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Lifestyle | 15.11.2022

Rückzug, der gut tut

Der Herbst ist jene Jahreszeit, in der die Natur beginnt, sich zurückzuziehen. Auch dem Menschen tut dieser Rückzug und das Hineinhören in sich selbst gut. Die zertifizierten Humanenergetiker unterstützen dabei.

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©: Shutterstock

Wie kann man den Herbst für sich und sein Wohlbefinden nützen? Der Herbst wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) dem Element Metall zugeordnet und steht für Klarheit, Loslassen, Abgrenzung und Rückzug. 

„Metall verleiht die nötige Struktur, um unserem Körper und unserem Leben Stabilität zu geben“, erklärt Human-
energetikerin Monika Brandner aus Frankenmarkt. „Dabei geht es auch um Grenzen. Die Haut ist das Organ, das die Umwelt und uns miteinander verbindet und auch Trennung oder Abgrenzung erzeugen kann. Der Dickdarm hat die Funktionen des Ausscheidens und Loslassens. Wenn wir Altes losgelassen haben, kann etwas Neues entstehen.“ 

Ihren Klienten rät die Expertin, für sich selbst den Raum zu erleben, wo sie im Moment stehen, auszumisten und Ballast abzuwerfen, dem eigenen Rhythmus zu folgen und im Innen bei sich zu bleiben. „Das gelingt, indem man Ruhe-
pausen einlegt und sich Zeit für sich gönnt“, sagt Monika Brandner. 

Besonders wichtig ist für sie auch, sich wieder enger mit der Natur zu verbinden und sich den Jahreszeiten anzupassen. Denn im Herbst und Winter zieht sich auch die Natur zurück. Dieser Rückzug tut den Menschen ebenfalls gut. Dann können sie ihren eigenen Gedanken wieder mehr Platz einräumen und dorthin schauen, was sie brauchen. „Im Herbst schleicht sich oft eine leichte Melancholie ein“, weiß die Energetikerin. „Hier hilft es, in den Wald zu gehen, frische Luft einzuatmen, mit allen Sinnen wahrzunehmen und es in die Zellen fließen zu lassen. Das ist sehr einfach, allerdings muss man sich die Zeit dafür nehmen.“

Monika Brandner unterstützt ihre Klienten auf ihrem Weg zu sich selbst unter anderem mit Bachblüten und Klangschalen: „Jeder Mensch ist anders, darum stimme ich meine Arbeit sehr individuell auf jeden einzelnen ab.“

 

Kräfte sammeln und ausreichend schlafen. In ihrer Tätigkeit als Informations-Energetikerin bringt Hilde Hofstädter aus Perg seit knapp zehn Jahren durch Zeichen und Symbole vieles wieder ins Gleichgewicht. Denn: Jede Information, jedes Zeichen bewirkt etwas.

„Wenn man einen Stein ins Wasser wirft, entstehen Wellen, die sich weiter ausbreiten. So ungefähr kann man sich vorstellen, wie Informationen, Zeichen und Symbole wirken“, erklärt die Expertin. „Die Absicht zu helfen und das Vertrauen bewirken, dass es tatsächlich so geschieht.“

Für die kalte Jahreszeit empfiehlt sie, Kräfte zu sammeln und ausreichend zu schlafen. Mit Ruhe und Rückzug in sein Inneres findet man wieder Kraft und Wohlbefinden. Auch Meditation ist eine gute Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Was die Menschen hingegen beeinträchtigt, sind Wasseradern oder andere Störfelder. Darum ist es wichtig, die Wohn- und Schlafräume sowie den Arbeitsplatz zu harmonisieren. „Werden Blockaden an den Meridianpunkten gelöst, sorgt das für einen besseren Durchfluss im Körper und auch die Organe werden wieder besser versorgt“, weiß Hilde Hofstädter. 

Ihr besonderer Tipp ist die sogenannte Lichtdusche. Dafür stellt man sich eine Lichtsäule mit universellem Licht in Weiß und Silber vor, stellt sich hinein und bittet dabei um Wiederherstellung seiner gesamten Zellen zu Norm.

 

In Einklang mit dem Herbst kommen. Als systemische Kinesiologin erlebt Julia Lempradl in ihrer „spürbar. Praxis“ in Enns gerade in dieser Zeit vermehrt Menschen, die eine innerliche Unruhe spüren und das Bedürfnis nach Veränderung haben. Zudem wollen sie ihr Immunsystem auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Herbst diese Gedanken in uns hervorruft“, sagt die Energetikerin. „Diese Jahreszeit ist seit jeher eine Zeit des Zur-Ruhe-Kommens. Themen,  wie Loslassen und Klarheit bekommen, sind signifikant dafür.“

Wie man sich jetzt stärken kann: mit Bachblütenmischungen, ätherischen Ölen, Bewegung an der frischen Luft und einem positiven Mindset. Julia Lempradl ist aber auch davon überzeugt, dass die Kraft der Selbstwirksamkeit dabei genauso zum Tragen kommt. 

„Ein positives Mindset und positive Glaubenssätze, die uns in unserem Tun und unserem Alltag unterstützen, können genauso ein idealer Begleiter in dieser tristen Übergangszeit sein“, betont sie. „Halten wir zum Beispiel einen Moment inne, bevor wir weitergehen, so sehen wir den Herbst vielleicht als Maler, der unsere Wälder bunt färbt. Wir können beobachten, wie die Sonnenstrahlen sich durch den Nebel kämpfen. Vielleicht können wir Dankbarkeit für die Kleinigkeiten im Leben zulassen und spüren. Wichtig ist es auch, seine Gedanken, Sorgen und Ängste mit anderen zu teilen und sich mit Positivität zu umgeben, damit Körper und Geist im Einklang und somit in perfekter Balance für den Herbst sind.“

 

Mehr Infos: www.energetik-ooe.at

 

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"Wenn wir Altes losgelassen haben, kann etwas Neues entstehen" - Monika Brandner
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"Ein positives Mindset und positive Glaubenssätze können ideale Begleiter in der tristen Übergangszeit sein" - Julia Lempradl
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"Ein positives Mindset und positive Glaubenssätze können ideale Begleiter in der tristen Übergangszeit sein" - Hilde Hofstädter