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Lifestyle | 23.01.2018

Lesenswert

Mit diesen Büchern lassen sich triste Wintertage verbringen ...

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Feiner Thriller: Touch – Dein Leben gehört mir" von Claire North
REICH MIR DEINE HAND — UND DEIN LEBEN GEHÖRT MIR ... Ihr könnt mich Kepler nennen. Der Name ist so gut wie jeder andere. Ich bin seit Jahrhunderten kein Mensch mehr, ich bin ein Geist. Ich kann durch eine Berührung — Haut an Haut — von einem Körper in den nächsten wechseln. Menschen sind für mich nur Hüllen. Gefäße, die ich mit einer Berührung in Besitz nehmen kann. Ich könnte dieser alte Mann dort sein oder die junge Frau mit dem Kinderwagen. Und eine Sekunde später das Kind, das ihre Hand hält. 
Doch nun kennt jemand mein Geheimnis und hat einen Auftragskiller auf mich angesetzt. Ich werde herausfinden, wer dahintersteckt — und was wäre einfacher, als dies im Körper meines Mörders zu tun?
"Touch – Dein Leben gehört mir", Thriller von Claire North, Bastei Lübbe, ISBN: 978-3-7857-25764; € 20,60
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Bewegender Roman: "Das Licht von Marokko" von Elia Barceló

Marokko, 1969: Auf dem Anwesen La Mora wird anlässlich der Mondlandung ein rauschendes Fest gefeiert. Daher merkt keiner, dass Alicia spurlos verschwindet. Bis sie am Morgen brutal ermordet in der Nähe der Villa aufgefunden wird.

Madrid, 2016: Als Alicias Schwester Helena nach vielen Jahren an ihren Heimatort zurückkehrt, holt die Vergangenheit sie mit voller Wucht ein. Zwei Kisten mit Briefen, Karten und Dokumenten ihrer verstorbenen Mutter warten dort auf sie. Und ihr im Sterben liegender Schwager, der ein düsteres Geheimnis hütet. Helena weiß, dass die Zeit gekommen ist, sich auf die Suche nach dem Schatten zu begeben, der ihre Gemälde berühmt gemacht hat und sie in ihren Albträumen verfolgt: der nie gefasste Mörder von Alicia, der ihr damals in Marokko nicht nur ihre engste Vertraute, sondern auch ihre große Liebe raubte …

"Das Licht von Marokko", Roman von Elia Barceló, Pendo, ISBN 978-3-86612-433-2; € 22,70 

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Roman/Tragödie: "Seht, was ich getan habe" von Sarah Schmidt

"Vater ist tot!" Zutiefst verstört starrt Lizzie Borden ihren Vater an, der blutüberströmt auf dem Sofa liegt. Auch ihre Stiefmutter wird tot aufgefunden – ebenfalls hingerichtet mit einer Axt. Eindeutige Spuren sind an jenem schicksalhaften Morgen des 4. August 1892 kaum auszumachen, dafür häufen sich die Fragen. Denn während die Nachbarn in Fall River, Massachusetts, nicht begreifen, wie einer so angesehenen Familie etwas derart Grausames zustoßen kann, erzählen diejenigen, die den Bordens wirklich nahestehen, eine ganz andere Geschichte: von einem jähzornigen Vater, einer boshaften Stiefmutter und zwei vereinsamten Schwestern. Schnell erklärt die Polizei Lizzie zur Hauptverdächtigen, deren Erinnerung jedoch lückenhaft ist. Wo war sie zum Zeitpunkt der Morde? Saß sie wie so oft unter den Birnbäumen und träumte vor sich hin? Oder ist sie doch verantwortlich für diesen Albtraum?

"Seht, was ich getan habe" von Sarah Schmidt, Pendo, ISBN 978-3-86612-435-6; € 20,60

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Sinnlicher Roman: "Die Verlobte des Briefträgers" von Denis Thériault

Liebe ist ... ein Gedicht. Bilodo, ein junger Briefträger aus Montreal, hat nach einem Unfall sein Erinnerungsvermögen eingebüßt. Als er aus dem Koma erwacht, sitzt Tanja an seinem Bett, die schüchterne Kellnerin aus seinem Lieblingslokal. Sie behauptet, seine Verlobte zu sein, doch Bilodo zweifelt daran. Erst als Tanja beschließt, ihm Haikus zu schreiben, die er seit jeher liebt, scheint sie sein Herz zu erobern – bis eines Tages die Erinnerung schlagartig wiederkehrt.

"Die Verlobte des Briefträgers", von Denis Thériault, dtv premium, ISBN 978-3-423-26164-7; € 12,99