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Lifestyle | 05.07.2022

Urlaub auf dem Teller

Tsatsiki, gegrillte Kalamari, Burritos mit Salsa: Es gibt Speisen, die auch daheim immer ein bisschen nach Urlaub schmecken. Mit unseren Rezepten holen Sie sich die Welt ganz einfach nach Hause.

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© Shutterstock

Ob Spezialitäten aus Griechenland und Spanien oder österreichische Hausmannskost: Jedes Land hat ganz typische Speisen, die man unverwechselbar damit verbindet. Und nicht selten wecken diese Köstlichkeiten aus aller Welt Fernweh oder sogar Erinnerungen an einen Urlaub. 

Egal, ob Sie Ihren Urlaub bereits hinter sich haben oder sich noch darauf freuen können – mit unseren Rezepten können Sie sich die Welt ganz einfach nach Hause holen. 

Und für alle, die es – zumindest kulinarisch – nicht in die Ferne zieht, gibt es mit Rindsrouladen auch einen absoluten Klassiker der österreichischen Wirtshausküche zum Nachkochen.

 

Spetzofai

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© Darling Kindersley Verlag GmbH/Brigitte Sporen

Zutaten für zwei Personen:

  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Bratwurst
  • 5 EL Olivenöl
  • 100 ml Rotwein
  • 200 g passierte Tomaten (aus der Dose) 
  • Salz 
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 EL fein gehackte Petersilie 

 

Zubereitung:

Die Paprika waschen, halbieren, Kerne und weiße Trennwände entfernen. Die Hälften in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in möglichst dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. Die Bratwurst in 2 cm dicke Scheiben schneiden. 

In einem großen Topf 2 EL Olivenöl erhitzen und die Wurstscheiben darin rundum scharf anbraten. Herausnehmen und auf einen Teller legen. 

Das restliche Öl (3 EL) in den Topf geben und Paprika, Zwiebel und Knoblauch darin etwa 6 Minuten anbraten. Das Gemüse mit dem Wein ablöschen und diesen bei starker Hitze verdunsten lassen. 

Dann Tomaten, je 1 kräftige Prise Salz und Pfeffer, Zucker, Chili und 250 ml Wasser zum Gemüse geben und alles bei mittlerer bis starker Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Etwa 2 Minuten vor Ende der Garzeit Bratwurst und Petersilie unterrühren. 

Das Spetzofai mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. 

 

Tipp: 

Zu diesem Gericht, das traditionell zu Mittag gegessen wird, serviert Autorin Katerina Dimitriadis gern frisches Weißbrot und salzigen Kefalotiri-Käse.

 

Buchtipp

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„Einfach griechisch kochen“ 
Katerina Dimitriadis, 
DK Dorling Kindersley Verlag, 
€ 20,60

 

Quesadillas mit Bohnen, Erbsen & Kartoffeln

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© DK Verlag/Malou Burger

Zutaten für zwei bis vier Personen:

  • 225 g neue Kartoffeln 
  • Meersalz
  • 5 EL Olivenöl, plus Öl zum Bestreichen 
  • 1 mittelgroße Zwiebel (fein gehackt)
  • 2 Knoblauchzehen (zerdrückt)
  • 1 grüne Chilischote 
  • (entkernt und fein gehackt)
  • 200 g tiefgekühlte Dicke Bohnen 
  • 100 g tiefgekühlte Erbsen
  • Saft von 1 Limette
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • je 1 kleine Handvoll Minze- und 
  • Estragonblätter (fein gehackt) 
  • 50 g Feta (zerkrümelt) 
  • Weizentortillas
  • 80 g Cheddar oder Gouda (gerieben)

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln mit etwas Salz gar dämpfen oder kochen, abgießen und beiseitestellen. Eine Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen und dann 3 EL Olivenöl hineingeben. Die Temperatur reduzieren, Zwiebel, Knoblauch und Chili in die Pfanne geben und etwa
10 Minuten braten, bis die Zwiebel glasig ist. 

In der Zwischenzeit einen mittelgroßen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Die Bohnen hineingeben und etwa 3 Minuten kochen, dann die Erbsen hinzufügen. Weitere 3 bis 4 Minuten kochen, bis Erbsen und Bohnen gerade gar sind. 

Die Kartoffeln sanft mit dem Gabelrücken
mit der Zwiebelmischung zerdrücken und mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Achtung: Der Feta ist auch schon salzig! Den Rest des Olivenöls und die Erbsen, Bohnen, Kräuter sowie den 

Feta sanft mit der Gabel einarbeiten. Wenn die Mischung zu trocken wird, etwas natives Olivenöl extra hinzugeben. 

Einen gehäuften Löffel der Mischung grob auf einer Hälfte jeder Tortilla verstreichen und mit Käse bestreuen. Die Tortillas zu Halbmonden falten und die Hälften fest zusammendrücken. 

Eine Brat- oder Grillpfanne erhitzen. Die Quesadillas von beiden Seiten mit Olivenöl bestreichen und goldgelb und knusprig braten. 

 

Tipp: 

Die Quesadillas in je drei Ecken schneiden und mit Salsas nach Wahl sowie eiskaltem Bier, Limonade oder Agua fresca – das ist ein Durstlöscher aus Wasser, Früchten, Blüten oder Kräutern und Zucker – servieren. 

 

Buchtipp

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„Tacos, Burritos & Co.“ 
Thomasina Miers, 
DK Dorling Kindersley Verlag, 
€ 20,60

 

Rindsrouladen

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© Daniela Adelberger-Schörghuber

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Rindsschnitzel à 180 g
  • 12 Scheiben Speck
  • 100 g Karotte
  • 80 g Essiggurkerl
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Mehl zum Wenden
  • 1/16 Liter Rotwein
  • 1/2 Liter Suppe oder Gemüsefond zum Aufgießen
  •  

Zubereitung:

Die Rindsschnitzel dünn klopfen, mit etwas Senf bestreichen, salzen, pfeffern, mit je drei Scheiben Speck belegen. Die Karotten schälen und in circa 4 mm dünne Streifen schneiden, die Gurkerl feinblättrig schneiden. Beide Gemüse auf die Rindsschnitzel bzw. die Speckscheiben legen und straff einrollen. Die Rouladen mit Spießchen bzw. Rouladennadeln fixieren, nochmals leicht salzen, in Mehl wenden und in erhitztem Schmalz auf allen Seiten braun anbraten.

Die Rouladen aus der Pfanne heben und in einen Bräter legen. Den Bratenrückstand mit Rotwein und Suppe ablöschen. So lange rühren, bis sich alle Rückstände in der Pfanne gelöst haben. Die Soße in den Bräter gießen und die Rouladen zugedeckt rund eineinhalb Stunden bei 150 Grad Celsius im Rohr garen lassen.

Die weich gegarten Rouladen aus dem Bräter heben, Soße nochmals abschmecken und bei Bedarf mit etwas Maisstärke (mit Wasser glatt gerührt) binden.

 

Tipp: 

Als Beilage zu den Rindsrouladen serviert Autorin Lydia Maderthaner gerne Reis, Erdäpfel oder (Band-)Nudeln, aber auch ein herzhaftes Erdäpfelpüree oder saisonales Gemüse.

 

Buchtipp

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„Meine Wirtshausküche“
Lydia Maderthaner,
Ennsthaler Verlag,
€ 35

Mokka-Ricotta-Mousse

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© Charlotte Bland

Zutaten für 3 bis 4 Portionen:

  • 150 g Sahne mit hohem Fettgehalt 
  • (mind. 38 Prozent)
  • 250 g Ricotta
  • 3 EL Staubzucker
  • 2 EL starker Espresso
  • 2 TL Marsala
  • Zerkrümelte Amaretti oder Cantuccini (nach Belieben)
  •  

Zum Verzieren: 

10 g geraspelte Zartbitterschokolade

1 Handvoll geröstete Haselnusskerne

 

Zubereitung: 

Die Sahne in einer Rührschüssel halbsteif schlagen und beiseitestellen.

In einer zweiten Schüssel den Ricotta mit dem Staubzucker glatt rühren, dann Kaffee und Marsala einrühren. Die geschlagene Sahne unterheben.

Die Creme in die gewählten Serviergefäße füllen (nach Wunsch mit den Keksen geschichtet) und vor dem Servieren mindestens zwei Stunden kühl stellen. 

Kurz vor dem Servieren mit Schokolade und gerösteten Haselnüssen bestreuen. 

 

Tipp: 

Wenn das Ganze ein größerer und ausgefallener Nachtisch werden soll, kann die Mousse laut Autorin Letitia Clark auch in Gläsern mit zerbröselten Keksen oder 

eingeweichten Löffelbiskuits geschichtet werden. In diesem Fall empfiehlt sie Cantucci oder Amaretti.

 

Buchtipp

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„La Vita è Dolce“ 
Letitia Clark, 
DK Dorling Kindersley Verlag, 
€ 30,80