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Lifestyle | 07.07.2021

Lautlose Lässigkeit

Der fesche Peugeot 2008 fährt jetzt auch mit vollelektrischem Antrieb vor. Wir durften ihn bereits testen!

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Redakteurin Nicole Madlmayr mag es, dass die Franzosen beim Peugeot 2008 einmal mehr zeigen, dass sie wissen, wie Geschmack geht. © Oberösterreicherin/DK

Die Franzosen wissen, wie Geschmack geht: stilvoll, elegant und immer mit diesem Hauch Lässigkeit. So verwundert es nicht, dass auch der neue Peugeot 2008 wieder eine Augenweide geworden ist. Modern und lässig im Design, sportlich und somit äußerst gefällig. Unser Testwagen surrt zudem leise vor sich hin, weil er mit vollelektrischem Antrieb ausgestattet ist. Optisch unterscheidet sich der schicke City-SUV lediglich in kleinen Besonderheiten von seinen Verbrenner-Kollegen. So trägt der markante Kühlergrill mit waagrechten Applikationen die jeweils gleiche Farbe wie die Karosserie. Und das Löwen-Emblem ändert je nach Blickwinkel die Farbe in Blau oder Grün. Hier zeigen die Franzosen mal wieder ihre Liebe zum Detail.

Über den Elektroantrieb kann man grundsätzlich streiten, was wir an dieser Stelle allerdings nicht machen. Wir freuen uns vielmehr darüber, dass der Wagen keine Abgase hinausbläst und eine Reichweite von 310 Kilometern bietet. Zumindest laut Hersteller und auf dem Papier, denn in der Praxis lässt sich dieser Wert leider nicht erreichen. Schließlich möchte man ja die 136 PS (100 kW) und den damit einhergehenden Fahrspaß genießen und nicht immer nur im Sparmodus unterwegs sein, in dem nicht nur die Fahrleistung eingeschränkt ist, sondern auch der Wärmekomfort. Wenn also, wie während unserer Testzeit hochsommerliche Temperaturen herrschen, möchte man nicht unbedingt auf die Klimaanlage verzichten. Das gleiche gilt im Winter für die Heizung. Wobei es natürlich immer auch auf die Fahrerin ankommt, wie weit sie mit einer Batterieladung fährt. Wer seinen Fahrstil anpasst, vorausschauend fährt und den Sportmodus unangetastet lässt, hat gute Chancen, eine Reichweite von zumindest 250 Kilometern zu schaffen.

Der neue Peugeot 2008
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Modern, lässig, sportlich: das neue Design des 2008er.

Foto: Peugeot

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Schöne Heckansicht: Mit einer Länge von 4,3 Metern ist der SUV um 14 Zentimeter länger als sein Vorgänger. Auch der Radstand wurde auf 2,65 Meter gestreckt.

Foto: Peugeot

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Das Cockpit ist sehr modern und wird von einem zehn Zoll großen Touchscreen dominiert. Eine Premiere im SUV-Segment ist das digitale Display mit 3D-Effekt.

Foto: Peugeot

Was sich zwangsläufig ebenfalls verändert: Man muss weitere Strecken besser planen als mit einem Verbrenner, weil es einfach noch nicht so viele Ladestationen wie Tankstellen im Land gibt. Das Laden über Gleichstrom geht grundsätzlich ruckzuck, in einer guten halben Stunde sind 80 Prozent der Batterie wieder aufgeladen. Weitaus länger – nämlich an die 24 Stunden – dauert die Prozedur, wenn man den Wagen daheim an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose aufladen möchte.

Die äußeren Werte haben auf Anhieb gefallen und auch die inneren Werte des e-2008 stehen diesen in nichts nach. Das Cockpit ist modern, aufgeräumt und sehr hochwertig. Gewöhnungsbedürftig sind lediglich die hintereinander angeordneten Schalterreihen unter dem zehn Zoll großen Touchscreen. Die vordere Reihe ist großartig, bei der dahinterliegenden hingegen dauert es etwas, bis ich mich zurechtfinde. Was ich bereits kennen und lieben gelernt habe: Das für Peugeot typische kleine sportliche Lenkrad, das so fein in den Händen liegt.
Bei der GT-Ausstattung serienmäßig mit an Bord ist auch das digitale Display mit 3D-Effekt, übrigens dem weltweit ersten im SUV-Segment. Das sieht nicht nur genial aus (wie auch die Teenager-Tochter am Beifahrersitz anerkennend meint), sondern hat auch den Vorteil, dass das hochmoderne Kombi-Instrument dynamisch auf Situationen reagiert und wichtige Informationen näher anzeigt. Dadurch verbessert sich die Reaktion der Fahrerin laut Peugeot um eine halbe Sekunde.

In Notsituationen kommen einem selbstverständlich auch Assistenzsysteme zu Hilfe (eine Vielzahl ist schon bei den Einstiegsmodellen serienmäßig mit an Bord sind): So hält der Spurpositionierungsassistent in Kombination mit dem automatischen Geschwindigkeitsregler das Fahrzeug teilautonom in der Fahrspur. Der aktive Spurhalteassistent reagiert von 65 Stundenkilometern mit einer progressiven Gegenlenkung. Und der Müdigkeitswarner meldet, wenn die Wachsamkeit der Fahrerin nachlässt, und empfiehlt eine Pause. Manche Working Mum würde sich das auch außerhalb des e-2008 wünschen (-;

 Einziger Wermutstropfen ist der Preis: Das Basismodell des e-2008 geht bei 38.600 Euro los. Unser Testwagen war die Topversion GT Pack, für die man stolze 43.700 Euro hinblättern muss.