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Lifestyle | 15.04.2019

Küchenpsychologie: Was sagen die Apps auf dem Smartphone über ihre Nutzerin?

Sie sind der kleine Alltagsbegleiter, die sogenannte App-Hilfe.

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Sie sind der kleine Alltagsbegleiter, die sogenannte App-Hilfe: Ohne Apps wäre ein Smartphone wohl nur halb so praktisch, wie es heute ist. Denn für so gut wie jedes Problem gibt es eine Lösung, die in ein Programm verpackt, mit einem winzigen Symbol dekoriert und auf einem Handy installiert werden kann. Dabei ist manchmal ein Blick in die Apps intimer als ein Blick in das geheime Tagebuch. In welchen Lagen findet die Nutzerin sich ohne App nicht zurecht? Über welche Portale kommuniziert sie am liebsten mit ihren Freundinnen und Freunden? Dieser Artikel gibt Aufschluss darüber, was die Apps auf dem Handy einer Nutzerin über sie verraten.

Aussage #1: Wie verspielt du bist

Online Gaming ist einer der größten Trends der letzten drei Jahre. Kein Wunder – eine Frau braucht sich nur einmal in der Tram umblicken und entdeckt bestimmt mindestens drei Smartphone-User jeden Alters, die gerade in ein Mobile Game vertieft sind. Doch so unterschiedlich wie die Spiele sind auch die Persönlichkeiten derer, die sie Spielen. Deine Lieblings-Spieleapp ist Quizduell? Dann bist du womöglich eine Besserwisserin, die darauf aus ist, ihre Freundinnen auszustechen. Nicht der sympathischste Wesenszug, aber ohne Ehrgeiz hat es auch noch niemand weit gebracht. Wer stattdessen auf die Slots in der App der Seite https://www.mrgreen.com/at steht, scheut wohl kein Risiko und ist auch für nervenaufreibende Freizeitaktivitäten wie einen Fallschirmsprung zu haben. Du zockst in deiner Freizeit am liebsten Doodle Jump? Dann bist du erstens in der Vergangenheit hängen geblieben und zweitens ein Fan der gemütlichen Unterhaltung.

Aussage #2: Wie viel Aufmerksamkeit du brauchst

Dein Handy verfügt über sämtliche Social Media Apps, die der Markt so hervorgebracht hat? Es vergeht keine Minute, ohne dass eine Benachrichtigung von Instagram, Facebook, Twitter, Snapchat oder sogar LinkedIn bei dir aufleuchtet? Dann genießt du offensichtlich die kleinen „Social Snacks“, die dir diese Apps ständig verabreichen. Studien zeigen, dass Intensivnutzer von Selbstvermarktungsapps wie Instagram und Co. häufiger narzisstisch veranlagt sind und ein hohes Geltungsbedürfnis besitzen. Klar, bei dir liegt es einfach an deinem Talent, fantastische Bilder einzufangen, die der Welt noch gefehlt haben – aber vielleicht solltest du trotzdem darüber nachdenken, deine Social-Media-Nutzung ein wenig einzuschränken. Schließlich fühlt es sich viel besser an, wenn du im echten Leben Aufmerksamkeit schenkst und bekommst.

Aussage #3: Wie organisiert du bist

Dein Handy ist nicht nur Kommunikationsgerät, sondern auch Wochenplaner, Buchhalter und Einkaufsliste? Dann gehörst du wohl zu dem Typ Nutzer, der gerne alles bis ins letzte Detail durchplant – und am liebsten ständig auf diese Pläne zugreifen können möchte. Zweifellos gehört diese Eigenschaft zu den praktischsten eines Smartphones, denn so passiert es nie wieder, dass ein Termin verpasst wird oder es auf einmal kein Klopapier mehr zu Hause gibt. Einziger Nachteil: Abschalten fällt schwer, wenn ständig der ein oder andere Reminder aufploppt, was noch alles geplant oder erledigt werden muss. Der Tipp für Intensivplanerinnen lautet also: Auch mal das Handy auslassen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Der nächste Schritt ist nun, das eigene Handy kritisch durchzugehen und sich bewusst zu machen, welche Apps hierauf überwiegen – und sich dann möglicherweise von ein paar zu trennen, die mehr Frust als Lust bringen; ganz im Stile von Marie Kondo!