bühne. Unter die besten Zehn zu kommen wäre wirklich toll. Alleine an der Miss World-Wahl teilnehmen zu können, ist durch die einzigartige Erfahrung ein Riesengewinn. Mein Ehrgeiz ist auf jeden Fall geweckt und natürlich wäre es wunderbar, den Titel zu gewinnen. 

 

Ein Monat lang in China. Wie sehr werden Sie Familie und Freunde vermissen?

Ich werde sie alle sehr vermissen. Wir bleiben aber trotzdem in Kontakt, in China gibt es ja sicherlich überall WLAN.

 

Was sagen Ihre Eltern und Ihr Bruder zu Ihrem Erfolg?

Sie freuen sich riesig für mich und unterstützen mich, wo sie nur können. Mein Bruder Mario hat mir nach der Wahl ein ganz persönliches Erinnerungsalbum mit allen Fotos von diesem unvergesslichen Abend zusammengestellt.

 

Der plötzliche Tod von Ena Kadic war ein Schlag für die Miss Austria-Familie. Kannten Sie Ena? Wie sehr hat Sie ihr Tod betroffen gemacht?

Es war eine schreckliche Nachricht. Ich konnte es zunächst gar nicht fassen. Obwohl ich Ena persönlich nicht gekannt habe, war ich von ihrem Tod sehr betroffen. Sie war ja ein Teil unserer Miss Austria-Familie und das wird sie auch immer bleiben. Mein ganzes Mitgefühl gilt ihrer Familie.

 

Im Rahmen eines Sozial-Projektes konnten Sie im September bei einem Fest in Ihrer Heimatstadt Gmunden Spenden für das SOS-Kinderdorf sammeln. Wie wichtig ist Ihnen soziales Engagement?

Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, Menschen und vor allem Kinder, die Hilfe brauchen, zu unterstützen. Mein eigenes Projekt veranstaltete ich zugunsten des SOS Kinderdorf-Bildungsprogramms. Wir haben verschiedenste Spiele und Workshops organisiert und die Erlöse als Spenden zur Verfügung gestellt. Am Ende haben wir mit dem Backhaus Hinterwirth Eis an die Kinder verteilt. Sie hätten die strahlenden Gesichter sehen sollen, da ging uns das Herz auf!

 

Was war bisher Ihr spannendster Modeljob?

Dass ich bei der Vienna Fashion Week am Catwalk mitlaufen konnte. Das war ein einzigartiges Gefühl und das internationale Flair war unbeschreiblich. Genau das ist mein Traum.

 

Als Miss Austria sind Sie viel unterwegs. Wie schalten Sie vom stressigen Alltag ab?

In meiner Freizeit mache ich regelmäßig Yoga. Das hilft mir sehr, Körper und Geist in Harmonie zu halten. Besonders in stressigen Zeiten sind Yoga und Meditation unentbehrlich für mich.

 

Sie haben eine Top-Figur. Wie halten Sie sich fit? Verraten Sie uns Ihr Beauty-Geheimnis?

Glücklicherweise habe ich sehr gute Gene. Dazu kommt meine Disziplin in Fitness und Ernährung. Fit halte ich mich mit Ausdauertraining und Mandu. Ich esse jeden Tag Obst und vermeide Zucker sowie Fett. Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol und praktiziere zweimal die Woche Yoga. Mein persönlicher Beautytipp ist Grüner Tee – jeden Tag!

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Annika Grill neu gestylt für China: von Szenefrisörin Barbara Reichard. (© MAC)

Was ist Ihr großes Ziel als Model. Was möchten Sie erreichen?

Mein Ziel ist es, international als Model weltweit unterwegs und für Haute Couture-Designer auf dem Laufsteg zu sein.

 

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Modelbusiness?

Cara Delevigne ist aufgrund ihres großen Erfolgs im Modelbusiness mein größtes Vorbild. Innerhalb kürzester Zeit hat sie die Laufstege der Welt erobert, das ist sehr bemerkenswert.

 

Wie ist Ihr ganz persönlicher Modestil?

Grundsätzlich bevorzuge ich einen zeitlosen, eleganten Stil. Die schlichten, geradlinigen Kleider sind oft die schönsten. An manchen Tagen ist mir nach einem coolen Casual-Look, da lasse ich mich gerne von den aktuellen Modetrends inspirieren. Die Sachen müssen einfach zu mir passen und ich lege sehr viel Wert auf Qualität.

 

Haben Sie als Miss Austria viele Verehrer?

Es kommt zuweilen vor, dass ich von Männern angesprochen werde. Wenn ich im Stress und viel unterwegs bin, ist das manchmal anstrengend. Aber das gehört dazu, damit muss man als Miss Austria rechnen.

 

Gibt es einen Mann an der Seite von Miss Austria?

Ja, er heißt Werner Achs und ist Winzer im Burgenland. Wir kennen uns schon seit über einem Jahr und sind sehr glücklich zusammen. Ich freue mich total, jemanden an meiner Seite zu haben, der mich so toll unterstützt.

 

Wie werden Sie Weihnachten verbringen?

Im Kreise meiner Familie, so wie wir es schon immer gefeiert haben. Es gibt nichts Schöneres als das gemeinsame Essen am großen Familientisch. Vor der Bescherung gehe ich jedes Mal mit meiner kleinen Cousine und meinem kleinen Cousin raus an die frische Luft, um nach dem Christkind Ausschau zu halten. Bis jetzt haben wir noch immer eins gesehen (lacht).