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Lifestyle | 16.12.2019

In der Weihnachtsbäckerei bei backaldrin

Das Familienunternehmen backaldrin vereint mehr als 30 Nationen in Asten. Dort entstehen Backzu­taten und Rezept­ideen für die welt­weite Back­branche. Und was zur Weihnachtszeit auch für die Mitarbeiter nicht fehlen darf: Kekse!

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© backaldrin/Raphael Gabauer

Doch woher kommt eigentlich der Brauch der Weihnachtskekse?Während backaldrin seit mehr als 50 Jahren an Brot und Backwaren für die Lebensbedürfnisse heutiger und künftiger Generationen arbeitet, gibt es auch traditionelle Klassiker, die nie aus der Mode kommen. Dazu zählen ohne Zweifel Weihnachtsgebäcke wie Lebkuchen, Vanillekipferl, Kokosbusserl und noch viele weitere Sorten Kekse. Für viele Menschen sind sie ein fixer Bestandteil der Adventzeit, egal ob sie selbst gebacken oder gekauft werden. Wo sie ihren Ursprung haben, kann nicht mit Gewissheit gesagt werden, doch die Tradition existiert bereits seit vielen Jahren. Früher wurde das Weihnachtsgebäck sogar nicht nur verwendet, um es zu vernaschen: Die Kekse dienten auch als Schmuck für den Weihnachtsbaum. Neben Kerzen und kleinen Holz- oder Glasfiguren hingen oft auch selbstgemachte Kekse am Baum.

 

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Gemeinsam wurden die frisch gebackenen Leckerbissen zum Abschluss verziert. (© backaldrin/Raphael Gabauer)

Weihnachtskekse haben lange Tradition. Selbstverständlich unterscheiden sich die weihnachtlichen Traditionen auch von Land zu Land. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von backaldrin tauschten sich zu Beginn der Adventzeit über die Gepflogenheiten in ihren Herkunftsländern aus: Russland, Spanien, China und Mazedonien – nur vier von mehr als 30 Nationen, die bei backaldrin in Asten vertreten sind. Gemeinsam wurde in einer der hauseigenen Backstuben Lebkuchen gebacken. Es ist eines der ältesten bekannten Gebäcke überhaupt und lässt sich in der heutigen Form bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Wegen seiner guten Haltbarkeit und weil er lange satt macht, war Lebkuchen ein beliebtes Nahrungsmittel im Winter. Immer noch ist das kräftig gewürzte Gebäck mit Honig in den verschiedenen Formen sehr beliebt.

Landestypische Bräuche. Aber zurück zu unterschiedlichen landestypischen Bräuchen: Weder in Russland, China oder Spanien noch in Mazedonien gibt es die Tradition der Weihnachtskekse, wie wir sie in Österreich kennen – sie ist also sehr stark an den alpenländischen Raum gebunden. In China ist Weihnachten überhaupt ein aus dem Westen eingeführtes Ritual, weitaus wichtiger sind dort die Neujahrsfeierlichkeiten, die nach dem chinesischen Kalender im Februar stattfinden. In Spanien gibt es mit Österreich vergleichbare Gepflogenheiten, wobei die Bescherung am 25. Dezember in der Früh stattfindet. In Russland und Mazedonien hingegen wird Weihnachten traditionell erst am 6. und 7. Jänner gefeiert. Und die Geschenke bringt im größten Land der Erde übrigens Väterchen Frost. Doch egal wann und mit welchen Bräuchen genau – was dem Fest überall auf der ganzen Welt gemeinsam bleibt: Es ist eine Zeit der Familie.

 

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Lebkuchen sind eines der ältesten bekannten Gebäcke und dürfen zu Weihnachten nicht fehlen. (© backaldrin/Raphael Gabauer)

Regionale Wurzeln für weltweiten Erfolg. Als Familienbetrieb in dritter Generation ist backaldrin diese Bedeutung bewusst und wichtig. Bekannt ist das Unternehmen vor allem als Erfinder des Original Kornspitz, insgesamt hat es jedoch mehr als 700 Produkte für Brot, Gebäck und Feinbackwaren im Sortiment. Basierend auf gesellschaftlichen Trends werden hochwertige Backzutaten und innovative Rezepturen entwickelt. Damit können Bäcker und Konditoren in Österreich und auf der ganzen Welt schließlich in handwerklicher Arbeit ihre Backwaren herstellen. Mit Tochterfirmen in 17 Ländern und einem großen Netz an Vertriebspartnern ist backaldrin weltweit tätig. In diesem internationalen Umfeld gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Asten vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten: vom Bäcker und Konditor in der Produktentwicklung, der Qualitätssicherung im hauseigenen Labor über kaufmännische Angestellte im Office-Bereich bis hin zur Produktion. Sie alle tragen dazu bei, dass es beim Bäcker, im Supermarktregal und zu Hause nach Brot duftet.0