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People | 20.10.2020

Bares für Rares

Am 20. September startete die Sendung „Bares für Rares Österreich“ auf ServusTV in die zweite Runde. Als Händlerin mit dabei ist die Oberösterreicherin Katharina Marchgraber.

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© ServusTV/Hoermandinger, Raphaela Lindner

Kuriositäten, lange in Vergessenheit geratene Liebhaberstücke oder auf dem Dachboden gefundene Raritäten: Immer sonntags präsentiert Willi Gabalier ab 20.15 Uhr auf ServusTV die rot-weiß-rote Variante der wohl bekanntesten Antiquitätensendung im deutschsprachigen Fernsehen und vermittelt zwischen Händlern und Anbietern.  Garagengold, Scheunenfunde und Dachbodenschätze finden sich hier ein, um von den Experten bewertet und anschließend von Händlern gekauft zu werden.  „Zwischen uns Händlern und den Anbietern geschieht auch in den kommenden Episoden immer wieder Spannendes, Überraschendes und natürlich auch Kurioses“, verrät uns Katharina Marchgraber. Die Oberösterreicherin ist auch in dieser Staffel wieder als Händlerin mit dabei und versucht für ihren Vintage Interieur Store „Catrinette“ in der Porzellangasse in Wien, das eine oder andere Gustostückerl zu ergattern. 

Mit Antiquitäten aufgewachsen. Als Tochter des Antiquitätenhändlers Erwin Marchgraber aus Marchtrenk ist die studierte Kunsthistorikerin quasi mit alten Schätzen aufgewachsen. Nach ihrem Studium ging Katharina nach Paris, wo sie im weltbekannten Auktionshaus Christie‘s einen Diplomkurs absolviert hat. Nach einem Jahr zog es sie 2006 wieder heim nach Marchtrenk, um ihrem Vater im Antiquitätengeschäft unter die Arme zu greifen. Sechs Jahre später erfüllte sie sich den Traum vom eigenen Geschäft und eröffnete in Wien den Vintage Interieur Store „Catrinette“. Dort legt sie ihr Hauptaugenmerk nicht nur auf Einzelstücke, Designobjekte und Kultgegenstände, sondern auch auf wiederentdeckte „No-Name-Produkte“ vorwiegend aus den 50er- und 60er-Jahren.

 

 

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© ServusTV/Hoermandinger, Raphaela Lindner

Bei Christie‘s inParis gejobbt. „Was den Store betrifft, so bin ich im leistbaren Segment angesiedelt, die Stücke sind nach meinem Geschmack ausgewählt und natürlich biete ich auch alles an, was ich bei ‚Bares für Rares‘ erstehe“, erzählt Marchgraber. Ihre große Expertise im Bereich von Antiquitäten war es auch, die sie letztendlich zur Sendung gebracht hat. „Als mich die Produktionsfirma von ServusTV kontaktierte, habe ich anfangs gezögert, schließlich verfolgen rund 200.000 Menschen die Sendung. Aber ich habe mich breitklopfen lassen“, schmunzelt  die Mutter eines siebenjährigen Sohnes. Geschäft, Kind und Sendung unter einen Hut zu bringen, ist eine organisatorische Herausforderung, immerhin wird an einem Drehblock fast drei Wochen lang von früh bis spät gedreht. Vom neuen Moderator Willi Gabalier, übrigens auch studierter Kunsthistoriker, und dem gesamten Team am Set ist sie vollauf begeistert. „Es ist sehr familiär, fast wie im Schulskikurs“, lacht sie.