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Lifestyle | 18.10.2021

Zeit für Rückzug und Innenschau

Der Herbst steht für Rückzug – sowohl in der Natur als auch beim Menschen. Wie man diese Zeit für sich selbst nützen kann und was jetzt besonders guttut, erklären die zertifizierten Humanenergetiker.

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© Shutterstock

Jetzt ist er da: der Herbst! Die Tage werden rasant kürzer, die Temperaturen sinken deutlich. Viele Menschen verspüren bereits das Bedürfnis, sich mehr im Inneren aufzuhalten. „Bäume, Pflanzen und Kräuter machen es vor“, sagt Aurore Camard, Humanenergetikerin aus Linz. „Sie ziehen ihre Kräfte zurück in die Wurzel, zurück in die Zwiebeln, zurück in die Erde. Ihren äußeren Merkmalen, den Blättern und Stielen, entziehen sie die Lebenskraft. In der TCM-Sprache heißt das übersetzt: Das äußere Sichtbare – das männliche Yang – geht zurück, während das innere Unsichtbare – das weibliche Yin – deutlich zunimmt.“ 

Was in der Natur so deutlich wird, erfolgt auch im Menschen und seiner Energie. Während unsere Vorfahren zeitlebens im Einklang mit diesem ewigen Rhythmus der Natur zu leben wussten und auch mussten, fällt es den meisten Menschen in unserer schnelllebigen Gesellschaft schwer. Stets sollte man aktiv, produktiv, leistungsfähig und abrufbar bleiben. Eben hier setzt die TCM an. 

„Unsere aktuellen Herbstqualitäten werden, den systemischen Wandlungsphasen der TCM zufolge, den Erde- und Metall-Elementen zugeordnet“, erklärt Camard. „Konkret lassen sich die zugewiesenen Energiemeridiane Milz-Pankreas, Magen, Lunge und Dickdarm mit Kinesiologie, Kräutern und Pflanzen unterstützen.“ 

In einer kinesiologischen Einzelsitzung werden Unter- und Überenergien mit anerkannten Methoden ausgeglichen. Die Meisterkräuter unterstützen diese gezielte Energiearbeit dabei langfristig. So gleichen Süßholzwurzel, Eibischwurzel, Spitzwegerich und Faulbaumrinde Yin-Qualitäten aus, während Engelwurz, Kalmus, Thymian und Kümmel den Yang-Anteil ausbalancieren. Welches Kraut für einen selbst am besten geeignet ist, ist von Mensch zu Mensch verschieden. 

„Es geht darum, welches Kraut mich spontan angesprochen hat und worauf man sozusagen Gusto verspürt hat“, betont die Expertin. „Vielleicht hat man es sogar schon auf der Zunge geschmeckt. Man darf dabei auf die Weisheit seines Körpers vertrauen, denn genau darauf basiert auch die Kinesiologie.“

 

Die Natur mit allen Sinnen erleben. Auch Maria Elfriede Bauernfeind, Humanenergetikerin aus Perg, rät, sich Zeit zu nehmen, um den langsamen Rückzug in der Natur bewusst wahrzunehmen und zu beobachten. Noch einmal mit allen Sinnen die Fülle des Herbstes zu erleben, zu sehen, wie sich die Blätter verfärben, die letzten Früchte reif werden, die Spinnweben im Morgentau glitzern. 

„Der Herbst ist auch eine Zeit des Übergangs, die für unser Immun- und auch Nervensystem mitunter herausfordernd sein kann“, weiß Bauernfeind. „Es ist eine Zeit, in der uns wieder bewusst wird, dass alles vergeht, um im Frühling wieder neu zu erwachen.“ 

Als Teil der Natur tut es dem Menschen gut, sich ebenfalls zurückzuziehen, ruhiger zu werden und mit der Aufmerksamkeit nach innen zu gehen. Dankbar zu sein für das, was war und ist – und loszulassen, was nicht mehr förderlich ist. 

Um stabil durch diese Zeit gehen zu können, empfiehlt die Expertin, seine Mitte zu stärken und sich zu erden. Dazu kann man verschiedene Energieübungen praktizieren, Spaziergänge in der Natur machen, wärmende Suppen und Eintöpfe essen, Heilkräutertees zubereiten und warme Fußbäder genießen. „Energetische Methoden, wie Blütenessenzen oder die Tonpunktur ,Phonophorese‘, bei der ich mit Planeten-Stimmgabeln arbeite, um unterschiedliche Bereiche des Körpers wieder zum ‚Schwingen‘ zu bringen, helfen uns ebenfalls dabei“, erklärt Bauernfeind. „So wird das Energiesystem harmonisiert, gestärkt und die Selbstheilungskraft wieder angeregt.“

 

Rückzugsort in den eigenen vier Wänden. Mit dem Rückzug der Natur im Herbst und den trüberen, nebeligen, kälteren Tagen kommt bei vielen Menschen eine vermehrte Müdigkeit. Die Motivation hinauszugehen nimmt ab. „Dann wird es umso wichtiger, sich in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen und sich dort Bewegungsräume zu schaffen“, sagt Helene Plakolm. Die Humanenergetikerin arbeitet in ihrem Behandlungsraum in Herzogsdorf mit kinesiologischen Methoden, die sie mit ihrem Wissen als Aromapraktikerin verknüpft. Zudem bietet sie Auraarbeit an. Eine Technik, die sie besonders mag, ist die Elise-Mila-Impulstechnik. „Mit dieser kann die Lebensenergie gestärkt werden“, erklärt die Expertin. „Es entsteht innerer Friede, eine gute Erdung wird erzielt. Es werden bestimmte Chakren und Meridianpunkte mit der Energie von Elise aufgefüllt.“

Als Raumenergetikerin bringt sie zusätzlich vor Ort angestaute Energie wieder in Fluss. Dazu zählt unter anderem, das Trinkwasser zu beleben und Energien, wie etwa Wasseradern oder Elektrosmog, zu neutralisieren.

Als tägliche Übung für den Morgen empfiehlt Helene Plakolm Überkreuzbewegungen, kombiniert mit ätherischen Ölen. Diese Technik bringt die Gehirnhälften in Einklang, die Gefühle in Fluss, lässt Energien leichter neue Wege finden und stärkt die Motivation. „Es geht darum, die Körpermitte zu kreuzen, zum Beispiel in dem die rechte Hand das linke Knie berührt“, erklärt sie. „Der gewählte Duft kann die stimmungsaufhellende Bergamotte sein, die herzöffnende Rose oder der aktivierende Rosmarin. Jedes Aroma, das ein Wohlgefühl erzeugt, ist willkommen.“

 

Mehr Infos: www.energetik-ooe.at