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Lifestyle | 15.03.2022

Käufer und Verkäufer als Gewinner

Besonders für junge Familien wird leistbares Wohnen immer mehr zur Herausforderung. Immobilientreuhänder Roman Sonnberger zeigt Lösungen auf und erklärt, warum er Käufer und Verkäufer als Gewinner sieht.

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Als Trend zeichnet sich ab, dass die Generation 50plus in Eigentumswohnungen investiert und ihre Häuser Jungfamilien überlässt“, sieht Roman Sonnberger einen Ausweg aus der Verknappung von Grundstücken. © ITH Sonnberger GmbH

Rund 120 Immobilientransaktionen, also Käufe und Verkäufe, hat die ITH Sonnberger GmbH mit Sitz in Kronstorf im letzten Jahr begleitet. Laut Geschäftsführer und Immobilientreuhänder Roman Sonnberger, der das Unternehmen mit Schwerpunkt Immobilienvermittlung und Entwicklung von Bauland für private Häuslbauer im Jahr 2013 gründete, ist die Begleitung durch erfahrene Experten wichtiger denn je, weil sie über Marktkenntnisse und Branchenwissen verfügen.

Freie Grundstücke sind rar. „Freie Grundstücke für private Einfamilienhäuser sind sehr gefragt, aber kaum mehr verfügbar“, weiß Sonnberger. „Zum einen habe die Coronapandemie seit beinahe zwei Jahren den heimischen Wohnmarkt befeuert und für steigende Preise gesorgt. Zum anderen seien die Anforderungen und Auflagen für neu zu widmendes Bauland Wohnen deutlich gestiegen. „Lagen, die früher weniger Nachfrage erfuhren, erleben heute großen Zulauf“, berichtet der Experte. Besonders für junge Familien wird leistbares Wohnen so eine besondere Herausforderung.

Bauland für private Häuslbauer. Unabhängige und staatlich geprüfte Immobilientreuhänder wie Sonnberger setzen sich besonders für die Entwicklung von Bauland für private Häuslbauer ein. „Wir unterstützen eine aktive Bodenpolitik im Land und bieten Boden- und Raumkonzepte in enger Abstimmung mit Eigentümern und Behörden“, verdeutlicht der Geschäftsführer von ITH Sonnberger, der vor allem in Oberösterreich und im westlichen Niederösterreich tätig ist.

Umdenken und sich Lebensumständen anpassen. Eine weitere Lösung sieht Sonnberger darin, Immobilien früher den Lebensumständen anzupassen. „Junge Familien brauchen Platz und verfügen über die persönlichen und auch finanziellen Möglichkeiten, ein älteres Haus zu sanieren“ erklärt der Immobiliensachverständige. „Und die Generation 50plus verzichtet eher auf ein Zimmer oder einen großen Garten, wenn sie sich dafür mehr Lebensqualität und Freiheit gönnen können.“ So kann es tatsächlich sinnvoll sein, das in die Jahre gekommene Einfamilienhaus gegen eine neue Eigentumswohnung einzutauschen. „Der Trend, Immobilien früher seinen Lebensumständen anzupassen, ist auch in Oberösterreich klar erkennbar“, konstatiert Sonnberger. Zusätzlich profitiere man von einem historisch niedrigen Zinsniveau für den Ankauf.

Käufer und Verkäufer als Gewinner. Nachdem die Unsicherheit im Frühjahr 2020 nach dem ersten Lockdown groß gewesen sei, habe sich Oberösterreich als sicherer Hafen für Immobilieneigentümer erwiesen, so Sonnberger: „Nun ist klar, der oberösterreichische Wohnmarkt ist krisenfest. Und dabei sind sowohl Verkäufer als auch Käufer Gewinner. Verkäufer profitieren von den aktuellen Marktpreisen und Käufer können sich auf ihr starkes Immobilien-Investment verlassen.