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Lifestyle | 17.09.2018

Reise in die Vergangenheit – Auf die grüne Insel

Inspirierende Landschaften, lebendige Städte, eine traditionsreiche Pubkultur, deftige Kulinarik, das berühmte Guinness Bier – Irland hat viel zu bieten. Ursula Rockenschaub hat die grüne Insel für uns erkundet.

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(© Shutterstock)

Genau 20 Jahre ist es her, dass Ursula Rockenschaub ihren 2CV, die „Ente“, inzwischen ein Kult­auto, das kaum noch jemand kennt, gestartet hat. Ihr erklärtes Ziel war wie heuer im Juli die ewig grüne Insel Irland. Damals dauerte die Anreise über den Kanal quer durch England und mit der Fähre allerdings fast eine Woche, dieses Mal ging‘s schneller: Direktflug München–Dublin in
exakt zwei Stunden 25 Minuten. Und auch die Unterbringung gestaltete sich luxuriöser.

Grüne Idylle. Ich habe ein kleines gemütliches Ferienhäuschen nahe dem kleinen Ort Oughterard an einem idyllischen See in Connemara gemietet und es sollte mich nicht enttäuschen. Gemütlich im Landhausstil eingerichtet und umwuchert mit Efeu, befindet es sich direkt neben dem Anwesen der Vermieter Myriam und David O’Reilly, die mich mit ihrer offenen herzerfrischenden – ja so typisch irischen – Art gleich bei der Ankunft derart fesseln, dass ich am liebsten das Haus gar nicht mehr verlassen möchte. Doch Connemara, das Synonym für liebliche Küsten- und Berglandschaften, hat so viel zu bieten und will erkundet werden. Das Cottage bietet einen strategisch wunderbaren Ausgangspunkt, um in alle Richtungen auszuschwirren.

Vor 20 Jahren hatte ich Connemara bei meiner selbst gewählten Irlandroute am Weg nach Donegal nur gestreift. Denn damals hatte ich keine fixe
Bleibe – mein „Entlein“ war unsere fahrbare und preiswerte Unterkunft. Ja, so ändern sich die Zeiten! Was sich allerdings kaum bis gar nicht verändert hat, ist diese immergrüne, wunderschöne Insel.

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Ursula Rockenschaub mit Blick auf die Cliffs of Moher (© Ursula Rockenschaub)

Roadtrip durch Connemara. Diese zerklüftete Landschaft mit ihren vielen Steinen, die wirken, als wären sie gerade vom Himmel gefallen, diese vielen Schafe, die es sich am Straßenrand einfach gemütlich machen, und vor allem diese Naturschauspiele, wie die Basalt- und Granitklippen der „Cliffs of Moher“, rauben einem fast den Atem. Über eine Strecke von acht Kilometern und bis zu einer Höhe von 214 Metern fallen sie in die Tiefe. Steiler geht es fast nicht mehr.

Irische Pubkultur. Neben den unsagbaren Naturgewalten hat Connemara aber vieles mehr zu bieten. Da wären zum einen diese gemütlichen Pubs, in denen sich Einheimische spontan zu einer Gruppe formieren und einfach drauflos musizieren. Diese Freude und gute Laune, die sie dabei verbreiten, zieht einen mit in einen unglaublichen Bann. Plötzlich ist der Alltag zu Hause vergessen, man ist versucht, einfach auf der Straße zu tanzen – fast wie damals vor 20 Jahren, da habe ich spontan ein Tänzchen mit einem Straßenmusiker gewagt. Damals wie heute, auch hier hat sich nicht viel geändert. Nicht umsonst sagt man den Iren nach, dass das Pub ihr Wohnzimmer sei – und genau so fühlt es sich an.

 

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