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Lifestyle | 17.05.2022

Pool Träume

Sommer, Sonne, Urlaub im Garten: In den letzten zwei Jahren hat das Schaffen einer Wohlfühloase zu Hause bei vielen Familien an Stellenwert gewonnen. Viele Österreicherinnen und Österreicher träumen vom eigenen Pool.

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© Shutterstock

Die Schwerelosigkeit im Wasser zu spüren weckt die Lebensgeister und verströmt Glücksgefühle. „Die Sehnsucht nach einem Schwimmbecken im eigenen Garten ist nach wie vor stark spürbar, auch längere Lieferzeiten werden derzeit in Kauf genommen“, bestätigt Hans Poinstingl, Geschäftsführer von Leidenfrost Pools, im Rahmen der Frühlingsmesse „pool + garden“ Tulln. Wie in vielen anderen Bereichen wird auch beim Thema Pools immer mehr Wert auf ökologische Lösungen gelegt. Der Weg zum Pool beginnt damit, sich Gedanken zu Design, Technik, Funktionalität und Komfort zu machen. Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Bauarten von Pools – vom Folienpool über Becken aus Naturstein und Edelstahl bis hin zum natürlichen Bio-Pool. Lassen Sie sich inspirieren und kommen Sie der Verwirklichung Ihrer Pool-Träume ein Stück näher.

 

Edel, edler, Edelstahl

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© Polytherm

Edelstahlpools gelten als Königsklasse unter den Swimmingpools. Der Beckenkörper bleibt frostfrei, hat eine glatte, gut zu pflegende Oberfläche und ist absolut hygienisch. Der Werkstoff Edelstahl ist robust und lässt sich auch bei Sanierungen mühelos in ein bestehendes Becken montieren. Optisch passt ein Edelstahlpool sowohl zum Landhausstil als auch zum hypermodernen Neubau. Vom kleinen kompakten Pool für kleinere Gärten bis zur exklusiven Ausführung zum Beispiel mit Glasboden, Seitenwänden aus Glas oder Unterwasserfenster wird der Fantasie freier Lauf gelassen. Auf der Beliebtheits-
skala ganz oben stehen zurzeit Infinity Pools, die den Eindruck erwecken, dass die Wasseroberfläche in den Horizont fließend übergeht. Große Vorteile dieses Systems sind ein geringerer Wasserverbrauch, der regelmäßige Wasseraustausch und die kontinuierliche Reinigung, da das verdrängte Wasser durch einen Überlaufbehälter gefiltert zurück ins Becken strömt.

 

Folie, Sichtbeton oder Naturstein

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© Felbermair

Ist einmal der Entschluss zum eigenen Pool gefasst, stellt sich die Frage: Welche Art von Becken soll es sein und welche Technik passt für mich? Ob rund, oval, in klassischer Rechteckform oder ganz individuell: Der Form des Pools sind kaum Grenzen gesetzt. Diese setzen vielmehr der vorhandene Platz und das Budget. Um die richtige Poolgröße und die Bauart zu ermitteln, kann ein Benutzerprofil hilfreich sein: Wie viele Menschen wohnen im Haushalt, wie alt sind sie, wird der Pool fürs Schwimmen oder eher fürs Relaxen genutzt, wie viel Zeit für Pflege, Ein- und Auswinterung will ich investieren? Im Klaren sollte man sich über die Bauart werden. So tragen Folie, Sichtbeton oder Naturstein maßgeblich zur Optik und Farbgebung des Wassers bei, sind aber auch für die Kosten entscheidend. Ein Folienpool bietet viele Möglichkeiten der Gestaltung und Gegenstromanlage, Einlaufdüsen, Skimmer und Beleuchtung lassen sich einfach integrieren. Wer sich ein absolutes architektonisches Designstück anschaffen möchte, zieht mit einem Sichtbetonpool bestimmt die Blicke auf sich. Sehr exklusiv und hochwertig wirkt auch ein Pool, der mit Natursteinen ausgekleidet ist.

 

Bio-Pools: Inspiriert von Mutter Natur

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© BioPools GmbH

Wie in vielen anderen Bereichen wird auch bei Pools immer mehr Wert auf ökologische Lösungen gelegt. Innovative Naturpools verzichten komplett auf Zusätze wie Chlor oder pH-senkende Mittel, die normalerweise für einen klaren, sauberen Pool nötig sind. Stattdessen sorgt ein Kalkstein-Kies-Filter, wie etwa von BioPools GmbH verwendet, für einen natürlichen Reinigungseffekt nach dem Vorbild der Natur. Dabei soll sich ein Biofilm aus Mikroorganismen und Bakterien bilden, der dem Wasser gezielt Nährstoffe entzieht, Phosphate bindet und es dadurch sauber und kristallklar hält. Dieses System gleiche einem Gebirgsbach, sei biologisch, nachhaltig und verspreche ein natürliches Badeerlebnis ohne brennende Augen und gereizte Haut. Nicht zuletzt punkten solche Pools auch in Sachen Nachhaltigkeit, da sie nicht jedes Jahr neu befüllt werden müssen. Der wartungsarme Betrieb, der sich auf das Abschalten oder Einschalten des Filtersystems im Herbst und Frühling beschränkt, ist ein weiterer Komfortfaktor. Positiver Nebeneffekt: Durch die energiesparende Durchströmung der Filtersysteme reduzieren sich die Stromkosten erheblich. Bereits bestehende Schwimmbecken können problemlos zu Naturpools umgerüstet werden.

 

Sprudelnde Trends: Swim Spa oder Whirlpool

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© Villeroy & Boch

Wohlig warm: Swim Spa oder Whirlpool sind eine platzsparende Alternative zum Pool, das dank effizienter Heizung ganzjährig genutzt werden kann. Nach dem Sport oder als Ausklang nach einem anstrengenden Arbeitstag bietet das Swim Spa mit einer sanften oder kräftigen Hydromassage Entspannung pur. Whirlpools kommen mit wenigen Quadratmetern aus und bieten sprudelndes Vergnügen der Extraklasse. Ganzjähriger Badespaß und traumhafte Sommernächte sind damit garantiert. Integrierte Bluetooth-Soundsysteme, sanftes Stimmungslicht oder ein integrierter beleuchteter Wasserfall erzeugen besondere Wow-Momente bei Mondschein.

 

Die Abdeckung, ein must-have

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© Shutterstock