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Lifestyle | 14.07.2022

"So werde ich nie"

Egal ob bewusst oder unbewusst: 6 von 10 ÖsterreicherInnen sortieren Wäsche so, wie sie es im Elternhaus gelernt haben, jeder Zweite kopiert die Ordnung der elterlichen Küche. Den Dekorationsstil der Eltern wollen jedoch zwei Drittel nicht übernommen haben.

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ImmoScout24 Umfrage: Der Deko-Stil wird am seltensten von den Eltern übernommen. © Shutterstock

"So werde ich nie“ – ein Ausspruch, den viele in den Mund nehmen, wenn es darum geht, so zu werden wie die eigenen Eltern. Doch tatsächlich ist es so, dass jeder – bewusst oder unbewusst – Angewohnheiten der Eltern übernimmt. Welche das so sind bzw. was anders gemacht wird, dem ist eine Umfrage im Auftrag von ImmoScout24 nachgegangen.

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Was uns unsere Eltern vorleben prägt uns bis ins Erwachsenenalter. © Shutterstock

Der Umgang mit Wäsche will gelernt sein

Wie die Umfrage zeigt, prägen Eltern vor allem bei einem Thema besonders stark, und zwar beim Umgang mit Wäsche. So sagen 62 Prozent, dass die Art und Weise, nach welchen Kriterien sie Wäsche für die Waschmaschine sortieren, von zuhause übernommen ist. Auch wie Wäsche zuhause zusammengelegt wird, prägt für später. Immerhin 58 Prozent machen das daher genau so, wie es im Elternhaus der Fall war. Das Wechselintervall von Bettwäsche und Handtüchern ist bei jedem Zweiten so, wie es zuhause Usus war.

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Auch die Handgriffe in der Küche schauen wir uns schon von Klein auf bei den Eltern ab. © Shutterstock

Jeder Zweite kopiert die Küchenordnung des Elternhauses

Neben Wäsche ist die Küche besonders anfällig für übernommene Verhaltens- und Ordnungsmuster. Jeder Zweite räumt den Geschirrspüler so ein, wie von den Eltern gelernt. Ebenso viele übernehmen gleich auch das Ordnungssystem des Geschirrschranks und der Küchenladen. Besonders spannend hierbei: rund die Hälfte tut dies jeweils bewusst, die andere Hälfte unbewusst – wohl aus Macht der Gewohnheit.  

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"Hilfe! Ich werde wie meine Mutter" - Wer hat sich bei dem Gedanken noch nicht erwischt? © Shutterstock

57 Prozent entscheiden sich gegen gebügelte Bettwäsche

Es gibt aber auch Dinge, die man anders macht, wenn man das Elternhaus verlässt. So ordnen 59 Prozent ihren Kleiderschrank nicht so, wie es die Eltern machen. Auch beim Bügeln von Bettwäsche gehen viele andere Wege: 57 Prozent der Befragten halten es bei diesem Thema nicht so, wie zuhause gelernt und nehmen mit ungebügelter Bettwäsche vorlieb. Auf noch rigorosere Ablehnung stößt das Bügeln von Handtüchern – hier sagen 64 Prozent derjenigen, bei denen Handtücher im Elternhaus gebügelt wurden, dass das nicht tun.

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Eine Wohnung ist noch kein Zuhause. Die Einrichtung und Dekoration sorgt dafür, dass wir uns in den eigenen vier Wänden wohl fühlen. © Shutterstock

Zwei Drittel dekorieren das Zuhause anders

Am seltensten wird laut Umfrage eindeutig der Deko-Stil von zuhause übernommen. Zwei Drittel geben an, sich bei der Dekoration der eigenen Wohnung nicht am Geschmack der Eltern orientiert zu haben. Frauen (72 Prozent) übrigens noch häufiger als Männer (64 Prozent). 

 

Knackpunkt Kindererziehung

Wenn es um Kindererziehung geht, scheiden sich die Geister ja nur zu gerne. Die Umfrage zeigt jedoch, dass das Elternhaus bei diesem Thema für Männer eher Vorbildwirkung hat, als für Frauen. Insgesamt gibt etwas weniger als die Hälfte der ÖsterreicherInnen (48 Prozent) an, die Art und Weise der Kindererziehung von den Eltern übernommen zu haben. Ein Blick auf die Geschlechterverteilung zeigt jedoch einen gravierenden Unterschied: Denn nur 39 Prozent der Frauen erziehen ihre Kinder so, wie die Eltern. Unter den Männern sind es ganze 57 Prozent, die – eigenen Angaben zufolge – das Verhalten der Eltern in puncto Kindererziehung übernommen haben.

 

 

 

Über die Umfrage

Für die Umfrage hat die Innofact AG im Jänner 2022 für ImmoScout24 rund 500 ÖsterreicherInnen von 18 bis 65 Jahren online repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt.