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Lifestyle | 30.03.2020

Mit Schwung ins Gartenjahr

Wann, wenn nicht jetzt, kann dem Garten, der Terrasse und dem Balkon ein ganz besonderes Augenmerk entgegengebracht werden? Wir nutzen die herausfordernde nächste Zeit, um unser kleines Paradies frühlingsfit zu machen. Machen Sie mit!

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Wenn sich die letzten kalten Tage verabschieden, zieht es uns erst recht in die Natur: sich im Garten, auf Terrasse und Balkon von der Sonne küssen zu lassen, den Gemüsepflanzen beim Wachsen zusehen und die Tiere bei ihren täglichen Runden durch die Blumenwiesen zu beobachten, hat schon etwas geradezu Entschleunigendes. Und wer jetzt den Garten frühlingsfit macht, hat gewonnen: Die Früchte der Arbeit zeigen sich garantiert in den nächsten Wochen. Wir haben die Tipps!

 

Die richtige Vorbereitung.

Wer nun aktiv durch den Garten geht und diesen einer Bestandsaufnahme unterzieht, hat schon den ersten Schritt gemacht. Welche Pflanzen haben den vorangegangenen Herbst und Winter überlebt? Schauen Sie genau: Nicht alles, was tot wirkt, ist es. Schon jetzt sollen Schnecken und Unkraut beseitigt werden, so ersparen Sie sich viel Arbeit in den folgenden Monaten. Und weniger Arbeit heißt: mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, wie einfach mal Relaxen! Im April blühen Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen, die nun Nachschub an Nährstoffen durch biologische Dünger brauchen. Auch der Rasen erhält Kalk und Dünger und spätestens jetzt sollte er belüftet und von totem Material wie Moos befreit, also vertikutiert, werden. Tipp: In vielen Gartencentern und Baumärkten kann man sich Vertikutierer ausleihen! Dort, wo der Rasen nicht mehr dicht ist, muss nachgesät werden. Mittlerweile gibt es eine riesige Bandbreite an Rasensamen: Schattenmischungen, Sport- und Spielrasen und sogar extra robuste Rasen sind perfekt auf die unterschiedlichen Gartenbesitzer abgestimmt. 

 

Abenteuer Terrasse und Balkon.

Wer eine Terrasse oder einen Balkon hat, für den gilt Ähnliches: Erst beim genauen Hinblicken fällt auf, wo man Hand anlegen muss. Viele urbane Gärtner erfreuen sich schon länger an einem Hochbeet. In alten und schon im vorigen Jahr in Betrieb genommenen Hochbeeten gehört der Boden vor der erneuten Bepflanzung wieder mit Nährstoffen angereichert, außerdem alte Pflanzenreste sowie Wurzelwerke oder verdorrte Knollen beseitigt. Danach die oberste Schicht auflockern und wässern und nach deren einsacken mit frischer Erde auffüllen. Biologische Dünger und effektive Mikroorganismen tun ihr Übriges und halten das Hochbeet und seine Pflanzen gesund. Auch der Boden bekommt eine Sonderbehandlung: Sind die Terrassendielen brüchig? Splittert der Stein? Hat die Keramikfliese einen Sprung? Wer kleine und große Makel schnell behebt, braucht sich später nicht mehr darüber ärgern. 

 

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Die Macht der Gewohnheit.

Die Kübelpflanzen hatten es kuschlig in Keller, Wintergarten und Haus. Bevor sie nun einfach rausgestellt werden und einen Hitze- oder Kälteschock oder sogar einen Sonnenbrand erleben, braucht es Feingefühl seitens ihrer Besitzer, um sie nach und nach an den neuen Standort zu gewöhnen. Größere Pflanzenkübel auf ein Rollbrett gestellt, kleinere hochgehoben – und schon kann man munter die Pflanzen in Sonne und Schatten schieben, sie die letzten kalten Nächte wieder ins Haus holen und für beste Pflege garantieren. Auch Schutzvlies ist eine gute Waffe gegen Nachtfrost. An eine Hauswand geschoben bekommt die Pflanze ebenfalls etwas Wärme.

 

Selbstversorgt für Einsteiger.

Egal ob im Bauerngarten, im Hochbeet oder im Balkontopf: Wer Gemüse selbst zieht, darf sich bis weit in den Herbst über gesunde Leckereien freuen. Für den Anfänger gilt: Lektüre zulegen, sich einen Überblick verschaffen, welche Gemüsesorten der ganzen Familie schmecken und mit der Aussaat in Saattöpfchen beginnen. Manche Gemüsesorten werden besser als Jungpflanze gekauft, da sie lange zum Keimen brauchen und die ein oder andere Tücke aufweisen. Radieschen brauchen gerade einmal vier Wochen vom Samen bis zum fertigen Knackgemüse. Tipp: Je weniger man sie wässert, desto schärfer wird sie! Achten Sie unbedingt auf den richtigen Abstand und halten Sie sich an den passenden Beet-Nachbarn, nur so ist Geschmack in Hülle und Fülle gewährleistet! 

 

Selbstversorgt für Fortgeschrittene.

Sie wissen, wie die Bohne wächst und das Ausgeizen von Tomaten ist für Sie kein Fremdwort mehr? Dann darf‘s ein bisschen mehr sein! Statt zu Roter Bete zur Gelben oder Chioggia Bete greifen, eine Tomatillo hochziehen, Malabarspinat- und Melothriagurken-Gestelle zum Ranken bauen, Trockentomaten direkt an der Pflanze trocknen lassen, Ufo-Kürbissen beim Wachsen zusehen und viele andere Schätze entdecken – jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Tipp: Gemüse kann im Hochbeet ein klein wenig enger zusammenrutschen, als angegeben. Achten Sie aber auch hier auf die richtige Fruchtfolge. Rankende Gemüsesorten am Beetrand pflanzen, damit sie nicht den anderen Früchtchen in die Quere kommen.

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Trendblume Hortensie.

Vor einigen Jahren noch verpönt, ist die Hortensie jetzt beliebter wie eh und je! Ob im Garten, auf der Terrasse und sogar im Innenraum – die Pflanze mit der intensiven Sommerblüte ist keine Diva, sondern ein wahrer Allrounder, die mit gutem Dünger und etwas Ausdauer schnell zum Gartenliebling mutiert. Aber Achtung: Die Pflanze mag es weder zu heiß, noch zu trocken! Sind die Fröste vorüber, schneidet man die Triebe der Schneeball- und Rispenhortensie kräftig zurück. Bauernhortensien und Tellerhortensien werden hingegen nur schwach beschnitten. Die blau blühenden Sorten bekommen im Sommer und Herbst ein Guss Kalialaun, sonst verfärben sie sich Jahr für Jahr in Richtung rot oder rosa zurück.

 

Extrabehandlung für Möbel.

Wie sehr freuen wir uns auf den Moment, wenn wir endlich wieder unseren Lieblingsplatz in Beschlag nehmen können! Davor heißt es jedoch erst einmal, Möbel schleppen: den Liegestuhl ans Biotop, den Esstisch auf die Terrasse, die Lounge-Garnitur unter den Apfelbaum. Egal, welches Material Ihre Outdoor-Möbel haben, ein genauer Blick und die Bearbeitung mit Wasser und Putzlappen lohnen sich. Holzsplitter schleift man einfach weg und grau gewordene PVC-Möbel werden mit Bioputzsteinen wieder blitzeblank. Wer sich neue Outdoor-Möbel gönnt, greift am besten zu Naturmaterialien und hochwertiger Qualität, um lange Freude mit seinen Teilchen zu haben – und das am schönsten Platz der Welt!

EXPERTENTIPPS
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„Die SIHGA Terrasse zum Wohlfühlen und Genießen besteht NUR aus Holz, ist warm und natürlich, auch bei heißem Wetter. Mit einem Wartungspaket für 10 Jahre Terrassengenuss, ist die Pflege Ihrer Terrasse garantiert! Die bleibende Verschönerung des Eigenheimes, perfekt und klimaneutral, mit sichtbarem Qualitätssiegel.“

Jane-Beryl Simmer, GF SIHGA

Credit: SIHGA Terrassen GmbH

 

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„Wenn der Frühling naht, sehnen wir uns nach einem Freiraum im Grünen. Wir lassen ein pflegeleichtes Gartenparadies entstehen, das die Wünsche nach Freiheit und Intimität erfüllt und interessante Räume zum Entdecken und Entspannen schafft.“

Karl Sailer, GF Karl Sailer GmbH & Co KG