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Lifestyle | 29.06.2022

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Klaus Maria Brandauer, Harald Schmidt und Martin Grubinger: Anlässlich des 150-jährigen Bestehen des Stadttheaters kommt die Crème de la Crème der Kulturszene im Sommer nach Gmunden und lädt zu einer noch nie dagewesenen Programmvielfalt.

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© Nik Hunger

Herausragende Musikprojekte, neue Formate, rauschende Jubiläen und anregende Dramatik: Das Sommerprogramm der Salzkammer-
gut Festwochen präsentiert sich von Juni bis August von seiner facettenreichsten Seite. Im Zentrum des heurigen Festivals steht das 150-jährige Bestehen des Stadttheaters Gmunden, das neben einer rauschenden Jubiläumsgala im Rahmen der Festwocheneröffnung am 22. Juni mit hochkarätiger Besetzung und viel Novitäten gefeiert wird. 


Komponisten im Fokus
Neu ist etwa der eigene Musikschwerpunkt „Komponisten im Fokus“, der ab heuer jährlich einen mit dem Salzkammergut eng verbundenen Komponisten vor den Vorhang holt. Den Anfang macht dieses Jahr Erich Wolfgang Korngold. In einem grandiosen Orchesterkonzert am 5. August im Toscana Congress widmet sich das Orchester Divertimento Viennese mit Dirigent Vinzenz Praxmarer und Solist Benjamin Schmid unter anderem dem musikalischen Erbe des Komponisten, gefolgt von einem eigens konzipierten Programm der Mitglieder des Opernstudios der Wiener Staatsoper und Helmut Deutsch am 12. August im Stadttheater Gmunden. Einblicke in den persönlichen Werdegang des oscarprämierten Künstlers gewährt Klaus Maria Brandauer am 13. August im Toscana Congress. 


Kulturreicher ToscanaPark
 
Auf eine spannende Klangreise führt auch das heurige Salzkammergut-Open-Air im Toscana Park, das dieses Mal ein ganzes Wochenende die Traunstein-Kulisse zur Bühne macht. Erwartet werden Weltstar Piotr Beczala mit dem Bruckner Orchester Linz (8. und 10.7.), das auch heuer wieder vom ORF übertragen wird, Kabarettist Michael Mittermeier (9.7.) und das Musicalensemble des Landestheaters Linz (7.7.). 


Für große und kleine Klangfans
 
Für eine frische Brise sorgt wiederum die Indie-Rockband My Ugly Clementine beim Open-Air-Konzert am 2. Juli auf der Esplanade in Altmünster und richtet sich dabei speziell an das junge Publikum. Ebenso wie die Philharmonie Salzburg, die mit zwei Familienkonzerten am 3. Juli im Stadttheater Gmunden und am 13. August im Toscana Congress kleine Besucher in die Welt der klassischen Musik entführt. Aber auch der Auftritt von Multipercussionist Martin Grubinger und dem Percussive Planet Ensemble am 30. Juli im Toscana Congress, die Crossover/Jazz-Band „5/8erl in Ehr‘n“ mit ihrem neuen Album „Yeah Yeah Yeah“ am 29. Juli im Stadttheater Gmunden oder die feinsinnigen, klaren Melodien von Marie Spaemann und Christian Bakanic am 4. August im Hafen Frauscher sollten man(n) und frau sich auf keinen Fall entgehen lassen. 

 

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© Andrej Grilc

Arthur-Schnitzler-Schwerpunkt 
Literatur nimmt seit jeher einen wichtigen Stellenwert bei den Festwochen ein. Im Zentrum steht heuer der Autor Arthur Schnitzler, dem mit einem temporären Theaterensemble unter der Regie von Franz-Xaver Mayr eine Neuinszenierung seines Stücks „Reigen“ gewidmet wird (23.7.; Erstaufführung). Ergänzend dazu wird Harald Schmidt mit „Fanny, Mizi, Dilly, Olga“ am 1. Juli im Stadtheater Gmunden einen Streifzug durch Schnitzlers Tagebücher unternehmen. Mit Thomas Arzt wird die Klassik zwischenzeitlich von der Zeitgenossenschaft abgelöst. Der oberösterreichische Autor lädt am 3. Juli zur Lesung und literarischen Diskussion ins Thomas Bernhard Haus in Ohlsdorf und bringt in weiterer Folge Schnitzlers weltberühmten Monolog „Fräulein Else“ am 6. Juli mit einer Neuinterpretation im Stadttheater Gmunden ins Heute. Regisseurin Anna Stiepani und ein gemischtes Ensemble widmen sich wiederum in einer szenischen Lesung am 16. Juli im Stadttheater Gmunden Arthur Schnitzlers Text „Freiwild“, der erstaunliche Parallelen zur MeToo-Debatte aufweist. Auch Dr. Peter Michael Braunwarth oder Michael Heltau –  der kongenial zahlreiche Schnitzler-Rollen verkörpert hat – behandeln den großen Dichter und seine Beziehung zu Gmunden (Lesung bzw. Gespräch am 24. 7. in der Villa Lanna und 28.7. im Stadttheater Gmunden). Künstlergespräche sollen junge Menschen zudem Einblick in die Welt von Literatur und Theater eröffnen und sind ebenfalls ein neuer Schwerpunkt der diesjährigen Festwochen. 

Hausmusikroas
Die im letzten Jahr von Franz Welser-Möst gestartete Hausmusikroas darf sich über eine Erweiterung freuen und hält ab sofort Einzug in zusätzliche Gemeinden wie Vorchdorf (1.6.), Bad Aussee (12.7. und 9.8.) und Bad Ischl (17.7.). 

 

Kunstvolles Gmunden 
Fans zeitgenössischer Kunst kommen in den Sommermonaten ebenfalls nicht zu kurz. Partner wie die Kunstuni Linz, Parallel Vienna, Gmunden.photo oder die Galerie 422 bringen Werke von renommierten Künstlern wie Peter Kogler, Erwin Wurm, Angelika Loderer, Christian Eisenberger oder Bruno Gironcoli nach Gmunden und sorgen damit für einen wahren Kunstreigen. Architekturgespräche im Sägewerk Rumplmayr widmen sich darüber hinaus dem „grünen Kapital“ Holz (24.6.).

 

Infos und Tickets

Tickets können ab sofort persönlich im Festwochenbüro Gmunden, online, schriftlich unter [email protected] oder telefonisch unter 07612/7063014 gebucht werden.

 

Mehr Infos unter: 

www.festwochen-gmunden.at