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Lifestyle | 19.10.2016

Sixpack für Michael

Ein Kunde packt aus: Michael Hengel trainiert seit 15 Jahren bei Personal-Trainer Gerhard Altenburger und ist stolzer Sixpack-Besitzer. Über seine Erfahrungen spricht er im Interview.

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Michael zeigt sein Muskelpaket. (© Rebecca Mayr)

Michael, warst du schon immer sportlich?

Nein, nicht wirklich. Ich habe im Alter von 20 Jahren mit dem Sporteln begonnen, da ich Aggressionsprobleme hatte und diese in den Griff bekommen wollte. Ich schaffte es! Und mehr als nur das: Heute bin ich viel ausgeglichener, der Sport hat mich quasi therapiert.

 

Welchen Sport machst du?

Früher habe ich Möbelstücke zum Trainieren verwendet, heute mache ich großteils Eigenkörpergewichtstraining. Der Vorteil: Diese Variante ist viel gesünder, man trainiert schlauer und ruiniert sich die Gelenke nicht. Ich selbst trainiere viermal die Woche für 90 Minuten – doch auch bei mir gibt es „cheat days“, wo ich kürzer trainiere oder mal das Training ausfallen lasse. Dafür starte ich beim nächsten Mal noch effektiver durch! Gerhard steht mir immer zur Seite, dieser Austausch ist mir wichtig und bestärkt mich zusätzlich.

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© Rebecca Mayr

Wie sieht’s mit Ernährung aus?

Dinge, die mir nicht guttun, habe ich in den letzten 15 Jahren schon komplett aus meinem Ernährungsplan gestrichen. Ich würde nie zuckerhaltige Getränke zu mir nehmen oder zu viel nachsalzen. Auch hier stehe ich im regen Austausch mit Gerhard. Wir finden immer wieder neue Lebensmittel, die gesund sind und schmecken.

 

Was rätst du jenen Menschen, die ihren inneren Schweinehund noch nicht überwinden konnten?

Je öfter und regelmäßiger man Sport macht, desto schneller wird er zum Selbstläufer. Natürlich kostet regelmäßige körperliche Anstrengung am Anfang Überwindung, doch wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt, wird der Sport nach einer Weile fast schon automatisch ausgeführt. Das Training sollte ein Fixpunkt im Alltag werden, genauso wie Essen, Schlafen, Arbeitengehen ... Das ist die Kunst dahinter.

 

Ein sportliches No-Go?

Wenn man es mit dem Sport übertreibt! Ich hatte Zeiten, da habe ich sechsmal die Woche trainiert. Wenn man ins Extreme fällt, ist das für den Körper erstens nicht gesund und zweitens kein Ausgleich mehr. Häufig folgen dann Verletzungen und auch das persönliche Umfeld leidet darunter. Besser man leistet sich – und wenn es nur einmal im Monat ist! – einen guten Fitnesstrainer. Der stimmt das Training auf das Individuum ab und steht dem Kunden bei allen Fragen unterstützend zur Seite.

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Beim Trainieren mit Gerhard Altenburger. (© Rebecca Mayr)