Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 10.03.2022

Lange Nacht der Lehre

Bild IMG_6720_bearb1.jpg
28 Unternehmen aus dem Innviertel öffnen am 1. April ihre Türen und informieren über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen.

Es ist eines der drängendsten Probleme der Wirtschaft: Junge Leute für eine Lehre zu gewinnen, sie auszubilden und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ein ebenso niederschwelliger wie effektiver Weg ist die „Lange Nacht der Lehre“, an der sich auch heuer wieder zahlreiche Innviertler Unternehmen beteiligen. Am Freitag, 1. April, öffnen sie ihre Türen, um zu informieren und einen Einblick in spannende Lehrberufe zu geben (15 – 20 Uhr).

Die Zahlen sprechen für sich: Ende 2021 waren allein im Innviertel über 1200 Lehrstellen unbesetzt. Viele von ihnen sicher auch deshalb, weil es an Wissen über mögliche Lehrberufe fehlt. „Die lange Nacht der Lehre“, die heuer erstmals im Zuge der „Job Week“ der Wirtschaftskammer Oberösterreich stattfindet, will das ändern. Junge Menschen können sich vor Ort und ohne Schwellenangst über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Region informieren. Die Betriebe ihrerseits können sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren und ihre zukünftigen Mitarbeiter kennenlernen.

Brücke zwischen Schule und Arbeitswelt
„Mit der ,Langen Nacht der Lehre‘ wollen wir eine Brücke zwischen Schule und Arbeitswelt schlagen und den jungen Menschen einen ersten positiven Eindruck von dem, was sie dort erwartet, geben“, sagt Wolfgang Köster, Bereichsleiter Personal der Schwarzmüller Gruppe in Freinberg. Dementsprechend spannend und abwechslungsreich gestaltet sich das Programm der Unternehmen: So kann man etwa die Firma KOWE in Geinberg mit dem eigenen Auto erkunden. An mehreren Haltestellen gibt es Infos zum Unternehmen und zum Abschluss einen kurzen Film im KOWE-Autokino. Bei der Firma Hargassner in Altheim führen die Firmenchefs durch den Betrieb und zeigen, wie ein Heizkessel entsteht, in der Therme Geinberg setzt man auf interaktives Erleben des „Geinberg Spirits“.

Bei KTM dürfen sich die angehenden Lehrlinge am MotoGP-Simulator oder am Schräglagenbike versuchen. Eine Tour durch die Lehrwerkstatt und Infopoints vermitteln einen Überblick über die angebotenen Lehrberufe – bei KTM sind das immerhin 14 verschiedene. Auch sonst bietet das Unternehmen seinen Nachwuchskräften etliche Benefits: „Das reicht von der kostenlosen Unterkunft im ersten und zweiten Lehrjahr bis zum Motorrad, das all jene bekommen, die die Lehrabschlussprüfung beim ersten Antreten mit einem guten oder ausgezeichneten Erfolg meistern“, so Leonie Wenigwieser von der Abteilung Human Resources bei KTM.

Scheuch zeigt seine VIP-Ausbildung: Praxis am Puls der Zeit, die für die digitale Zukunft rüstet. . Tablet-unterstützte Arbeitsstationen, Schweißroboter und modernste Drehmaschinen - Eine High-Tech-Ausbildung, die erfolgreiche Zukunftsperspektiven eröffnet.

  

Unternehmen zeigen sich kreativ
„Die Betriebe sind sehr kreativ, wenn es darum geht, sich als interessante Arbeitgeber zu präsentieren“, sagt Christoph Wiesner, Leiter der WKO-Bezirksstelle Ried im Innkreis. Die Wirtschaftskammer OÖ initiiert heuer erstmals die „Job Week“, bei der es darum geht, Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Ort in den Unternehmen zusammenzubringen.

In dieses Umfeld fügt sich die „Lange Nacht der Lehre“ perfekt ein. Andreas Foltyn, der bei „Hot Spot! Innviertel“ die entsprechende Arbeitsgruppe leitet, sagt: „Die angehenden Lehrlinge können die unterschiedlichen Lehrberufe in den Betrieben live erleben. So gewinnen sie einen unmittelbaren Eindruck und können sich auch gleich ein Bild vom Umfeld machen. Und das alles in unkomplizierter und lockerer Atmosphäre.“ Die Lehre, so Foltyn, sei unheimlich wichtig: „Sie ist die Zukunft und das Rückgrat unserer Firmen.“

 

Mehr Informationen unter:

innviertel.at

jobweek.at

 

 

 

 

 

 

 

Bild IMG_6709_bearb1.jpg