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Lifestyle | 30.12.2015

Wir verkosten Champagner

Als bekennende Genießerinnen darf es bei uns zu den Festtagen gern auch mal etwas Edleres sein. Darum hat die Redaktion der OBERÖSTERREICHERIN bekannte Champagnersorten blind verkostet. Und da wir allesamt keine Expertinnen auf diesem Gebiet sind, haben wir die Edelgetränke so bewertet, wie sie uns tatsächlich geschmeckt haben. Unser Ergebnis ist deshalb vollkommen persönlich und subjektiv. Wobei ohnehin gilt: Ein Champagner ist immer dann gut, wenn er Ihnen schmeckt – egal, wie er bei unserem Test abgeschnitten hat!

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Zum Wohl! Die Verkosterinnen beim Anstoßen. (© Anja Strobl-Gubo)

Schlumberger DOM (24,99 Euro)

Der Schlumberger DOM kommt aus Österreich und ist deshalb kein echter Champagner – der Schaumwein schmeckt aber dennoch hervorragend. Er duftet so zart fruchtig und ausgewogen, dass wir uns sehr auf das erste Schluckerl freuen. Und was der Duft verspricht, hält auch der Geschmack: Der Dom fühlt sich angenehm weich im Mund an und schmeckt fruchtig und sehr ausbalanciert. Können wir uns gut als Aperitif vorstellen!

Gesamturteil: 4 von 5 Punkten


G. H. Mumm (39,99 Euro)

Das ist der Champagner, den auch die Formel 1-Fahrer auf der Siegertreppe trinken – und verspritzen. Beim ersten Einschenken sieht man sofort die feinen Bläschen, die wie an einer Schnur im Glas emporsteigen. Sehr schön! Dieser Champagner duftet frisch mit einer etwas herberen, fast nussigen Note. Er schmeckt fein und ausgewogen. Und während unsere jüngeren Verkosterinnen weniger begeistert sind, schmeckt er den älteren umso besser.

Gesamturteil: 4 von 5 Punkten


Moët & Chandon (30,99 Euro)

Diese Marke zählt zu den weltweit bekanntesten. Uns gefällt, dass einem ein besonders fruchtiger Duft in die Nase steigt, sobald man daran riecht. Auch der Geschmack geht in eine sehr frische und fruchtige Richtung. Das Gefühl im Mund ist angenehm, der Abgang könnte ein bissl länger dauern. Leider fällt der Schaum nach dem Einschenken eher rasch in sich zusammen. Schade!

Gesamturteil: 3,5 von 5 Punkten


Veuve Cliquot (34,99 Euro)

Dieser Champagner besticht auf den ersten Blick durch seine schöne, goldgelb glänzende Farbe. Allerdings perlt er sehr unterschiedlich in unseren Gläsern – von sehr feinen bis weniger feinen Bläschen. Duftet frisch und fruchtig, schmeckt auch so, mit einer dezenten Zitrus-Note. Die in einer Verkos­tungsnotiz angeführten geschmeckten Vanille- und Hefeteignoten erschließen sich uns weniger. 

Gesamturteil: 3,5 von 5 Punkten


Piper-Heidsieck (33,99 Euro)

Hui, der prickelt sehr schön in unseren Gläsern! Die feinen Bläschen steigen schnurgerade auf und der Schaum setzt sich langsam. Ein eindeutiges Qualitätsmerkmal, weil die Kohlensäure nicht wie bei billigem Sekt am Ende der Produktion zugesetzt wird, sondern selbige sich während des Reifeprozesses langsam in der Flasche bildet. Duftet etwas eigen (malzig und nach einem Hauch Tabak), schmeckt aber unheimlich fein, elegant und ausbalanciert. 

Gesamturteil: 4,5 von 5 Punkten


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© Anja Strobl-Gubo

Laurent Perrier (41,99 Euro)

Blassgoldene Farbe und dazu feinste Perlen, die beständig und wie aufgefädelt aufsteigen – ein schöner Anblick im Glas! Beim Duft sind wir uns sofort einig: frisch und fruchtig. Er schmeckt auch sehr fein, ausgewogen und wieder etwas malzig. Dazu kommen ein angenehm weiches Gefühl im Mund und ein langer Abgang, der ein Lächeln auf unsere Gesichter zaubert. Bitte noch ein Gläschen!

Gesamturteil: 5 von 5 Punkten

 


Pommery (33,99 Euro)

Der Champagner im royalblauen Karton perlt sehr fein im Glas und überzeugt auf Anhieb mit seinem frischen und etwas herberen Duft. Schmeckt überaus fein, elegant, ausgewogen und fruchtig zart. Im Mund fühlt er sich samtig weich an und dieser Geschmack bleibt auch lange. Diesen Champagner können wir uns gut als Aperitif oder zu einem feinen Käseteller vorstellen. Wir sind begeistert!

Gesamturteil: 5 von 5 Punkten