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Lifestyle | 18.12.2018

Wohnzimmer-Feeling auf der Straße

Einsteigen, anschnallen, wohlfühlen! Der neue Citroën C4 Cactus vereint Komfort und Fahrspaß – und das nicht nur in der Theorie, sondern vor allem auch auf der Straße.

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© Oberösterreicherin

Citroën mag ich schon immer – was vermutlich damit zu tun hat, dass es das erste Auto meiner Eltern war, das ich als Kind bewusst wahrgenommen und erlebt habe. Es war ein blitzblauer GS Club und ich habe es geliebt, auf unserem Parkplatz hinter dem Steuer zu sitzen und so zu tun, als würde ich in die große weite Welt hinausfahren. Mein Papa hat immer von der legendären Hydropneumatik geschwärmt, die ein französischer Ingenieur bereits in den 50er Jahren für Citroën entwickelt hat: „Kein Auto ist so gut gefedert wie ein Citroën!“

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© Oberösterreicherin

Und das hat sich bis heute nicht geändert, seit knapp 100 Jahren ist der Federungskomfort in den Genen des französischen Autoherstellers verankert. Das bestätigte auch unser Test des neuen C4 Cactus. Er ist mit der neuen „Advanced Comfort Federung“ ausgestattet und setzt in Kombination mit besonders weich geschäumten Sitzen auf Komfort in einer neuen Dimension. Unebenheiten auf der Straße beeindrucken den C4 Cactus ebenso wenig wie ruckeliges Kopfsteinpflaster.

In der Pressemeldung ist es in etwa so formuliert: Durch die neue Federung mit progressivem hydraulischem Anschlag gleicht das Fahrzeug einem fliegenden Teppich und schwebt über den Fahrbahnunebenheiten. In der Praxis ist es vielmehr so etwas wie „Wohnzimmer-Feeling“, das sich im C4 Cactus bei mir einstellt. So macht Autofahren wirklich Freude.

Der neue Citroën C4 Cactus in Bildern
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© Werk
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© Werk

Das Beste ist allerdings, dass dieser Komfort nicht auf Kosten des Fahrspaßes geht. So lässt sich der kompakte Franzose dennoch zügig durch Kurven lenken, ohne ins „Schwimmen“ zu geraten. Citroën verkauft diesen neuen Ultra-Komfort übrigens unter dem Slogan „Comfort is the new cool“ – und wer einmal im C4 Cactus Platz genommen hat, weiß, wie recht sie damit haben - und wie himmlisch sich diese fünf Worte im echten Leben anfühlen. Und während der Autofahrer neben mir im Stau verbissen um jeden Zentimeter kämpft, sitze ich vollkommen entspannt in meinem französischen „Kokon“, lächle und denke an Édith Piafs Klassiker „Je ne regrette rien“. Nein, in diesem Wagen gibt es in der Tat nichts zu bereuen …

 

Das Design des C4 Cactus wurde etwas nachgeschärft. So fallen die für den Wagen typischen „Airbumps“ nun ein bisschen kleiner aus und sind in den unteren Bereich der Türen und der Frontschürze gewandert. Bei den Farben kann sich die Fahrerin austoben und aus insgesamt 31 verschiedenen Außenvarianten auswählen. Zudem gibt es vier stylische Color-Pakete, deren farbliche Akzente einen Kontrast zur Karosserie bilden. Was uns überrascht und besonders gut gefallen hat, sind die Magic Wash Frontscheibenwischer mit integrierten Wischerdüsen. Das haben wir bisher nur aus der Premiumklasse gekannt!

Was sich zum Vorgängermodell nicht verändert hat: Als Türgriffe dienen innen wieder Lederschlaufen, das Handschuhfach ist riesig und lässt sich nach oben hin öffnen und leider lassen sich die Seitenfenster hinten noch immer nicht öffnen, also versenken, sondern lediglich ausstellen.

 

 

Fazit: Wer einen kompakten, ultra-komfortablen und dennoch flotten Wagen sucht, wird den Citroën C4 Cactus finden und nach der ersten Probefahrt lieben.

 

Den Citroën C4 Cactus gibt es übrigens als Benziner mit wahlweise 110 oder 130 PS ab 17.140 Euro und als 100 PS starken Diesel ab 18.940 Euro.