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Lifestyle | 07.02.2022

Kraftvoll ins neue Jahr

Ausgewählte Mitglieder, Elite-Marken und familiäres Umfeld: Im Dezember letzten Jahres haben Evelyn (29) und Anel (36) Krennmair mit „Painstation“ ein Fitnessstudio eröffnet, das neue Standards im Bereich des Kraftsports setzt. Wir haben das Geschwister-Duo an ihrem Standort in Wels besucht.

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© Thom Trauner

Warmes Licht durchflutet die modernen Räumlichkeiten im Gesundheitstrakt des Welser Bahnhof-Centers und gibt den Blick frei auf erlesenes Fitness-Equipment, eine gemütliche Sitzecke und eine Bar, die mit Obst und Elektrolytgetränken zu einer kurzen Stärkung lockt: Nur wenige Meter entfernt, wo sie als Kinder gelebt haben und ihre Leidenschaft für Sport entdeckten, haben Evelyn und Anel Krennmair mit „Painstation“ einen Ort geschaffen, der zu hochwertigem Kraftsporttraining in Wohlfühlatmosphäre lockt. Wie sich das ergeben hat und worin sich „Painstation“ von anderen Fitnessstudios abhebt, hat uns der ehemalige Polizist und angehende Psychotherapeut und die fitnessbegeisterte Grafikdesignerin  im Interview verraten. 

 

Seit letztem Dezember führen Sie gemeinsam das Fitnessstudio „Painstation“ in Zentrum von Wels. Wie hat sich das ergeben? 

Evelyn Krennmair: Die Liebe zum Sport begleitet uns schon ein Leben lang. Bereits in unserer Jugendzeit gab es keine Sportart, die wir nicht ausprobiert haben (lacht). Während Anel Taekwondo praktiziert, seit er sechs Jahre ist, habe ich meine Leidenschaft zu Bodybuilding mit 18 Jahren entdeckt. 

Anel Krennmair: Im Zuge unseres gemeinsamen Trainings haben wir gemerkt, dass uns in Wels ein Fitnessstudio fehlt, das neben tollen Geräten auch dieses Flair hat, das wir an unserem alten Fitnessstudio so geliebt haben. Das brachte uns auf die Idee, unser eigenes Fitnessstudio zu gründen. 

 

Was unterscheidet „Painstation“ von anderen Fitnessstudios? 

Evelyn: Das familiäre Flair. In den meisten Fitnessketten ist man nur eine Nummer von vielen, wir möchten es hingegen sehr persönlich halten und mit „Painstation“ eine große Community schaffen, in der eine angenehme und motivierende Atmosphäre herrscht.

Anel: Auch was die Vertragspolitik betrifft, distanzieren wir uns von verschnörkelten Vertragsklauseln und Dumpingpreisen und legen hingegen Wert auf qualitativ hochwertigen und ehrlichen Kraftsport. Aus diesen Gründen setzen wir auch auf ein ausgewähltes Publikum. 

 

Mit „Hammer Strength“ haben Sie sich eine Fitnessmarke ins Boot geholt, auf die die Bodybuilding-Elite und Stars wie „The Rock“ schwören. Was ist das Besondere an der Marke? 

Anel: Das Besondere an „Hammer Strength“ ist die Qualität der Geräte. Sie werden seit 30 Jahren gleich hergestellt und können im Gegensatz zu anderen Marken einseitig beladen werden. Ihre besondere Biomechanik führt in weiterer Folge dazu, dass man bei der Durchführung der Übung in den natürlichen Bewegungsablauf kommt und damit die ganze Range of Motion nutzen kann. 

 

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© Thom Trauner

Neben einem „Blaulicht“-Package für Rettungs- und Einsatzkräfte bieten Sie auch ein Drei-Monats-Paket an. Worin unterscheiden sich diese? 

Evelyn: Die Abos unterscheiden sich lediglich in ihrer Dauer, ansonsten ist bei uns alles All-in. Neben der Nutzung von allen Geräten sowie des Solariums gehört dazu auch die freie Entnahme von Elektrolyt-
getränken und Obst. Letzteres wird auf Basis einer freiwilligen Spende angeboten, mit der wir u. a. die Wohltätigkeitsorganisationen „ENR social projects“ und „Save The Dogs BIH“ unterstützen. Die Mitgliedschaft ist auf maximal ein Jahr befristet, bei einer gewünschten Verlängerung geht der Vertrag automatisch in eine monatlich kündbare Mitgliedschaft über. 

 

Auf Wunsch geben Sie Mitgliedern auch Trainings- und Ernährungsempfehlungen. Welche Rolle spielt die Ernährung beim Training? 

Evelyn: Leider unterschätzen immer noch viele die Wichtigkeit der Ernährung, obwohl sie mindestens 70 bis 80 Prozent des Trainings ausmacht. Als ausgebildete Instruktorin für Sport und Fitness komme ich dann meistens ins Spiel und berate bei Trainings- und Ernährungsfragen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man auf gar nichts verzichten muss. Die Dosis macht bekanntlich das Gift, aber auch der Zeitpunkt. So macht das Training wenig Sinn, wenn man danach eine Pizza isst. Gleichzeitig halte ich wenig von Proteinshakes und setze stattdessen auf frische Zutaten, da aus meiner Sicht die Psyche mitisst. 

 

Wie schafft man es, an seinen Trainingsvorsätzen festzuhalten? 

Anel: Die meisten finden eine Fülle an Ausreden, warum sie es nicht geschafft haben,  Sport zu betreiben und genau darin liegt das Problem. Wir sind das, was wir wiederholen,  und dieses Verhaltensmuster gilt es, umzuprogrammieren. Das gelingt, indem man sich bewusst Trainingszeiten setzt und diese ohne Kompromisse einhält. Nach circa 44 Tagen stellt sich eine gewisse Routine ein. Hier gilt es dann dranzubleiben. 

Evelyn: Trotz fehlender Motivation habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Training dennoch erfolgreich sein kann. Nicht zuletzt weil man mit einem guten Gefühl nach Hause geht, es durchgezogen zu haben. Ich kenne zumindest keinen Menschen, der das Training im Nachhinein bereut hat.  

 

Welche Pläne und Wünsche haben Sie für die Zukunft? 

Evelyn: Wir möchten auf jeden Fall noch weitere Marken, wie „gym80“ und „Watson Gym Equipment“, ins Boot holen. Auch eine Sauna ist noch geplant. Unser größter Traum ist jedoch, noch weitere Räumlichkeiten für CrossFit, Strongman und Kraftdreikampf zu eröffnen.

 

 

Painstation – by Eve

Bahnhofplatz 3/2, 4600 Wels
Tel: 07242/32 20 02
E-Mail: [email protected]
www.painstation.at

 

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