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Lifestyle | 28.04.2021

Nachhaltigkeit als neuester Trend der Modeindustrie

Seit 1970 wird im April der Earth Day abgehalten, ein internationaler Tag, an dem wir Menschen versuchen, einen besseren Umgang mit unserem Planeten zu gestalten. Die Modeindustrie ist einer der größten Arbeitgeber der Welt und sorgt jährlich mit Großevents wie der London Fashion Week für jede Menge Lärm, wenn die Fans in die Großstädte pilgern. Wie hat sich die Industrie in den letzten Jahren weiterentwickelt und welche Schritte wurden in die Wege geleitet, um unsere Ressourcen besser zu nutzen und eine nachhaltigere Welt zu gestalten?

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© pexels

Aller Anfang ist schwer

Es geschah vor wenigen Wochen, als die ersten Models über die Bühnen von Mailand, London und New York stolzierten, dass wir einen Wandel in der Modebranche feststellten. Zum ersten Mal wurden Events, die bisher nur der Elite vorbehalten waren, einer breiten Schicht der Bevölkerung offenbart und setzten zugleich einen wichtigen Schritt im Zeichen der Nachhaltigkeit. Marken wie Bethany Williams und Ahluwalia hatten bereits vor einigen Jahren ihren Unmut kundgetan, wenn es um Ressourcen und Umweltverschmutzung ging, und zeigten auch 2021, wie Nachhaltigkeit in die Haute Couture integriert werden kann. Damit begannen sich große Magazine wie die Vogue und Harper's Bazaar mit dem Thema zu beschäftigen, denn die Zukunft liegt heute in der richtigen Anwendung und Verwertung der Ressourcen, die uns unser Planet zu Füßen legt.

Nachhaltigkeit ist keine Erfindung der Modeindustrie und beschäftigt uns spätestens seit Extinction Rebellion international für Schlagzeilen sorgte. Immer mehr Industrien recherchieren Technologien und Innovationen, die unser Miteinander verbessern sollen. Diese Entwicklungen reichen von klein bis groß und können mit einem einzigen Kauf bereits einen Unterschied machen. Man denke an das britische Kosmetikunternehmen Lush, das die meisten seiner Produkte ohne Verpackung anbietet. Daneben gibt es eine Vielzahl von Shops (viele davon online), die umweltfreundliche Produkte ohne Plastik verkaufen ‒ die Wegwerfgesellschaft dient also langsam aus.

Nachhaltigkeit und unsere Innovationen

Nachhaltigkeit dreht sich nicht nur um unsere Lieblingsprodukte, sondern auch um unsere Technologien, die wir tagtäglich verwenden. Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen werden z. B. verwendet, um Zeit und Energie zu sparen, während Browser wie Ecosia aktiv Bäume für ihre Nutzungsdauer pflanzen. Dabei sollte es kein Wunder sein, dass sich viele Unternehmen für ein Angebot im Internet entscheiden, denn Online-Interaktionen ermöglichen eine Vielzahl von umweltfreundlichen Designs, die vor Ort nur schwierig zu implementieren sind. Ein einzelner Server benötigt weniger Energie als das Büro eines ganzen Unternehmens.

Gerade in Industrien, die vor wenigen Jahren hauptsächlich vor Ort vertreten waren, machen diese Veränderungen einen gravierenden (und positiven) Unterschied. In der Casino-Industrie wurde von Betway beispielsweise festgestellt, dass ein breites Angebot an Onlineaktivitäten auf Betway wie VIP-Casinos oder Live-Casinos mehr Spieler anlockt, die dadurch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Durch die Interaktion mit Webseiten sparen sich Besucher die Anfahrtszeit sowie die Energie und Elektrizität, die für einen Aufenthalt in einem landbasierten Casino benötigt werden. Die neusten Innovationen entwickeln sich laufend in Richtung Öko-freundliche Unterhaltung und somit steht Unternehmen eine breitere Auswahl an Technologien zur Verfügung, die ein nachhaltiges Wirtschaften überhaupt erst ermöglichen. Vor wenigen Jahren wäre dies noch nicht vorstellbar gewesen.

Nicht anders sieht es heute in der Modeindustrie aus, jedoch hat der Wandel länger gedauert, als wir für möglich gehalten hätten. Vielleicht können Sie sich noch an Meryl Streeps berühmte Rede über Mode in Der Teufel trägt Prada erinnern, in der ihr Charakter, Miranda, erklärt, wie riesig die Modeindustrie eigentlich ist. Ein Sechstel der Weltbevölkerung soll laut Statistiken in der Modebranche arbeiten, während die Industrie vier bis zehn Prozent der Treibhausgase verursachen soll ‒ der Nachhaltigkeitsstrend ist also nicht nur ein toller Nebeneffekt der globalen Entwicklungen, sondern ein essenzieller Bestandteil, um Umweltschutz richtig zu implementieren.

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Initiativen für den Umweltschutz

Das schwedische Textilunternehmen H&M trennt seit Jahren seine umweltfreundlichere Mode von seiner Standardmode und lässt User speziell nach „Conscious“-Produkten filtern. Dabei handelt es sich um die Produkte, die aus besseren Ressourcen hergestellt werden und einen deutlich geringeren Fußabdruck hinterlassen. Dafür müssen Kunden allerdings einen höheren Preis bezahlen. Seit der London Fashion Week 2021 findet sich auf der Webseite des Unternehmens zudem ein eigens kreierter Tab, der sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, denn im Endeffekt sind es Unternehmen wie H&M, die uns als Endnutzer mit unseren Modeartikeln beliefern. Während Brands wie Burberry und Bethany Williams den ersten Schritt machen, sind es die Labels des Alltags, die die neusten Veränderungen konsequent umsetzen müssen.

Begriffe wie Upcycling machen nicht umsonst die Runden und konfrontieren Konsumenten bereits beim Betreten eines Ladens mit ihren Werten: Es hat die Modeindustrie Jahre gekostet, um zu verstehen, dass Secondhand nicht sofort Verluste für ein Großunternehmen bedeutet. Stattdessen können Textilien gesammelt und wiederverwertet werden, bevor sie in einer Deponie landen. Der entscheidende Punkt war ein nötiger Image-Wechsel, der einen umweltfreundlichen Lebensstil endlich als schaffbar und nicht als Mittel zum Zweck darstellte. Heute müssen sich Konsumenten nicht mehr fragen, wie sie einen nachhaltigen Lebensstil in ihren Alltag integrieren und mit gutem Gewissen einkaufen können, denn die Großunternehmen spiegeln uns genau die essenziellen Schritte vor, die wir gemeinsam implementieren können. Wir bleiben gespannt auf die Veränderungen, die uns im Laufe der nächsten Jahre noch erwarten.