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Lifestyle | 22.12.2022

Kühle oder warme Töne: So schmückt sich jeder Hauttyp richtig

Lesen Sie hier alles darüber!

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© Shutterstock

Schönen Schmuck gibt es in zahlreichen Ausführungen und Farben. Mit der Unterscheidung von Silber oder Gold allein ist es nicht getan. Denn selbst das wertvolle Edelmetall Gold bezaubert in verschiedenen Tönen. Warm ist das Gelbgold, edel das Roségold, kühl das Weißgold. Damit Schmuck seinen ganzen Reiz entfalten kann, muss er der Trägerin schmeicheln. Und das kann er nur, wenn er ihr steht. Die gute Nachricht: Schmuck steht eigentlich jeder Frau. Er muss nur zum Farbtyp der Haut passen. Wer jedoch seinen Hauttyp kennt, dem passiert nie wieder ein Schmuck-Fauxpas.

Hauttypen nach dem Farbkreis

Die Bestimmung der Hauttypen hängt eng mit der Lehre über die Farben zusammen.

Der Schweizer Kunsttheoretiker und Maler Johannes Itten teilt diese Farben in die Grundfarben und in die Sekundärfarben ein. Als Begründer der Farbtypenlehre benannte er Blau, Rot und Gelb als Grundfarben. Gemischt aus diesen Farben werden Grün, Violett und Orange, also die abgeleiteten, sprich Sekundärfarben. Itten ordnete in einem weiteren Schritt die Farben in einem Kreis an. Dieser Farbkreis selbst kann in warme und in kühle Farben geteilt werden. Im kalten Bereich dominiert die Farbe Blau. Im warmen Bereich dagegen ist es Gelb.

Auf der Basis von Ittens Farbkreis unterscheidet man auch zwischen den kühlen und den warmen Hauttypen. Über einen eher blauen Unterton der Haut verfügen der Sommer- und der Wintertyp. Sie zählen damit zu den kalten Hauttypen. Einen vorwiegend gelben Unterton der Haut haben der Frühlings- und der Herbsttyp. Sie werden den warmen Hauttypen zugeordnet.

Ein kühler Hauttyp hat einen rosig-hellen Teint mit einem bläulichen Unterton. Eventuell vorhandene Sommersprossen sind graubraun oder honigfarben im Unterton.

Ein warmer Hauttyp hat einen elfenbein-, gold- oder apricotfarbenen Teint mit einem gelblichen Unterton. Die Sommersprossen erscheinen bräunlich oder golden.

Der Frühlingstyp

Haut und Haare einer Frau, die den Frühlingstyp verkörpert, bezaubern mit einer warmen Nuance. In der Sonne erscheint dieser Hautton sogar leicht golden. In den Monaten des Sommers zeigt sich der Teint der Frühlingsfrau in einer goldenen Bräune. Die Sommersprossen treten deutlicher hervor. Auch bei den Augen dominieren die sanften Töne. Sie reichen von blau mit warmem Unterton über goldgrün bis zu bernsteinfarben. In einem sanften Honig- bis etwas kühlerem Kupferblond oder golden scheinendem Mittel- bis Dunkelbraun präsentieren sich die Haare.

Schmuck für den Frühlingstyp

Zu den goldenen Schattierungen in der Haut, den Augen und den Haaren der Frühlingsfrau passt ganz wunderbar Schmuck aus Gelbgold. Auch Modeschmuck sollte in diese Richtung gehen. Tragen kann der Frühlingstyp alles. Er muss sich bei Armreifen, Ringen, Ketten oder Ohrringen nicht zurückhalten. Wenn bei manchen Frauen üppiger Schmuck schnell überladen aussieht, bei einer Frau des Frühlingstyps ist das nicht der Fall.

Bunter Modeschmuck darf sich in kräftigem Rot, in Grün, einem warmen Gelb, Orange oder Apricot präsentieren. Diese Stücke harmonieren mit Jade, Bernstein oder roter Koralle.

Der Sommertyp

Rosig zarte Haut mit einer bläulichen Nuance - so erscheint die Haut der Sommerfrau. Obwohl der Typ den Sommer in seinem Namen führt, muss er in der Sonne besonders auf seine Haut achten. Bereits nach kurzen Sonnenbädern drohen Sonnenbrand und die graubraunen Sommersprossen treten noch deutlicher hervor. Die Augenfarbe ist oft sehr klar. Sie wird ganz deutlich von kühlen Tönen dominiert, wie etwa Blau, Blaugrün oder einem reinen Grau. Braune Augen sind eher die Ausnahme. Treten sie auf, dann haben sie einen kühlen Stich. Die Augenfarbe der Sommerfrau harmoniert auf das Feinste mit den oft hellen bis sogar aschfarbenen Haaren. Braune Haare haben ebenfalls einen aschfarbenen Unterton.

Schmuck für den Sommertyp

Gut zum Typ der Sommerfrau passt Schmuck aus Platin, Silber oder aus Weißgold. Dieses elegant kühle Edelmetall passt sich auch harmonisch der Haarfarbe an. Schmucksteine dürfen der Amethyst oder ein Rosenquarz sein. Perfekt passt darüber hinaus der Aquamarin. Für den bunten Modeschmuck kommen in erster Linie pastellige Farben wie ein zartes Rosa, ein pudriges Hellblau, Flieder oder mintiges Grün infrage. Bei der Menge ihres Schmucks muss sich die Sommerfrau nicht zurückhalten, darf allerdings auch nicht übertreiben. Wie so oft gilt es hier, die goldene Mitte zu finden.

Der Herbsttyp

Der Herbsttyp darf als das perfekte Gegenstück zum Frühlingstyp verstanden werden. Zwar kennzeichnen auch ihn die eher warmen Nuancen, die sogar in die Richtung eines goldenen Tons gehen. In die Sonne darf die Herbstfrau im Gegensatz zum Frühlingstyp allerdings nicht. Das verträgt die Haut nicht, da sie ohnehin nur sehr schwer bräunt.

Bei den Augen überwiegen Brauntöne in sämtlichen Schattierungen. Auch Olivgrün und sogar ein Grüntürkis ist bei der Augenfarbe keine Seltenheit. Die Haare sind braun oder überzeugen in satten Rottönen bis hin zu einem tiefen Mahagoni.

Schmuck für den Herbsttyp

Zum warmen, aber sehr klaren Typ der Herbstfrau passt Silberschmuck ausgezeichnet. Auch beim Modeschmuck sollten silbrige Töne die Richtung bestimmen. Eine Herbstfrau ist beim Schmuck gut beraten, wenn sie sich etwas zurückhält. Perfekt ist etwa eine Statement-Kette. Sie darf dann allerdings nicht mit großen Ohrringen oder einem lauten Armreif kombiniert werden. Hat der Herbsttyp eine Vorliebe für Ohrringe, dann darf er dazu zwar einen Armreif tragen., dieser sollte aber höchstens sehr schmal sein. Farbiger Modeschmuck in Braun, Aubergine, Orange oder Gelb macht das Outfit komplett. Auch hier ist weniger mehr.

Der Wintertyp

Die Winterfrau muss nicht immer wie Schneewittchen aussehen. Zwar ist ein heller Porzellan-Teint fast schon typisch. Doch es gibt auch Hauttypen mit einem olivfarbenen Unterton. Sie werden im Sommer schnell braun. Die Haarfarbe variiert von Schwarz zu Dunkelbraun, während die Augen in allen Blau- und Brauntönen strahlen. Diese haben allerdings einen leicht kühlen Unterton. Dunkelbraune bis schwarze Haare schmücken den Wintertyp, sie neigen zum schnellen Ergrauen.

Schmuck für den Wintertyp

Perlen stehen der Winterfrau ausgezeichnet. Hier dürfen die Ketten auch mehrere Stränge haben und sogar durch Perlenarmbänder ergänzt werden. Dann allerdings sollte man sich bei Ohrringen etwas zurückhalten. Silber und Platin muss ganz einfach beim Schmuck für den Wintertyp den Vorrang bekommen. Zur Persönlichkeit passt der Aquamarin, aber auch mit Rubinen kann die Winterfrau ihren Typ perfekt unterstreichen. Modeschmuck darf Dunkelrot, Pink oder Royalblau sein. Auch Schwarz und Weiß gehen gut. Da der Wintertyp eher zart erscheint, sollte mit Schmuck sparsam umgegangen werden.