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Lifestyle | 25.11.2020

In der Keks-Werkstatt

Es gibt zwei Zutaten, die in jeden Keks gehören: Liebe und Zeit. Das meint zumindest Stefanie Langeder. Die Jungbäuerin bäckt heuer 14 Sorten Weihnachtskekse und hat uns zwei ihrer Rezepte verraten.

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© Digitales Handwerk

Die Leidenschaft fürs Backen habe sie von ihrer Mama, sagt Stefanie Langeder. „Wir haben schon immer gemeinsam Kekse und Kuchen gebacken, neue Rezepte ausprobiert und nach unserem Geschmack umgeschrieben“, erinnert sich die Jungbäuerin aus Mitterkirchen. Gemeinsam mit ihrem Vater führt sie dort einen Bauernhof, auf dem man auch Urlaub machen kann. „Darum ist mein Backofen auch nie im Winterschlaf“, erzählt sie lachend. „Ich backe für unsere Gäste frisches Brot, Gebäck, Torten und Mehlspeisen.“ Doch in der Vorweihnachtszeit dreht sich bei der 30-Jährigen alles ums Keksebacken. In diesem Jahr gibt es insgesamt  14 verschiedene Sorten – vom klassischen Vanillekipferl bis hin zu Punschkeksen, die ideal zum Resteverwerten sind, weil für die Fülle Bruchkekse oder Abschnitte von Nussecken und Biskuitteig verwendet werden. Unter dem Namen „Kekxeria“ verkauft Stefanie Langeder ihre süßen Kreationen auf Bestellung online (www.kekxeria.at) oder direkt bei ihr am Hof. Der OBERÖSTERREICHERIN hat sie zwei Rezepte zur Verfügung gestellt – die Punschkekx und die Reisnerkrapferl ihrer Oma. Ihr ultimativer Geheimtipp fürs Kekserlbacken? „Sich Zeit nehmen“, sagt sie. „Die meisten möchten gern so viele verschiedene Sorten so schnell wie möglich backen. Dabei vergisst man allerdings oft auf ein Blech im Ofen oder auf ein paar Zutaten für den Teig.“

 

Bild 2011_O_Genuss_Kekse_Punsch.jpg

PUNSCHKEKX

 

Zutaten für den Teig:

230 g Mehl

150 g Butter

80 g Staubzucker

2 Dotter

etwas Vanillezucker

Außerdem: 

ca. 200 g Bruchkekse, Abschnitte von Nussecken oder Biskuitteig

150 g Marillenmarmelade

50 g Schokolade

Rum

1 Becher Punschglasur

 

Zubereitung:

Alle Zutaten mit der Hand oder der Knetmaschine zu einem festen Teig verarbeiten und kurz kühl rasten lassen. Danach mit einem Ausstecher nach Wahl Kekse ausstechen. 

Tipp: Besonders schön sieht eine Sternenform aus. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 160 Grad Heißluft goldbraun backen.

Für die Fülle Reste von anderen Keksen oder Bruchkekse verwenden. Wer keine Reste hat, kann auch ein Blech Biskuit backen, zerbröseln und als Fülle nehmen. Diese mit warmer Marillenmarmelade, der geschmolzenen Schokolade und einem Schuss Rum zu einer cremigen Fülle vermischen. Diese wird dann auf den Boden eines Kekses gestrichen und mit einem anderen zusammengeklebt.

Wenn alle Kekse gefüllt sind, einen Becher Punschglasur erwärmen und mit einem Löffel über die Kekse spritzen. 

 

Bild 2011_O_Genuss_Kekse_Reisnerk.jpg

REISNERKRAPFERL

 

Zutaten:

210 g Mehl 

160 g Butter

80 g Staubzucker

80 g Walnüsse

Für die Creme:

200 g Schlagobers

200 g Schokolade

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in der Knetmaschine oder mit den Händen zu einem festen Teig verarbeiten und kurz kühlstellen, so lässt er sich anschließend leichter verarbeiten.

Mit einem Teigroller dünn ausrollen und mit einem runden oder eckigen Ausstecher ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Die Kekse bei 160 Grad Heißluft schön goldbraun backen.

Für die Fülle eine Pariser Creme herstellen. Dafür das Schlagobers erwärmen, die Schokolade einrühren und glatt rühren. Da sie sehr flüssig ist, die Creme anschließend für ein paar Stunden kühlen. Danach mit dem Handmixer kurz aufschlagen und in die Kekse füllen. Eine Hälfte der Kekse in Schokolade tunken und eine halbe Nuss darauf legen. Fertig sind die Kekse wie von der Oma!