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Lifestyle | 03.04.2019

Lustkiller & Heißmacher

Unser Hirn ist unser größtes Sexualorgan! Es macht also durchaus Sinn, sich zu fragen, was einen denn so richtig heiß macht – oder eben das Gegenteil ...

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© Shutterstock

Wenn Sie sich intensiv mit erregenden Gedanken auseinandersetzen, ist die Chance auf Lust groß. Sind Sie mit negativen Gedanken, Ängsten oder Vergleichen mit anderen Frauen beschäftigt, blockieren Sie sich selbst. Wer sich selbst nicht sexy und begehrenswert fühlt, hat auch weniger Lust auf Sex. Leider fühlen sich die meisten Frauen nicht wohl in ihrer Haut. 51 Prozent würden gar ein ganzes Jahr auf Sex verzichten, wenn sie dafür schlank werden würden! Doch wer beim Sex den Bauch einzieht oder darauf achtet, in welcher Stellung die Speckröllchen am wenigsten auffallen, kann nicht lustvoll genießen. Laut Studien machen wir Frauen uns darüber übrigens viel mehr Gedanken als unsere Sexualpartner. Die schätzen nämlich Frauen, die genießen und sich fallen lassen können – das Gewicht spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle! Sagen Sie also JA zu sich selbst, behandeln Sie sich liebevoll und gestehen Sie sich zu, dass sich Ihr Körper mit der Zeit verändert.

Sich selbst etwas zu gönnen kann sehr lustvoll sein! Schmeißen Sie Ihre bequeme, aber ausgeleierte „Liebestöter“-Wäsche in den Müll und kaufen Sie sich neue, sexy Unterwäsche – in erster Linie für sich. Sie brauchen keinen besonderen Anlass, sondern dürfen diese auch tragen, wenn Sie zum Supermarkt um die Ecke gehen. Probieren Sie‘s aus! Dass sich bei Gelegenheit auch Ihr Partner darüber freut, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Nur kein Stress. Einer der größten Lustkiller unserer Zeit ist Stress. Viele Frauen sind mit Kindern, Job und Haushalt so gefordert, dass ihnen Sex nicht mehr wichtig ist oder sie schlicht und ergreifend zu erschöpft dafür sind. Nehmen Sie sich Zeit für sich! Schaffen Sie sich Freiräume, in denen Sie auch mal entspannen können. Wie wär’s mit einem erotischen Buch? Sich gedanklich mit Sex zu beschäftigen erhöht erwiesenermaßen die Bereitschaft dazu.

Miteinander reden. Kommunikation ist das Ah und Oh einer Beziehung – auch und gerade in der Sexualität.
90 Prozent der Menschen, die mit ihrem Liebesleben zufrieden sind, reden darüber! Sich gegenseitig von Fantasien zu erzählen, kann sehr lustvoll sein. Doch Vorsicht: Nicht jeder Traum drängt nach Realisierung. Oft ist eine Vorstellung gerade deshalb so aufregend, weil sie unrealistisch ist. Unterscheiden Sie daher, ob Sie ein Bedürfnis haben, das sich nach Erfüllung sehnt, oder ob es sich um eine erotische Fantasie handelt.

Ein bisschen Abwechslung muss sein. Forscher haben herausgefunden, dass sich Frauen beim Sex viel schneller langweilen als Männer. Bringen
Sie daher Abwechslung in Ihr Liebesleben  – das fördert die Lust! Sex mit verbundenen Augen, ein Quicky an einem ungewöhnlichen Ort, ein Rollenspiel oder ein neues Sexspielzeug – seien Sie kreativ!

Entspannung pur. Die meisten Frauen müssen entspannt sein, um sich auf Sex einlassen zu können. Daher kann eine sinnliche Massage ein echter Heißmacher sein! Dazu noch ein wohlriechendes Öl und angenehme Musik – je mehr Sinne angesprochen werden, desto besser!

Lustkiller Konflikte. Ungelöste Konflikte mit dem Partner können echte Lustkiller sein. Ist eine Verletzung noch nicht verheilt? Sind Sie sauer auf ihn? Machen Sie reinen Tisch!

Schmerzen ade. Sex kann durch die Ausschüttung von Endorphinen leichte Kopf- oder Rückenschmerzen zwar vertreiben, dass bei starken Schmerzen die Lust ausbleibt, ist allerdings nachvollziehbar. Sollten Sie beim Geschlechtsverkehr Schmerzen im Vaginalbereich haben, lassen Sie diese unbedingt gynäkologisch abklären! Wenn organisch alles in Ordnung ist, kann Sexualberatung helfen, die Ursachen herauszufinden und zu beseitigen.

Nein zu Handy & Co. Elektronische Geräte sind wahre Lustkiller! Verbannen Sie Fernseher, Laptop, Handy, Tablet & Co. aus Ihrem Schlafzimmer und widmen Sie sich lieber dem Menschen, der neben Ihnen liegt!

Sexting. Sich tagsüber frivole Nachrichten zu schicken, kann die Lust ganz schön anheizen. Auch das gemeinsame Hören oder Vorlesen von erotischen Geschichten ist ein guter Einstieg ins Liebesspiel.

Selbst Hand anlegen. Masturbation kann die Lust fördern. Es ist ein Mythos, dass Sie mehr Lust haben, wenn Sie sich für Ihren Partner „aufheben“ – im Gegenteil: Lust möchte am Köcheln gehalten und nicht nur alle heiligen Zeiten aufgewärmt werden. Außerdem ist Selbstbefriedigung die beste Art, herauszufinden, was Sie erregt.

Vieles ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und kann sowohl Lustkiller als auch Heißmacher sein, wie z.B. Körperbehaarung, Dirty Talk oder Pornos. Auch Alkohol wirkt bei den einen enthemmend, andere werden dadurch eher müde. Was Sie persönlich anturnt, dürfen Sie selbst herausfinden. Viel Vergnügen!

 

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