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Lifestyle | 01.04.2021

Lang nimmer gsehn ...

... heißt nicht nur die neue Single von „Mountain Crew“, sondern gilt auch für die Band, die wie viele andere Künstler vom Shutdown betroffen sind. Wie es ihnen aktuell geht, hat uns Frontsänger Philipp Rafetseder im Interview verraten.

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© Mountain Crew

Volle Festzelte, über 100 Auftritte und dann von einem Tag auf den anderen alles abgesagt: Auch die oberösterreichische Band „Mountain Crew“ traf die Corona-Krise schmerzlich. Als wir Frontsänger und Mister Austria 2016 Philipp
Rafetseder  zum  Interview  treffen,ist von Frust über die aktuelle Lage jedoch keine Spur. Das war aber nicht immer so, wie uns der sympathische Linzer im Gespräch verrät. Wir sprechen mit ihm über herausfordernde Zeiten, wichtige Erkenntnisse und Zukunftspläne. 

 

Herr Rafetseder, wie haben Sie mit Ihrer Band das letzte Jahr erlebt? 

Wir sind mit vielen Plänen in das Jahr 2020 gestartet. Gleich im Februar haben wir unser erstes Album „Mountain Party #1“ releast und waren voller Vorfreude auf das vor uns liegende Jahr. Im ersten Lockdown dachten wir noch, dass es nur eine kurze Pause sein wird, bis wir wieder auf der Bühne stehen werden. Als dann die Auftritte aber auf unbestimmte Zeit verschoben wurden, kamen die finanziellen Ängste und auch der Frust. Dieser überschattete auch ein wenig die Freude über den Erfolg unserer im Juli erschienenen Coverversion von „Marie“. Irgendwann fehlte uns zwischenzeitlich auch die Motivation, neue Songs zu produzieren. Als wir dann letzten Sommer das erste Mal wieder gemeinsam im ZDF-Fernsehgarten auf der Bühne standen, wurde uns jedoch mehr denn je bewusst, dass Musik das ist, was wir machen möchten. Seither sind wir wieder voll motiviert und produzieren fleißig Songs für unser großes Bühnencomeback. 

 

In Ihrer neuesten Single „Lang nimmer gsehn“ singen Sie über langersehnte Wiedersehen von Herzensmenschen. Welchem Wiedersehen fiebern Sie schon entgegen? 

Ich kann es kaum erwarten, wieder vor großen Menschenmengen aufzutreten. Ich vermisse nicht nur die Energie des Publikums, sondern auch das Bad in der Menge. Auf diesen Tag, an dem dieses enge sorgenlose Feiern wieder möglich ist, freuen sich schon alle von der Band! 

 

Was gefällt Ihnen mehr – das Modeln oder das Singen? 

Obwohl mir das Modeln sehr viel Spaß macht und ich es gerade in der Corona-Krise als zweites Standbein sehr schätzen gelernt habe, schlägt mein Herz für die Musik. In diesem Bereich kann ich mich voll und ganz verwirklichen. 

 

Was sind die Pläne für die Zukunft? 

Wir würden uns natürlich nichts sehnlicher wünschen, als noch dieses Jahr auf die Bühne zurückzukehren. Für den Fall, dass die Auftrittssperre jedoch länger andauern sollte, haben wir geplant, ein paar unserer vorproduzierten Partyhits zu veröffentlichen. 

 

 

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© Mountain Crew