Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 18.10.2016

Pink Ribbon: Wir setzen ein Zeichen!

Am 11. Oktober findet im Brucknerhaus die große Gala der Krebshilfe Oberösterreich statt. Dabei werden auch Fotos von sieben Krebspatientinnen gezeigt, die Bewusstsein schaffen und anderen Betroffenen Mut machen sollen.

Bild Starmayr_Sonja KitzmÅller.jpg
Sonja Kitzmüller (45). (© Sabine Starmayr)

Sonja Kitzmüller (45)

„Mir geht es total gut“, sagt Sonja Kitzmüller strahlend. „Es ist toll, jeden Tag zu leben. Ich gehe jetzt wieder 20 Stunden die Woche arbeiten und mache zudem eine Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin.“ Die Linzerin hat ihre Darmkrebserkrankung vor fünf Jahren als Chance genützt – um sich weiterzubilden und Dinge zu machen, die sie sonst nie hätte machen können (etwa sechs Wochen Urlaub in Griechenland).

Dass sie seit ihrer Erkrankung einen Seitenausgang hat, damit geht die 45-Jährige ganz offen um. „Ich möchte dieses Tabuthema brechen“, betont sie, „und zeigen, dass ich mit meinem Stoma auch in die Sauna gehe oder Sport treibe. Ich lasse mich davon nicht einschränken.“

Das Fotoshooting mit Sabine Starmayr hat Kitzmüller sehr genossen. „Sich einmal wie eine Prinzessin zu fühlen, war ein großartiges Erlebnis“, sagt sie. „Und wenn wir mit den Fotos nur eine einzige Frau erreichen, die dadurch Hoffnung schöpft, hat es sich schon ausgezahlt!“

Bild Starmayr_Renate Melem.jpg
Renate Melem (59). (© Sabine Starmayr)

Renate Melem (59)

„Vor meiner eigenen Diagnose wusste ich gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt“, sagt die Steyrerin Renate Melem lächelnd. Bei der 59-Jährigen wird im Frühling 2014 ein Zungengrund-Karzinom festgestellt. Und weil sie ein sehr positiver Mensch ist und Sterben keine Option für sie ist, nimmt sie die Diagnose gelassen. Besonders wichtig in dieser Zeit sind für sie ihr Mann, der sie jeden Tag im Krankenhaus besucht, und die Ärzte im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, auf die sich zu jeder Zeit verlassen kann.

Als sie von der Fotoaktion erfährt, ist sie sofort begeistert. „Ich wollte das unbedingt“, erzählt Melem. „Zum einen, weil ich es mir verdient hatte, dass mir etwas Gutes getan wird. Und zum anderen, weil ich mit meiner Geschichte anderen Mut machen möchte. Die Diagnose Krebs ist kein Todesurteil und man kann selbst sehr viel zu einem positiven Verlauf beitragen!“

Bild Starmayr_Martina Schwaiger.jpg
Martina Schwaiger (46). (© Sabine Starmayr)

Martina Schwaiger (46)

Brustkrebs! Eine Diagnose, mit der Martina Schwaiger aus Garsten im vorigen Herbst konfrontiert wird, obwohl sie sich vollkommen gesund fühlt. Ein Jahr später hat sie Operation, Chemo und Bestrahlungen gut überstanden. „Ich fühle mich fit und habe wieder viel Energie“, sagt sie lachend.

Das Angebot der Krebshilfe Oberösterreich, Fotos von einer renommier-ten Fotografin machen zu lassen, nimmt sie sofort an – und lässt diese auch ganz bewusst mit raspelkurzen Haaren machen. „Ich hatte keine Angst davor, meine Haare zu verlieren“, erinnert sie sich. „Vielmehr war ich neugierig, wie ich dann aussehen würde. Ich habe mir sogar Sterne von meiner Friseurin einrasieren lassen. So eine Chance bekommt man schließlich nur einmal im Leben.“

Ihrer Erkrankung ist die zweifache Mutter immer positiv gegenübergestanden – auch wenn die Zeit der Chemo nicht schön war, wie sie betont. Kraft hat ihr insbesondere ein Plakat der Kinderkrebshilfe gegeben: „Als ich diese Kinder gesehen habe, habe ich gewusst, dass ich es auch schaffen kann.“

 

Wenn ihr auch die wunderschönen Fotos der anderen vier Ladys sehen wollt, schaut in unsere Oktober-Printausgabe!