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Lifestyle | 04.10.2016

Schöner Baden

Das Badezimmer ist der Vorzeigeraum Nummer eins in Haus und Wohnung, immerhin hat er sich von der Nasszelle zum Home-Spa der Superlative entwickelt. Wir haben die neuen Trends für Sie!

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Traumhaftes Vorzeigebad von Holter

Lifestyle-Zone Bad:

Das Badezimmer ist der Raum, in dem wir uns am Morgen am längsten aufhalten und in dem wir am Abend vor dem Zubettgehen die Seele baumeln lassen. Doch nur ein schön gestaltetes Bad kann uns auch so richtig glücklich machen! Wer sich in diesem Jahr seinen Traum vom neuen Bad erfüllen möchte, kann sich glücklich schätzen. Denn die Neuheiten 2016 sind an Komfort kaum zu überbieten und sorgen für eine gelungene Wellnessoase in den eigenen Wänden. Damit auch aus bestehenden Badezimmern wahre Wohlfühlräume werden können, haben aktuelle Badewannen, Duschen und Waschbecken wahre Luxusstücke für den „schnellen Austausch“ in petto.

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Antonio Lupi beweist Stil

Neue Formenspiele.

08/15-Formen haben im modernen Bad nichts mehr verloren, individuelle Lösungen werden dagegen vermehrt eingesetzt und machen es zu einem Raum der Vielfalt. So sorgen freistehende Badewan­nen für ein offenes und – je nach Um­setzung – puristisches, extravagantes oder verspieltes Raumerlebnis, Armaturen erinnern an Kunstwerke und überzeugen dennoch durch technischen Nutzen. „Ein weiterer Trend sind die immer filigraner werdenden Waschtische“, erklärt Ursula Waser von der Firma Ing. Dietmar Waser GmbH. „Die innovative Rezeptur von Saphirkeramik ist bei sehr dünnwandigen Formen und engen Radien gefragt, das Endergebnis sieht sehr edel aus, ist reinigungsfreundlich und entfaltet ein unbeschreibliches Gefühl von Leichtigkeit im Bad.“ Kluge Technik für mehr Spaß. Der technologische Fortschritt macht auch im Badezimmer nicht Halt und begeistert und verblüfft mit vielen neuen Spielereien und leichterer Bedienbarkeit. „Waschtisch-, Dusch- und Badewannenarmaturen funktionieren immer häufiger auf Knopfdruck. Hat man zum Beispiel eingeseifte Hände, so bedeutet das eine erhebliche Erleichterung. Auch Temperaturen sind per Knopfdruck leichter zu steuern und gerade bei Kindern sinkt so die Verbrühgefahr“, erklärt Ursula Waser. Ein weiteres großes Thema sind sensorgesteuerte Armaturen: „Diese sind im öffentlichen Bereich bereits seit langem Thema, nun kommen sie auch ins Privatbad. Sie sind wassersparend und bleiben dadurch, dass man sie nicht berühren muss, länger sauber.“ Ein weiteres Beispiel im „Zukunftsbad“ sind Bluetooth-Radios, die entweder in Deckenlampen integriert oder an der Duschstange zu montieren sind. Via Bluetooth landet die Lieblingsmusik so im Badezimmer und lässt uns gleich mit guter Laune in den Tag starten oder nach dem anstrengenden Arbeitstag ordentlich chillen. Und wer auf den TV selbst an diesem Ort der Ruhe nicht verzichten möchte, kann sich über einen Fernseher hinter dem Spiegel freuen, der auf Knopfdruck funktioniert und die Zeit in der Badewanne ein wenig actionreicher macht.

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Futuristisch. Die neuen Armaturen von Hansgrohe funktionieren auf Knopfdruck.

Generationenwechsel.

Mittlerweile werden selbst Häuser so gebaut, dass sich ganze Generationen darin zuhause fühlen. Unter dem Motto „schon heute an morgen denken“ sieht das Konzept eine an Kindern, Erwachsenen und alten und behinderten Menschen ausgerichtete Gestaltung des Wohnraumes vor. Stark betroffen: das Badezimmer. Denn hier gibt es mehr Hürden zu überwinden, als man denkt. „Für eine optimale Raumnutzung für die ganze Familie sollte ein barrierefreies Badezimmer mit ebenerdigen Brausetassen und höhenverstellbaren Waschtischen und WCs geschaffen werden“, weiß Ursula Waser. Auch Klaudia Angerhofer, Inhaberin der Firma „Bad in Form“, ist begeistert vom neuen Trend: „In Zukunft wird der ganze Raum viel stärker in die Planung mit einbezogen, man muss sich mehr und mehr auf die Bedürfnisse der Bewohner einstellen.“

Das Bad als Raum.

Auch wenn das moderne Badezimmer oftmals klar und puristisch in Form und Farbe ist, so muss doch nicht auf den Wohlfühlfaktor verzichtet werden: „Teppiche und Sitzgelegenheiten verleihen dem Bad den Charakter eines Wohnraumes. Raumdüfte und Kerzen runden es stilvoll ab und sind für mich persönlich unverzichtbar. Auch das ‚Private Spa‘ wird immer öfter vom Keller in das Bad verlegt – denn wer will schon zum Saunieren in den Keller gehen?“, fragt sich Klaudia Angerhofer. Gemütlich wird es mit einem edlen Materialmix, heuer spielt die Natur eine wichtige Rolle: Mit Marmor und Stein dominieren Naturmaterialien 2016 sowohl bei Fliesen als auch im Sanitärbereich. Und auch die altbekannten Grenzen lösen sich auf – wo schon Küche und Wohnzimmer miteinander verschmolzen sind, wächst auch der Schlaf- mit dem Badbereich zusammen. So entsteht ein einziger Raum aus Entspannung und Schlaf, der den Alltag

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Formschön. Saphirkeramik sorgt bei LAUFEN für edles Flair.

Das Element Wasser.

Wasser spielt natürlich die größte Rolle im Bad und spiegelt sich für ein perfektes Raumgefühl auch im Umfeld wider: „Vom Element Wasser geht eine große Faszination aus, daher entwickeln die Designer immer mehr Produkte, die den emotionalen und haptischen Aspekt des Wassers betonen. Armaturen mit Licht, große Kopfbrausen oder Decken-Duschen und Wasserfall-Armaturen machen den Waschraum zur Oase“, so Klaudia Angerhofer. Das Schönste an den neuen Badtrends sind die unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten, die den Raum zu etwas ganz Besonderem werden lassen: einem Stück Zuhause.