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Lifestyle | 16.08.2022

Studie zeigt: Homeoffice zahlt sich aus!

Die Hälfte der ÖsterreicherInnen ist im Heimbüro nicht nur produktiver als vor Ort, sondern hat auch noch mehr Spaß an der Arbeit.

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Arbeiten daheim macht Spaß! © Lukas Bieri, pixabay

Eine Trendumfrage von ImmoScout24 widerlegt so manches „Faulheits-Gerücht“ rund um das Homeoffice: Denn wider einiger Erwartungen ist Arbeiten von zu Hause aus definitiv kein Produktivitätskiller. Ganz im Gegenteil - 55 Prozent der ÖsterreicherInnen arbeiten laut eigener Angabe daheim effizienter als im Büro. ImmoScout24 hat für die Studie 1.000 Berufstätige von 18 bis 69 Jahren in Österreich befragt. Durch Homeoffice zu Coronazeiten konnten sich viele von uns ein Bild machen, welche Vorteile Arbeiten in den eigenen vier Wänden so mit sich bringt. Und die Ergebnisse stimmen uns positiv: Homeoffice kann eine ziemliche Win-win-Situation sein, für Arbeitnehmer- und geber.

 

Die Hälfte der ÖsterreicherInnen ist zu Hause produktiver

Eine Kaffeepause mit KollegInnen, ein kleines Pläuschchen zwischendurch oder eine gemeinsame Zigarettenpause – die Liste an möglichen Ablenkungen im Büro ist lang. Keine Frage, das macht den Office-Alltag auch einfach aus. Aber trotzdem haben wir vor Ort einige potenzielle Konzentrations- und Produktivitätskiller. Auch zu Hause gibt es einiges an Ablenkung – aber trotzdem empfinden 57 Prozent der Frauen und 54 Prozent der Männer ihre Produktivität in den eigenen vier Wänden als höher. Dabei darf man aber die Haushaltsgröße nicht außer Acht lassen. Mehrpersonenhaushalte drücken die Produktivität, während das Single-Dasein zu Hause eine richtige Konzentrationsoase zu sein scheint. Auch das Alter hat einen Einfluss auf die Effizienz: „Je älter desto produktiver“ lautet hier das Ergebnis. 50 Prozent der unter 30-Jährigen meinen, im Homeoffice mehr zu schaffen. Bei den 30- bis 49-Jährigen stimmen sieben Prozent mehr der Aussage zu. Außerdem kommt daheim der Spaß-Faktor nicht zu kurz: Mehr als 50 Prozent der Befragten hat im eigenen Heim mehr Spaß an der Arbeit.

 

Schattenseiten im Heim-Büro

Neben den vielen Pluspunkten, die für das Homeoffice sprechen, gibt es auch die ein oder andere Schattenseite. Beispielsweise scheint die Struktur des Arbeitsalltags etwas zu leiden. Auf Dauer gesehen wirkt sich die etwas andere Alltagsstruktur bei der Arbeit zu Hause nämlich nur bei der Minderheit positiv aus. Auch das mit den Pausen ist so eine Sache: 49 Prozent geben an, sich im Homeoffice weniger Pausen zu gönnen als im Arbeitsplatz vor Ort. Also in Zukunft einfach einen Pausenwecker stellen, um die Zeit zum Regenerieren auch wirklich zu nutzen! 

 

Text: Elisabeth Buchegger