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Lifestyle | 31.08.2022

Traumhaus am See

Direkt an der Uferpromenade in Seewalchen am Attersee realisierte Baumeister Norbert Hartl sein Traumhaus und setzte dabei auf eine klare architektonische Linienführung und den Alleskönner Dekton by Cosentino.

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An der Uferpromenade des Attersees in Seewalchen konnte Bauunternehmer Norbert Hartl sein Traumhaus realisieren. © Schmid Baugruppe Holding GmbH

Mit seinem türkisblauen Wasser zieht der Attersee im oberösterreichischen Salzkammergut die Menschen seit jeher an, kein Wunder, dass auch Künstler wie Gustav Klimt und Gustav Mahler den Reiz der Landschaft und des Sees als Inspirationsquelle für ihre Kunst und Musik entdeckten. Und an diesem schönen Flecken Erde hat nun Bau-
unternehmer Norbert Hartl sein Traumhaus realisiert und als Baumeister auch gleich die Umsetzung der Ideen von Architekt Christian Frömel koordiniert. Und wenn man das moderne Haus betritt, merkt man sofort, dass der See absolut die Hauptrolle spielt, denn das stilvolle Interieur zeichnet sich durch Minimalismus aus und lenkt so wenig wie möglich vom traumhaft schönen Panoramablick ab. Ob von der Designercouch im offenen Wohnbereich, den beiden Terrassen im Unter- und Obergeschoss, ja sogar von der Badewanne aus, sieht man den Attersee. So lässt es sich wohnen. 

 

Technisch ausgetobt

Um in dieser exponierten Lage direkt an der Uferpromenade in Seewalchen eine bestmögliche Lösung im Einklang mit der Gemeinde zu finden, wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der Entwurf von F2 Architekten aus Schwanenstadt überzeugte mit klassisch moderner Formensprache. Der kubische Gebäudekern mit hellen, die Horizontale betonenden Elementen bestach durch zeitlos ästhetische Eleganz.

„Auf das Wesentliche reduziert zu bauen, kann sehr anspruchsvoll werden. Wir haben uns hier technisch ziemlich ausgetobt“, schildert Norbert Hartl. Für die Gebäudehülle ließen sich der Bauherr und der Architekt Christian Frömel von der vorgehängten hinterlüfteten Fassade des Bürogebäudes Kap West in München inspirieren. Und auch in Sachen Material wurden mit Dekton neue Wege beschritten. 

Aber was ist das Besondere an diesem Material? Wir haben bei Oliver Reiter, dem Geschäftsführer von Cosentino Austria, nachgefragt: „Dekton besteht aus bis zu 20 natürlichen Mineralien, deren Partikel unter 25.000 Tonnen Druck komprimiert und bei 1.200° Celsius gesintert werden. So entsteht eine ultrakompakte Oberfläche mit herausragenden technischen und gestalterischen Vorteilen.“ Darüber hinaus gibt es das komplett anorganische Produkt in mehr als 50 Designs, es ist farb- und UV-beständig sowie frost- und fleckenresistent und kann daher innen wie außen eingesetzt werden. 

 

 

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Chillen mit Panoramablick: Die Böden im Wohnbereich und auf der Terrasse sind mit sandfarbenen großen Platten aus Dekton Danae ausgelegt. © Schmid Baugruppe Holding GmbH

Allrounder Dekton

Dekton wurde dem hohen Anspruch von Norbert Hartl, das gesamte Bauwerk in nur einer Materialität zu gestalten, voll und ganz gerecht. „Es kam an der Fassade, an allen Böden innen und außen, in den Bädern als Wandverkleidung und auch bei den Möbeln zum Einsatz, was durch die unterschiedlichen Materialstärken von vier bis 30 Millimeter möglich wurde“, erklärt der Hausherr. Um das Haus an der Uferpromenade vor allzu neugierigen Blicken zu schützen, wurde das gesamte Grundstück mit einem Brüstungsband umgrenzt. Das Stahlgeländer ist rundum mit strahlend weißem Dekton Zenith verkleidet und zeichnet sich durch eine hohe Robustheit aus. Denn anders als Aluminiumverbundplatten oder Naturstein widersteht das pflegeleichte Material vielen mechanischen Belastungen, Kratzern und Chemikalien. Selbst Graffiti lässt sich mit handelsüblichen Reinigungsmitteln einfach entfernen. Auch auf Abdeckbleche konnte bei der zwölf Zentimeter breiten Attika der Brüstung verzichtet werden, da Regenwasser einfach über die Dekton-Flächen zum Boden abgeführt wird oder verdunstet.

 

Lieblingsplatz Terrasse 

Seinen Lieblingsplatz hat Norbert Hartl in seinem Haus, das er bereits seit geraumer Zeit bewohnt, gefunden. „Dieser befindet sich auf der oberen Terrasse mit Blick auf den Attersee“, erzählt er uns und auch ansonsten ist er vollauf zufrieden und würde nichts anders machen. „Durch die umfassende und aufwendige Planung und Detailerarbeitung konnten auch sehr komplexe und schwierige Bauabläufe ohne Probleme gemeistert werden“, so der Baumeister. Bautechnisch war mit Sicherheit die 260 Quadratmeter große Tiefgarage, die zur Gänze im Grundwasser gebaut wurde, die größte Herausforderung – und in Sachen Fassade war es die exakte Planung und Arbeitsvorbereitung für die großflächigen Fassadenelemente von Dekton.

 

Obwohl Dekton – preislich gesehen vom Material her und auch vom Aufwand bei der Verarbeitung – im obersten Segment angesiedelt ist, hat es den Hausbesitzer voll und ganz überzeugt. „In einer Lebenszyklus-Betrachtung ist das Material natürlich wieder sehr preiswert, weil es unheimlich langlebig und widerstandsfähig ist“, so Norbert Hartl. 

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Hausbesitzer Bauunternehmer Norbert Hartl hat als Bauherr die reibungslose Umsetzung seiner Ideen bis ins Detail koordiniert. © Schmid Baugruppe Holding GmbH