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Lifestyle | 05.09.2022

Long-Distance-Challenge 2022

Union-Yacht-Club Attersee. Das Langstreckensegeln am Attersee boomt! Mit 161 teilnehmenden Booten gibt es neuen Teilnehmerrekord.

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Neuer TeilnehmerInnenrekord bei der Long-Distance-Challenge. © Sport Consult, Gert Schmidleitner und Joana Opelt

Die drei Langstreckenregatten „Attersee Grand Prix“, „12 Stunden Regatta“ und „Lange Wettfahrt“ werden zu einer Gesamtwertung zusammengefasst. Alle drei sind gleich viel wert, der Erstplatzierte bekommt jeweils 375 Punkte.

Durch die Sponsoren Schönleitner Bau, Top Yacht, Peak Technology, Tissot Steuerberatung, dem Grafengut, Stelzl Yachtcharter, Helvetia Versicherungen, der Oberösterreicherin und Life Radio war es möglich, die LDC 2022 wieder zu einem echten Highlight der Breitensportsegler am Attersee zu machen. Es gab für alle Teilnehmer T-Shirts, unterhaltsame Feste, bei jeder Veranstaltung Life-Tracking und am Ende mit Silberbarren in Vollcarbon-Halterung (von Peak Technology mit Silber-Gravurplättchen von Sturm Silber) wirklich wertvolle Preise.

Die beste Ausgangsposition beim „Attersee Grand Prix“ schien der Vorjahressieger der LDC zu haben, das Jugendteam um Tobias Böckl. Mit neuen Sponsoren und viel Elan ging das „Zeit am See Sailingteam“ der Liberté an den Start. Die Windverhältnisse waren für das große Boot diesmal beim Grand Prix nicht ideal. Bei leichtem Wind waren es eher kleinere Boote, die nach vorne gesegelt sind.

Gar nicht gerechnet hat man jedenfalls mit dem Siegerteam des Grand Prix. Es war ein Korsar, der zur Überraschung aller gewann: Günther Novak segelte mit seiner 15-jährigen Tochter Flora allen davon.

Bei der „12 Stunden Regatta“ war deutlich mehr Ausdauer gefragt: Einen ganzen Tag ging es nonstop im Renntempo über verschieden große Runden. Teilweise gab es Flaute, teilweise richtig guten Wind. Gilhofer verbesserte den Streckenrekord auf über 64 Meilen (fast 120Kilometer), die ausschließlich mit Windkraft zurückgelegt wurden. Damit gewann er mit einer guten Meile Vorsprung auf Klaus Rebhan auch nach berechneten Meilen, und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für die LDC-Wertung. Auch Manfred Schönleitner kam mit einem 3. Platz ganz nach vorne.

Günther Novak wurde mit seiner Tochter auf der Jolle Achter – auf dem kleinsten Boot des Feldes eine echte Ausdauerleistung – und konnte so seine Zwischenführung in der LDC verteidigen.

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Bei der anschließenden Siegerehrung wurden Preise verteilt. © Sport Consult, Gert Schmidleitner und Joana Opelt

Beim Bewerb „Lange Wettfahrt“ musste sich für die LDC alles entscheiden: Etwas mehr als 30 Boote hatten noch die theoretische Chance auf den Gesamtsieg. Der Sieg der „Langen Wettfahrt“ ging an Klaus Costadedoi mit einem Musto Skiff. Da er die „12 Stunden Regatta“ nicht gesegelt war, schied er für den Gesamtsieg der LDC allerdings aus. Michael Gilhofer (UYC Attersee) genügte mit der Brenta 33 Superstar der 30. Platz, um bei der LDC am Ende auf Platz drei einen 250-g-Silberbarren zu gewinnen.

Ein halbes Kilo Edelmetall sicherte sich Manfred Schönleitner (UYC Attersee) mit einer Brenta 30, der mit den Plätzen 19, 3 und 9 relativ gleichmäßig segelte. Der gute Segler vom Attersee hat schon fast alles gewonnen, was es im Yardstickbereich am Attersee zu gewinnen gibt. Er ist auch mehrfacher Staatsmeister am Tornado.

Allen die Show gestohlen hat Günther Novak mit seiner Tochter Flora (beide SC Forelle Steyr). Mit einem hervorragenden achten Platz unter 116 Teilnehmern bei der „Langen Wettfahrt“ ließen die beiden nichts anbrennen: Sie gewannen die LDC 2022 mit einem großen Punktevorsprung. Mit berechtigter Freude hielten die beiden dann den 1-kg-Silberbarren im Vollcarbonständer stolz in Händen. Der Applaus für das Team bei der Siegerehrung kam bei allen Teilnehmern von Herzen.

Der Kreuzer Cup, ein Pokal für das beste Kielboot mit zwei Schlafplätzen vor dem Mast – also ein Pokal für ein echtes Familienboot – ging an Helmut Wollner, den Gesamtfünften der LDC.

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© Sport Consult, Gert Schmidleitner und Joana Opelt