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People | 16.04.2015

An mir ist alles echt!

Model, Playmate, Lehrerin und Reality- TV-Star. Die Grieskirchnerin Doris Kemptner hat viel erreicht und träumt von einer Jugendsendung im Fernsehen.

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Doris Kemptner (© Gerry Frank)

Wann haben Sie gewusst, dass Sie ins Modelbusiness einsteigen wollen?

Ich glaube, jedes Mädchen träumt davon, Model zu werden, Geld zu verdienen, unabhängig zu sein und um die Welt zu reisen. Und ich hatte das Glück, dass sich mein Traum verwirklicht hat.

 

War der Miss Vienna-Titel Ihr Durchbruch?

Der Titel Miss Vienna war eine sehr schöne Erfahrung, die ich machen durfte, als ich in Wien zu studieren begonnen habe. Zu einem Durchbruch im Modelbusiness verhilft ein Missentitel eher nicht. Man hört so oft: Eine Miss ist kein Model. Ich habe das Glück, beides zu sein.

 

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Teilnahme bei Germany’s Next Topmodel?

Das Beste an GNTM waren die fünf Wochen vor dem Dreh, da war ich nämlich auf Bali und habe mit FreundInnen das Leben genossen und dabei das finale Bewerbungsvideo für die Sendung gedreht. Das machte echt Spaß. Ich liebe Sonne, Strand und Meer.

2009 waren Sie Playmate des Jahres. Würden Sie sich heute, sechs Jahre später, wieder ausziehen?

Ja! Ich würde mich gerne wieder für den Playboy ausziehen, am liebsten für den Italienischen Playboy. Ich finde die Bilderqualität dort top und an meinem Körper ist alles echt – darauf bin ich stolz.

 

Sie haben eine Top-Figur. Wie halten Sie sich fit?

Ich gehe regelmäßig zum Bikram Yoga oder Hot Yoga und zum TCM Arzt. Der legendäre Dr. Ho aus Linz quält mich mit Elektroakupunktur und bringt meinen Körper in Harmonie. Ein ausgeglichener Lebensstil mit möglichst vielen basischen, pflanzlichen Lebensmitteln ist für mich auch sehr wichtig. Zum Entspannen verbringe gerne viel Zeit alleine.

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Backstage bei der Louis Vuitton-Show (© privat)


Was waren Ihre größten Erfolge als Model?

Für mich ist und war jeder Modeljob ein Erfolg. Ich shootete zum Beispiel die Kampagnen für Inglot und Swarovski, aber auch Fashion Shows für Louis Vuitton in Kuwait oder für die Marke Etro in Mailand, waren gut bezahlte und lustige Jobs als Model. 

 

Wie sind Sie zur Puls4-Sendung „Rendezvous im Paradies“ gekommen?

Die Sendung „Rendezvous im Paradies“ war ein sehr spezielles TV-Format. In puncto Frauenfeindlichkeit könnte man natürlich darüber diskutieren. Jedoch hat mich Puls4 zwei Tage vor dem Flug nach Nizza gefragt, ob ich mit meiner Freundin Annet anstatt zwei anderen Kandidatinnen mitmachen möchte. Als abenteuerlustiger Mensch war ich natürlich sofort dabei.

 

Haben Sie es je bereut, dort mitzumachen?

Nein, es war für mich wie eine Sozialstudie. Es war interessant, die Reaktionen von Zusehern zu beobachten und es machte Spaß zu sehen, wie Massenmedien auf die Gesellschaft wirken.