Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 18.09.2018

ZWEI Brüder, EINE Leidenschaft

„Pop mit Tiefgang“, so beschreiben Markus und Thomas Danninger alias Zweikanalton ihren Musikstil. Und den Tiefgang spürt man nicht nur in ihren Songs, sondern auch im Gespräch mit den zwei Brüdern.

Bild Zweikanalton_1.jpg
Die Brüder Markus (l.) und Thomas Danninger sind gemeinsam die Band Zweikanalton. (© Andreas Wenter)

Ohne sie kann das kein Sommer sein. Die Rede ist von den sympathischen Brüdern Markus (23; Klavier, Gesang, Songwriting) und Thomas (21; Gitarre, Gesang) Danninger,  die viele schon unter dem Bandnamen Zweikanalton kennen. Mit „Ohne Dich Kann Das Kein Sommer Sein“ haben die beiden ihren ersten Sommerhit gelandet, der im Radio auf und ab gespielt wird und es sogar in die Top 10 der Ö3-Austro-Charts geschafft hat. 
Aufgewachsen in einer musikalischen Familie – die Mutter Sängerin, der Vater Schlagzeuger –, war für die Brüder schon früh klar, dass Musik ihre Leidenschaft ist. „Mit acht oder neun Jahren wollten wir unsere erste eigene Band gründen. Ein Name war sehr schnell gefunden: ESP (Eltern sind peinlich) wurde als erster vielversprechender Bandname ausgewählt“, lachen die beiden. Mit der Kinder-Karriere wurde es nichts, dafür starten sie jetzt als junge Männer umso rasanter durch. Mit ihrer tiefgründigen, eingängigen Musik sind Zweikanalton heute dabei, die Bühnen Österreichs und Deutschlands zu erobern. Sehr zur Freude der wachsenden Fangemeinde, größtenteils weibliche Fans, laut Markus „das i-Tüpfelchen oben drauf“.

 

Ihr habt ursprünglich mit Cover-Songs begonnen, mit denen ihr euch auf YouTube eine ganz schöne Fangemeinde erspielt habt. Warum dann der Entschluss, eigene Songs zu schreiben? 

Thomas: Heutzutage ist es als Musiker unumgänglich, sich auch mit dem Internet, den Sozialen Medien und Online-Marketing auseinanderzusetzen. Um mit Musik an Fans aus aller Welt zu gelangen, sind Plattformen wie YouTube, Facebook und Co. perfekt. Außerdem ist es ein tolles Mittel, um sich selbst weiterzubilden – Kommentare, Reaktionen und Feedback von verschiedensten Leuten sind oft sehr hilfreich. 
Markus: Irgendwann – spätestens nach der ersten gescheiterten Jugendliebe – möchte man jedoch seine eigenen Gedanken ausdrücken. So waren schnell einige Songs im Kopf, wie wir später nur noch auf Papier bringen mussten. Nachdem die Songs bei Live-Auftritten gut angekommen sind, haben wir uns entschlossen, eigene Singles zu veröffentlichen. 

 

Bild Zweikanalton_2.jpg
Sympathische Mädchenschwärme mit Tiefgang. (© Andreas Wenter)

Wie lässt sich euer Musikstil beschreiben?

Thomas: In dieser schnelllebigen Zeit hören die Leute oft nicht mehr genau hin. Wir wollen aber mit unseren Texten nicht nur einen schnellen Hit landen, sondern unseren Zuhörern eine tiefere Botschaft vermitteln. Hinter jedem Song steckt auch eine Geschichte und eine Message. Die beste Beschreibung unseres Stils ist „Pop mit Tiefgang“, und das ist auch immer der Anspruch an uns selbst, wenn wir uns zum Songwriting zusammensetzen.

Ihr seid ein Herz und eine Seele. War das schon immer so? Seid ihr euch auch musikalisch immer einig? 

Markus: Oft werden wir gefragt, ob wir es ganz ohne Streiten schaffen – und obwohl es vielleicht kitschig klingt, aber wir beide verstehen uns echt blendend. Auf der Bühne hilft uns diese Brüder-Power, da wir uns blind verstehen und viel mit Blicken kommunizieren. Aber ein paar Differenzen gehören natürlich in jede gesunde Brüderbeziehung, wir sind uns oft schon fast zu ähnlich.
Thomas: Einer der Unterschiede, der mir jetzt spontan einfällt, ist, dass Markus sehr gerne ausschläft und eher später in den Tag startet und ich der Frühaufsteher bin. Sonst sind wir ein echtes Dreamteam. 

Ihr habt kürzlich den Steiger-Award in der Kategorie „Nachwuchs“ verliehen bekommen, den davor schon Musikgrößen wie Nena, Lou Reed oder Tokio Hotel erhielten. Auf der Webseite des Awards steht, dass Zweikanalton „mit anspruchsvollen deutschen Texten“ begeistern und sich von Österreich aus „derzeit im Sturm eine Fan-Gemeinde“ erobern. Eine große Ehre ... 

Thomas: Ja, als wir die Nachricht erhielten, dass wir einen deutschen Nachwuchspreis entgegennehmen dürfen, konnten wir es anfangs gar nicht fassen – unsere Auftritte hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt auf Österreich beschränkt. Doch dank unserer Internet- und Social-Media-Präsenz wurde man auf uns aufmerksam ... 
Markus: Das war schon echt ein tolles Erlebnis und ein toller Abend, wo wir viele neue Personen kennenlernen durften. Als wir den Brief für die Einladung dazu erhielten, dachten wir erst mal, es wäre ein Scherz eines Freundes. Zum Glück war dem nicht so und wir haben jetzt unsere erste gläserne Auszeichnung in unserem Studio stehen. 

 

 Das ganze Interview findest du in der neuen OBERÖSTERREICHERIN– ab sofort im Handel!

 

Bild Zweikanalton_3.jpg
Die aktuelle Single: "Ohne Dich Kann Das Kein Sommer Sein"